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Abschieds-Simultan von Tom Behringer

Bericht von Alexander Kanzow

Ja, es ist wahr... Tom verlässt uns nach drei schönen Jahren. Was uns aber nicht verlässt, sind die schönen gemeinsamen Erinnerungen, der Aufstieg in die Jugendbundesliga allen voran. Zum Abschied hat sich Tom dazu entschlossen, ein Simultan gegen folgende acht Spieler*innen zu spielen: Arne und Philipp Schütz, Antal und Pavel Mimkes, Thomas Post, Rita Nizamova, Tobias Schuster und mich (Alexander Kanzow). Ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte...

Es zeigte sich bereits früh, dass der taktische, kalkulierte Spielstil von Tom nicht optimal für eine Simultanvorstellung ist. Es ist nämlich viel schwieriger, sich in die Stellungen reinzudenken und einzelne Varianten präzise zu berechnen, wenn man sich auf mehrere Partien gleichzeitig konzentrieren muss.

Nach einer guten Stunde schaffte es Antal in einer sehr taktischen Stellung mit einem sehenswerten Turmopfer den ersten Punkt gegen Tom zu erzielen.

letzter Zug: Th1+

Weiß verliert in allen Varianten: Kxh1 Dh3+, Kg1 Dh2#

                                                  Kg2 Dh3#

                                                  Lxh1 gxf2++, Kh2 Dh7+, Dh5 Dxh5#

Ein wenig später zeigte sich erneut, wie groß der Vorteil ist, sich auf eine Partie konzentrieren zu können, als Pavel nach einem taktischen Scharmützel einen Weg fand, die beiden Türme von Tom zu gabeln.

Damit lag Tom nach zwei sehr komplizierten Partien vorerst mit 0:2 hinten. Ein Vorteil war allerdings, dass er sich jetzt auf weniger Partien konzentrieren musste. Ihm gelang es dann auch schließlich, sich den ersten halben Punkt gegen Arne zu sichern und somit der Schalke-Klatsche (0:8) vorzeitig zu entgehen.

Langsam verschärften sich auch die Stellungen an den anderen Brettern. Ich (Alex) hatte nach einer interessanten aber inkorrekten Abwicklungskombination ein Endspiel mit Minusfigur aber zwei Bauern als Kompensation auf dem Brett. Tom gelang es aber verständlicherweise nicht, die präzisesten Züge zu finden, um seinen Vorteil auszubauen, wodurch die Stellung immer weiter zu meinen Gunsten kippte. Schließlich fand Tom einen Weg, einen Bauern mit einer genialen Springergabel zum Preis des Abtausch des letzten Turmpaares zurückzugewinnen. Zu diesem Zeitpunkt war aber der d-Bauer zu weit vorgedrungen und Toms König zu passiv.

Mit einem Score von 0,5 - 3,5 musste Tom sich jetzt schon sehr anstrengen, seine angestreben 50% zu holen. Philipp, der terminbedingt etwas später gekommen war, machte Tom einen Strich durch die Rechnung und spielte eine sehr starke Partie, die er mit einer Gabel und einem Spieß krönte.

Obwohl Tom rechnerisch keine Möglichkeit mehr hatte, die 50%-Hürde zu erreichen, ließ er den Kopf nicht hängen und war bemüht, die restlichen Partien siegreich zu gestalten. Dies sollte ihm allerdings nicht gegen Rita gelingen, die mit ihrem berüchtigten Wolga-Gambit ein Endspiel erreichen konnte, dass für Tom nur sehr schwer zu spielen war und in einem weiteren Sieg gegen Tom endete, womit sich der Zwischenstand auf 0,5 - 5,5 aus Toms Sicht erhöhte.

Thomas, der für Tom zum Abschied sein bestes Schach aufbewahrt hatte, war in der Lage in einer starken Partie eine Qualität zu gewinnen und in dem resultierenden, spannenden Endspiel eine Abtauschkombination zu entdecken, die ihm das Durchlaufen des Bauerns garantierte.

letzter Zug: Te1+

Alle weißen Züge verlieren: Se3 Txe3+   -+

                                            Kd5 Ta5+, K~ Txf5   -+

                                            Kf6/d6 Ta6+, K~ Txh6 und der a3-Bauer ist unaufhaltsam (-+)

Die letzte laufende Partie bestritt Tom gegen Tobi. Und Tom zeigte jetzt, wo er sich auf eine einzelne Partie konzentrieren konnte, seine ganze Klasse und fuhr ein umkämpftes Turmendspiel nach Hause, wodurch er der Brasilien-Klatsche (1:7) entging...

...was zu einem Entstand von 1,5 - 6,5 aus Toms Sicht führt. Hierzu muss man aber sagen, dass das Endergebnis Toms Leistung nicht würdig ist. Er hat es geschafft, in nahezu allen Partien Chancen herauszuspielen und lediglich in den entscheidenden Momenten nicht die optimalen Fortsetzungen finden können, weshalb dieses Ergebnis zustande gekommen ist. Auch wenn die Simultanvorstellung nicht unbedingt zu Gunsten Toms ausgegangen ist, bin ich der festen Überzeugung, dass alle Beteiligten Spaß hatten und diese kreative Idee, sein letztes Schachtraining derartig zu gestalten, in positiver Erinnerung behalten werden.

Mit dieser Simultanvorstellung verabschiedet sich Tom vorerst aus Göttingen. Wir wollen Tom für sein Engagement als Koordinator, Mannschaftsführer, Trainer, Schiedsrichter und Leistungsträger für den Verein danken. Außerdem hoffen wir, dass er in einem anderen Schachverein gut aufgenommen wird, sein Studium weiterhin erfolgreich gestaltet, natürlich die Lust am Schachspielen nicht verliert und uns vielleicht hier und da mal wieder einen Besuch abstattet, wo er sich ja vielleicht revanchieren kann...

 

Das Rochade-Quiz

Frage 1:

Welcher dieser Rochadespieler wurde noch nie Bezirksmeister (Jugend und Herrenbereich) ?

a) keiner, d.h. alle wurden schon Bezirksmeister

b) Pavel Mimkes

c) Christian Hartogh

d) Julius Rosin

e) Felix Radenbach

 

Frage 2:

Wie alt ist der KSV Rochade Göttingen ?

a) 12 Jahre

b) 6 Jahre

c) 14 Jahre

d) 25 Jahre

e) 100 Jahre

 

Frage 3:

Warum wurde der KSV Rochade Göttingen gegründet ?

a) Die anderen Vereine vor Ort wollten die Kinder nicht aufnehmen.

b) Auf Anraten von Sabine Ropte und anderer Eltern.

c) Die Kinder gründeten ersten einen eigenen Verein, aus dem dann der KSV Rochade entstand.

d) Aus einer Abspaltung des ASC Göttingen.

e) 20 Kinder aus 7 verschiedenen Schulen hatten eine Idee....

 

Frage 4:

Wieviele A - B - und C - Trainer hat der KSV Rochade Göttingen ?

a) keinen

b) einen

c) zwei

d) drei

e) vier

 

Frage 5:

Wie heißt das von Thomas Post 1998 geschriebene Schachbuch ?

a) Eröffnungsrepertoire

b) Kinderschach

c) Weiß und Schwarz

d) Die Schach-Challenge

e) Das Königsgambit

 

Frage 6:

Wieviele Mitglieder hat der KSV Rochade Göttingen (Stand Juni 2020) ?

a) 70

b) 0

c) 394

d) 28

e) 804

 

Frage 7:

Was geschah im Jahre 2014 ?

a) Der KSV Rochade wurde zum besten Kleinsportverein Nds. (weniger als 500 Mitglieder) gekürt.

b) Der KSV Rochade bekam prominenten Besuch vom Bundespräsidenten.

c) Der KSV Rochade wurde deutscher Meister.

d) Der KSV Rochade wurde kurzzeitig aufgelöst.

e) Der KSV Rochade verlegte seinen Vereinssitz nach Veltheim.

 

Frage 8:

Wie oft war der KSV Rochade Ausrichter einer BEM, BMM, LEM, LMM, DEM oder DVM ?

a) keinmal

b) einmal

c) zweimal

d) dreimal

e) viermal

 

Frage 9:

Wer sagte nach dem Ropte-Cup 2015. "Das war das bestorganisierte Turnier, das ich je gesehen habe."

a) Holger Buck

b) Manfred Tietze

c) Benjamin Löhnhardt

d) Jan Salzmann

e) Arnd Kohlmann

 

Frage 10:

Was für ein Novum in der Geschichte des niedersächsischen Schachsportes geschah 2017 ?

a) Gegen den KSV Rochade und seinem Vorsitzenden wurde das Ehrengericht des Bezirkes angerufen, um sowohl den Verein, als auch dessen Vorsitzenden aus dem Schachbezirk III auszuschließen.

b) Es wurde ein Haftbefehl gegen den KSV-Vorstand gestellt.

c) Das Schachzimmer wurde geschlossen.

d) Der KSV Rochade trug seine Mannschaftskämpfe nun im ASC aus.

e) Der KSV Rochade nahm den ersten Geflüchteten auf.

 

Frage 11:

Wieviele Bezirksmeistertitel (Einzel/Mannschaft, Jugendund Herren) hat der KSV Rochade bisher errungen ?

a) 52

b) 0

c) 394

d) 17

e) 98

 

Frage 12:

Wie oft wurde ein Rochadekind in den Bezirksjugendkader berufen ?

a) keinmal

b) einmal

c) zweimal

d) dreimal

e) viermal

 

Frage 13:

Wie oft ist in der Woche Training beim KSV Rochade ?

a) viermal

b) siebenmal

c) keinmal

d) fünfmal

e) dreimal

 

Frage 14:

Wie alt waren Pavel und Antal Mimkes, als sie gemeinsam ihre erste Schach-AG leiteten.

a) 8 und 10 Jahre

b) 10 und 12 Jahre

c) 12 und 14 Jahre

d) 14 und 16 Jahre

e) 16 und 18 Jahre

 

Frage 15:

Warum bekam der KSV-Vorstitzende, nachdem er die Offenen Göttinger Stadtmeisterschaften gewonnen hatte, lebenslängliches Hausverbot beim ESV-RW-Göttingen ?

a) Es wurde trotz Nachfragen einer RA nie begründet.

b) Er hat jemanden Bier über den Kopf gegossen.

c) Er behauptete öffentlich (mit französischem Akzent), dass alle ESV-Mitglieder schwul seien.

d) Er lachte alle seine Gegner aus.

e) Er wurde mit dem Handy auf der Toilette erwischt.

 

Frage 16:

2016 verstarb ein Gründungsmitglied des KSV Rochade. Wer ?

a) Ingrid Mausbach

b) Sabine Ropte

c) Dieter Unger

d) Lothar Karwatt

e) Gwendolyn Zoe Papke

 

Frage 17:

Welcher dieser Rochademitglieder wurde noch nie Landesmeister bzw. Landesmeisterin ?

a) Christian Hartogh

b) Alexander Kanzow

c) Thomas Post

d) Rita Nizamova

e) Pavel Mimkes

 

Frage 18:

Welcher Spitzenspieler hat seine Homepage mit der vom KSV Rochade verlinkt ?

a) GM Matthias Wahls

b) WM Magnus Carlsen

c) GM Dr. Helmut Pfleger

d) GM Viktor Kortschnoj

e) Michael S. Langer

 

Frage 19:

2019 machte Alexander Kanzow sein Goldenes Jugendtrainerdiplom. Welcher dieser Spieler hat das Silberne ?

a) Manuel Drehwald

b) Pavel Mimkes

c) Antal Mimkes

d) Jonathan Heutelbeck

e) Christiane Mausbach

 

Frage 20:

Welche berühmte Frage stellte Julius Mullaert, NACHDEM er das Doppelkopfturnier des Göttinger Dreikampfes gewonnen hatte ?

a) "Sind eigentlich der König oder die Dame im Doko besser ?"

b) "Wo sind die Toiletten ?"

c) "Waren die Karten gezinkt ?"

d) "Gibt es im Dokoturnier auch Altersbegrenzungen ?"

e) "Kann ich mit Lennard an einem Tisch spielen ?"

 

Frage 21:

Wer behauptete auf einer Bezirksvorstandsitzung 2010, dass der KSV Rochade keine 2 Jahre mehr existieren würde ?

a) Manfred Tietze

b) Nelo Oshionwu

c) Jörg Schulz

d) Yannik Koch

e) Oliver Preuß

 

Frage 22:

Wer war nicht Gründungsmitglied vom KSV Rochade Göttingen ?

a) Sabine Ropte

b) Dieter Unger

c) Christiane Mausbach

d) Gwendolyn Zoe Papke

e) Amber Naomi Papke

 

Frage 23:

Wer war noch nie Jugendbeiratsvorsitzender beim KSV Rochade Göttingen ?

a) Julius Rosin

b) Daniel Peschkov

c) Christian Hartogh

d) Luca Uhlendorff

e) Antal Mimkes

 

Frage 24:

Welcher dieser Spieler war nicht Teil des u10-Teams, das mit dem 8.Platz bei der DVM 2019 in Magdeburg glänzte ? 

a) Tom Lutze

b) Moritz Blomer

c) Rafael Asmus Leon

d) Mark Tulchynsky

e) Lukas Kalusa

 

Frage 25:

Wie oft gewann Julius Rosin den Ropte-Cup ?

a) viermal

b) zweimal

c) fünfmal

d) fünfzehnmal

e) einmal

 

Frage 26:

Welches Liedgut darf beim Rochadetraining nur gesungen werden ?

a) Rammstein

b) Heino

c) Verdi

d) Helene Fischer

e) Die Nationalhymne

 

Frage 27:

Welcher Rochadespieler war in der Bundesligasaison 2018/19 der Topscorer ?

a) Tom Behringer

b) Christian Hartogh

c) Jessica Flauß

d) Adrian Hoke

e) Anna Radenbach

 

Frage 28:

Wieviele Geschwisterpäärchen sind momentan Mitglied beim KSV Rochade ?

a) 7

b) 0

c) 11

d) 27

e) 2

 

Frage 29:

Von wem nahm der damalige stellvertretende KSV-Vorsitzende Timo Schimke 2011 die Auszeichnung zum TOP-Verein für herausragende Leistungen im Kinder und Jugendbereich entgegen ?

a) von Jörg Schulz

b) von Michael Zeuner

c) von Benjamin Löhnhardt

d) von Julius Rosin

e) von Nicole Manusina

 

Frage 30:

4 Mitglieder des Schachvereines Tempo Göttingen sind/waren seit 2010 im Vorstand des NSJ. Wieviele Mitglieder des KSV Rochade waren seit 2010 im Vorstand der NSJ aktiv ?

a) 0

b) 1

c) 2

d) 3

e) 4

 

Frage 31:

Seit 2015 gab es im Schulschachbezirk Braunschweig in den männlichen WKs I - IV insgesamt 20 Titel zu verteilen. Wieviele davon gingen an Göttinger Schulen ?

a) alle 20

b) 15

c) 10

d) 5

e) 0

 

Frage 32:

Auf eine telefonische Anfrage hin versicherte der damalige Bezirksjugendwart Benjamin Löhnhardt dem KSV-Vorstand, dass die nächste Bezirksjugendeinzelmeisterschaft 2008 in Göttingen stattfinden werde. Wer bekam schlussendlich die Ausrichtung der BJEM 2008 in Göttingen ?

a) Tempo Göttingen

b) ESV-RW Göttingen

c) KSV Rochade Göttingen

d) SK Plesse Bovenden

e) Der Schachbezirk

 

Frage 33:

Welche Göttinger Schule, aus dem viele Kinder vom KSV Rochade stammen, war von 2011-2015 Deutsche Schachschule ?

a) HG

b) FKG

c) MPG

d) THG

e) OHG

 

Frage 34:

Wie heisst das jüngste Mitglied beim KSV Rochade ?

a) Anna Radenbach

b) Moritz Blomer

c) Karsten Bertram

d) Sebastian Radenbach

e) Jakob Frisch

 

Frage 35:

Warum, obwohl beide punktgleich waren, landete Artur Liebetanz auf dem 3.Platz beim Göttinger Dreikampf, knapp vor dem Dreikampfsieger 2018 Luan Lesser ?

a) Artur war 6 Tage jünger

b) Es wurde nach Schönheit entschieden

c) Es wurde eine Armageddon-Partie gespielt

d) Beide mussten ein Gedicht vortragen, und eine Jury entschied zugunsten Arturs

e) Entscheidend waren die geholten Punkte im Ansageschach

 

Frage 36:

Welche Witze mögen und kennen alle Rochademitglieder ?

a) Dragon age-Witze

b) Otto Waalkes

c) Die Witze von Alex

d) Anti-Witze

e) Witze über den Schachbezirk 3

 

Frage 37:

Wie lange ist der KSV-Vorsitzende bereits Schachfunktionär auf Vereins- Unterbezirks- und Landesebene?

a) seit über 32 Jahren

b) seit 5 Jahren

c) seit kurzem

d) seit knapp 75 Jahren

e) seit fast 12 Jahren

 

Frage 38:

Julius Mullaert ist kein Schach-GM. Aber in einer anderen Disziplin gehört er in seiner Altersklasse tatsächlich zur Bundesspitze ?

a) Schwimmen

b) Teebeutelweitwurf

c) Boxen

d) Schachball

e) Tandem

 

Frage 39:

Welche dieser Damen war nicht Mitglied des Mädchenteams, dass 2016 in der weiblichen u14 Landesvizemeister wurde ?

a) Victoria Borrissova

b) Rita Nizamova

c) Darja Rizo-Wellmann

d) Amelie von Hugo

e) Gina Lambert

 

Frage 40:

Welcher Rochadespieler gehörte 2012 zur TOP 10 seiner Altersklasse nach DWZ ?

a) Tobias Schuster

b) Julius Rosin

c) Moritz Blomer

d) Tim Würzberg

e) Jakob Oldenburg

 

Frage 41:

In welchem Jahr wurde das Hainberggymnasium mit Nelo Oshionwu, Julius Rosin, Alexander Vinnen, Piero Costanzo und Max Laubsch in der WK III beinahe deutscher Meister im Schulschach ?

a) 2011

b) 1872

c) 1969

d) 2019

e) 2008

 

Frage 42:

Wer entwarf das Logo zum Vereinstrikot ?

a) Tony Coeurjoly

b) Yannik Koch

c) Ingrid Mausbach

d) Sabine Ropte

e) Philip Herzig

 

Frage 43:

Warum bekam Jakob Frisch 2019 doch noch den Titel als Bezirksmeister der u8 zugesprochen ?

a) Es stellte sich nachträglich heraus, dass der vor ihm platzierte Woffenbütteler Spieler zu alt war.

b) Er bestach den Schiedsrichter.

c) Durch einen Comuterfehler stimmte die Endtabelle nicht.

d) Die FIDE-Regeln wurden nicht kindsgerecht ausgelegt.

e) In der letzten Runde gab es eine falsche Ergebnismeldung.

 

Frage 44:

Wer änderte 2012 die Durchführung der Vereinsmeisterschaften in den Ropte-Cup ?

a) Der Jugendbeirat

b) Der Vereinsvorsitzende

c) Der Vereinsturnierleiter

d) Sabine Ropte

e) Der Bezirksjugendwart

 

Frage 45:

Wie oft wurde der KSV Rochade bislang Landesvizemeister ?

a) 12mal

b) 300mal

c) keinmal

d) 7mal

e) einmal

 

Frage 46:

Wie lautet der Tabellenstand der I. und II. Rochade-Mannschaft in der Jugendliga Nds. und der Jugendlandesklasse Ost ?

a) Beide Teams sind Tabellführer, wobei die II. die Aufstiegsrunde erreicht hat

b) Beide Teams sind bereits abgestiegen

c) Beide Teams sind im Mittelfeld platziert und können weder auf- noch absteigen

d) Die I. ist auf- und die II. abgestiegen

e) Die II. ist auf- und die I. abgestiegen

 

Frage 47:

Was war das Besondere an Lukas Kalusa und Tobias Schuster in diesem Sommer ?

a) Beide haben alle Schnellschach-Offline-Turniere in diesen Sommerferien mitgespielt

b) Beide werden den Verein wechseln

c) Beide sind in der gleichen Klasse

d) Beide wollen sich um das Amt des Vereinsturnierleiters bewerben

e) Alle Partien zwischen den beiden Spielern endeten bisher mit Remis

 

Frage 48:

Um wieviele DWZ-Punkte verbesserte sich Nelo Oshionwu im Jahre 2014 ?

a) Um über 500

b) Um ca. 300

c) Auf über 2800

d) Gar nicht

e) er verschlechterte sich sogar

 

Frage 49:

Welcher dieser Personen war nie Mitglied bei Rochade Göttingen ?

a) Sven Hagemann

b) Helmut Ische

c) Holger Buck

d) Dieter Unger

e) Piero Costanzo

 

Frage 50: letzte Frage (dies ist die einzige Frage, die man nicht auf der Rochade-Homepage nachschlagen kann)

Wieviele NSJ-Vorstandsmitglieder haben beim Rochadequiz mitgemacht ?

a) 0

b) 1

c) 2

d) 3

e) alle

 

Die TOPS - und FLOPS des Schachjahres 2019

Top 1: SK Lehrte

In diesem Jahr wurde der SK Lehrte 100 Jahre alt, und was sich die Truppe um Jan Salzmann, Jörg Tenninger, Jessica Flauß, Christopher Raulf, Nicole Manusina, Heinrich Bedürftig, Nguyen Gia Bao Thieu, u.a. sich in diesem Jahr geleistet haben, kann man nur als durchgeknallt bezeichnen. Es waren:

a) 18.-19.Mai: Ausrichtung der Jugendbundesligaendrunde (nebenbei fand auch das 9.Lehrter DWZ-Turnier und ein Simultanwettkampf statt).

b) 29.05.-02.06. Ausrichtung der LMM u12, u14, u16 in Verden

c) 22.06. Schnellschach-Einladungsturnier für 8er- Mannschaften (nebenbei das Ehemaligenturnier mit anschließendem Grillen)

d) 23.06. Das Ganze nochmal für den Jugendbereich, wo wir auch eingeladen wurden.

e) 20.07-26.07. Ausrichtung der niedersächsischen Seniorenmeisterschaften,

f) 24.08. Schachballturnier und Tandemturnier für Kinder (mit Grillen)

f) 07.09. Ausrichtung der Jugendserie mit 150 Teilnehmern unter 6 verschiedenen Altersklassen,

g) 08.09. Lehrter Open mit über 100 Teilnehmern,

h) 03.10.-06.10. Ausrichtung der BEM aller Altersklassen,

i) 27.12.-31.12. Ausrichtung der DVM u20 in Braunschweig,

Und nebenbei hat dieser Verein auch noch an den LJEMs auf Norderney und in Verden teilgenommen, 8 Mannschaften, 4 Jugendteams und 3 Damenteams im laufenden Wettbewerb und nicht zu vergessen die internen Vereinsturniere. Wie geil ist das denn !!

 

Top 2: Unser u12 und unser u10 Team

Zunächst unsere u12: Eigentlich war diese Altersklasse unser Sorgenkind, doch die BMM in Peine am 17.03. überstand diese Altersklasse mit Simon Zimmermann, Marius Liestmann, Julius Mullaert und Haven Luke mit 10:0 Mannschafts- und 17:3 Brettpunkten souverän. Dennoch galt unsere u12 bei der LMM vom 29.05.-02.06. in Verden nur als krasser Außenseiter. Doch da wuchs diese Altersklasse mit Simon Zimmermann, Marius Liestmann, verstärkt durch unsere u10-Spieler Moritz Blomer und Lukas Kalusa über sich hinaus wurde verdient Landesvizemeister und schaffte somit die Qualli für die norddeutsche Vereinsmeisterschaft vom 11.-15.09. in Magdeburg, wo sie mit einem ausgeglichenen Punktekonto, punktgleich direkt hinter dem HSK auf Platz 12 einlief.

Unsere u10: Ein wenig ersatzgeschwächt landete die u10 am 17.03. bei der BMM mit 13:1 Mannschafts- und 23:5 Brettpunkten hinter dem Peiner SV auf Platz 2. Die gleiche Platzierung schafften Moritz Blomer, Mark Tulchynsky, Lukas Kalusa und Rafael Asmus Leon bei der LMM u10 in Rotenburg vom 31.08.-01.09. , wobei Rafael Asmus Leon an Brett 4 7 Siege aus 7 Partien holte, und so gab es zur Belohnung die Qualifikation für die DVM u10 vom 27.-29. Dezember in Magdeburg. Dort stellte man den Vereinsrekord ein und belohnte sich mit einem fantastischen 8.Platz. Überragender Spieler des Teams war Moritz Blomer, der am Spitzenbrett 5,5 P. holte, seine DWZ auf über 1400 steigern konnte und u.a. den männlichen und weiblichen deutschen Vizemeister schlagen konnte !

 

Top 3: Schachhauptstadt Magdeburg

Die Schachzwerge entwickelten sich auch in diesem Jahr von einem deutschen, ja muss es so deutlich schreiben, zu einem europäischen Vorzeigeclub. Die Schachzwerge, die 2019 ihr 10 jähriges Jubiläum feierten, bei denen 12 Jugendtrainer aktiv sind, die zahlreiche Erfolge u.a. den deutschen u10-Vereinsmeistertitel erreicht haben, sind mittlerweile der mit 791 Mitgliedern (kein Druckfehler !) mitgliederstärkste Schachverein Deutschlands und der zweitgrößte Europas. Zudem scheint es so zu sein, dass die anderen Magdeburger Vereine, gemeint sind die SG Aufbau Elbe Magdeburg und der USC Magdeburg und noch 4 weitere Schachvereine, die dort ansässig sind, nicht gegeneinander, sondern im Gegensatz z.B. zu den Göttinger Verhältnissen miteinander arbeiten. Jeder profitiert vom anderen. Das Einzige, was uns bei den Schachzwergen nicht so gut gefallen hat, ist die nicht ganz so informative und aktuelle Homepage, aber ansonsten ist die Entwicklung vorbildlich.

 

Top 4: KSV Rochade bei der LJEM auf Norderney

Vom 18.-23.April fanden die Landeseinzelmeisterschaften der Jugendlichen u10-u18 auf Norderney statt. Obwohl wir in diesem Jahr keinen zur Deutschen gebracht haben, konnte sich das Gesamtergebnis wirklich sehen lassen. Die Highlights: Platz 7 für Luca Uhlendorff in der u18, Platz 5 für Alexander Kanzow in der u16, Platz 4 für Antal Mimkes in der u14, Platz 11 für Marius Liestmann in der u12, Platz 7 für Lukas Kalusa in der u10, Platz 11 für Volker Liestmann im Open. Platz 12 für Moritz Blomer in der u10, und Luan Lesser, der im Open zweitbester Jugendlicher war. Damit hat der KSV Rochade zum wiederholten Male das beste Gesamtergebnis aller Vereine bei einer LEM geholt.

 

Top 5: Schulschachjahr 2019

Auch in diesem Jahr konnten sich die Ergebnisse im Schulschach sehen lassen. Mit Ausnahme der WK M II gingen wieder alle Titel nach Göttingen. Dabei waren die Rochadespieler zu 80 % daran beteiligt. Und in zwei Fällen gelang sogar die Qualifikation zum Bundesfinale. Die Albani-Grundschüler mit Rafael Asmus Leon, Felix Radenbach, Johannes Beier und Aran Gajendran schafften im Landesfinale, genau wie zwei weitere Göttinger Teams Bronze und spielten damit vom 26.-29.Mai im Bundesfinale in Friedrichsroda mit, wo ein guter 55.Platz erreicht wurde. Den Vogel schoss aber das THG (Alexander Kanzow, Pavel Mimkes, Antal Mimkes und Rumo Schilling) in der WK III ab. Mit 12:0 Mannschaftspunkten und 23,5:0,5 Brettpunkten wurde man mit Rekordergebnis Landesmeister. Auch im Bundesfinale vom 22.-26.Mai in Berlin konnte das THG-Team mit Platz 8 vollauf überzeugen.

 

Top 6: DWZ-Verbesserungen im letzten Jahr

Allein die LJEM hat unseren jugendlichen Schachspielern schon 400 Pluspunkte insgesamt beschert. Auszeichnen konnten sich in diesem Jahr u.a.: Christian Hartogh von 2013 auf 2123, Moritz Blomer von 1003 auf 1423, Tom Behringer von 1798 auf 1956, Luca Uhlendorff von 1695 auf 1819, David Tulchynsky, von 1104 auf 1450, Rumo Schilling von 1090 auf 1381, Marius Liestmann von 1023 auf 1302, Luan Lesser 1112 auf 1224, Rafael Asmus Leon von 956 auf 1125 und Mark Tulchynsky von 999 auf 1119. Gesamtzuwachs für den ganzen Verein im Jahre 2019: +745 Punkte.

 

Top 7: Jugendtrainer in Gold

Einmal Silber (Manuel Drehwald), und fünfmal Bronze war der Ausbildungsstand bisher bei der Ausbildung zum Jugendtrainer. Nur Gold hatten wir noch nie, weil die Zugangsvoraussetzungen sehr hoch waren: Mindest - DWZ von 1800, und zudem musste er bei einem Jugendturnier als Trainer dabeigewesen sein und die Vorbereitung von mindestens drei Spielern gemacht haben. Doch am 31.Mai bei der LMM in Verden war es soweit. Dort absolvierte Alexander Kanzow sein Jugendtrainerdiplom in Gold. Die Prüfungskommission bestehend aus Nicole Manusina, Karsten Bertram und Christian Hartogh sah die Prüfung, die daraus bestand einen zweistündigen Vortrag über den Unterschied zwischen strategischen und dynamischen Vorteilen anhand der Spanischen Abtauschvariante zu halten und dem Publikum das Mattsetzen mit Läufer und Springer zu erklären, als bestanden an. Auch das zahlreiche Publikum war größtenteils von dem Vortrag begeistert. Schade ist nur, dass es anschließend mit keiner Silbe auf der Homepage der NSJ erwähnt wurde.

 

Top 8: BJEM in Wolfsburg und Wolfenbüttel

Am 24.08. holten sich Felix Radenbach in der u10 und Jakob Frisch in der u8 in Wolfenbüttel den Bezirksmeistertitel. Aber das reichte noch nicht: Es ging bei der BEM vom 11.-13. Oktober in Wolfsburg fröhlich weiter: u12-Titel an Lukas Kalusa, u14-Titel an Antal Mimkes, u16-Titel an Pavel Mimkes, u12-Vizemeisterschaft an Mark Tulchynsky, u16-Vizemeistertitel an Daniel Grib, u18-Vizemeistertitel an Rita Nizamova. Des weiteren qualifizierte sich auch David Tulchynsky als dritter für die LEM u14.

 

Top 9: Weihnachtsdreikampf 2019

Auch in diesem Jahr war unser Weihnachtsdreikampf bestehend aus Doppelkopf, Tandemschach und Ansageschach ein voller Erfolg. Werwölfe wurde durch Ansageschach ersetzt, weil es sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, dass die Jüngeren bei der Abstimmung im Dorf über die Älteren hergefallen sind. Ein wenig besorgt waren wir aber auch bei der Durchführung von Ansageschach, denn es könnte ein heilloses Durcheinander geben. Aber nichts dergleichen, auch dieser Dreikampf bei dem Antal Mimkes vor dem punktgleichen Bovender Vereinsvorsitzenden Oliver Preuß gewann, war ein Riesenspaß.

 

Top 10: Neue KSVs

Wir haben nur Gerüchte gehört.....Neben dem KSV Rochade Hildesheim, soll im Januar auch etwas in Braunschweig passieren: KSV Rochade Braunschweig......pssssst !

 

Flop 1: Schachbezirk III

Nach dem Wechsel vom Schachbezirk Südniedersachsen zum Schachbezirk Braunschweig haben wir gedacht, wir hätten endlich unsere Ruhe, doch seit einigen Wochen steht fest: Wir haben uns getäuscht !

Damit meinen wir nicht nur den Bezirksspielleiter Fabian Tenne, der sich öffentlich dafür feiern lässt, dass er im niedersächsischen Spielausschuss mitgeholfen hat, es zu verhindern, dass talentierte Spieler an die Bretter kommen.

Wir meinen auch nicht nur den Bezirksschulschachreferenten Thomas Küttner, der bis vor kurzem noch Mitglied beim ESV Göttingen gewesen ist, und der den Göttinger Schulleitungen ohne Wissen des Schach-AG-Leiters empfahl Thomas Post in Zukunft nicht mehr als Betreuer einzusetzen, wobei er Begründungen anführte, die völlig an den Haaren herbeigezogen waren.

Wir meinen auch nicht nur Peter Konetzke, der von diesem Bezirksschulschachbeauftragten Küttner beim Schulschachbezirksfinale in Bad Harzburg am 05.März als Schiedsrichter eingesetzt wurde, und der nicht nur durch schiedsrichterliche Inkompetenz auffiel, sondern der es sich auch nicht nehmen ließ, während des Turnieres Kinderabwerbung zu betreiben.

Doch die Gerüchte, die jetzt aus diesem „Schachbezirk“ von einer oder mehreren noch unbekannten Personen verbreitet werden, und auf die wir vorläufig nicht eingehen werden, sind genauso falsch wie die Leute, die sie verbreiten.

Nein, dieser Schachbezirk hat sich nicht befreit aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit !

 

Flop 2: Die deutsche Bahn

Wir haben die deutsche Bahn absichtlich klein geschrieben. Fast wäre bis zum Ende des Jahres auch nichts mehr passiert, aber es ist doch lustig, wenn man eine halbe Stunde vor Fahrtbeginn wie z. B. am Bremer Hauptbahnhof geschehen, keine Fahrkarte mehr lösen kann, weil die Internetseite der DB zusammengebrochen ist, die Ticketautomaten nicht mehr gewartet werden und deshalb auch nicht mehr funktionieren, und die ca. 500m lange Schlange vor dem Schalter erst.....

Lustig war es auch am 10.März zur Bundesligafahrt nach Hagen. Witterungsbedingt fielen in Osnabrück sämtliche Züge aus. Nach Hagen fuhr dann niemand mehr......Die Kinder waren dann lustigerweise um 23.00 Uhr zu Hause.

Richtig lustig wird’s aber erst, wenn man in einem Zug mit 17 Kindern sitzt und keine einzige Toilette vorhanden ist....

Aber nie werden wir vergessen wie viel Spaß die deutsche Bahn uns am 13.Januar beschert hat. Wir brauchten auf der Rückreise von der BMM in Braunschweig nach Göttingen nur 7 Stunden mit dem ICE ! Wie konnte das sein ? Nun, im Hauptbahnhof Hannover gab es Totalausfall, sämtliche Züge fielen aus. Erst nach 1,5 Stunden kam eine Durchsage, dass ab Hannover Laatzen der ICE fahren würde. Also auf nach Laatzen, doch dort fuhr der ICE auch nicht ab, weil (lol) sie keine Lokführer hatten, denn dieser kam am Hauptbahnhof in Hannover nicht mehr weg, es fuhren, oh Wunder, auch keine Taxis mehr.....Thank you, Thank you for travelling with deutsche Bahn. Ihr solltet in Zukunft Abenteuerzuschlag erheben.

 

Flop 3: MPG Göttingen

Es war eigentlich vor den Sommerferien alles in trockenen Tüchern. Thomas Post sollte, nachdem Hr. Sauer in Rente gegangen war, die Schach-AG des MPG übernehmen. Doch schon bei Dienstantritt servierte man ihm neben halb zerfallenen Brettern unvollständige Figurensätze und ein kaputtes Demobrett, von den nicht vorhandenen Schachuhren ganz zu schweigen. Also brachte SF Post alles selber mit. Vor der 2.Stunde fragte er nach einem Vertrag, den er auch bekam, der aber nicht unterschriftsreif war, weil sämtliche wichtigen Daten nicht enthalten waren. Vor der 3.Stunde mahnte er dieses nochmal an. Nach der 4.Stunde bekam er einen Vertrag, in dem alle vorherigen Vereinbarungen gebrochen wurden. So enthielt dieser Vertrag nicht nur einen Stundenlohn, der den Mindestlohn weit unterschritt, sondern der auch einen anderen Arbeitstag als ursprünglich vereinbart, enthielt. Das Vertrauensverhältnis war endgültig zerstört. Und wie recht wir hatten mit dieser Schule keinen Kooperationsvertrag einzugehen, zeigte sich dann allein schon aus der Tatsache, dass das MPG bislang (Stand 28.12) es trotz Zahlungserinnerung es nicht geschafft hat die 4 gegeben Unterrichtsdoppelstunden zu bezahlen. Nun ist das MPG das einzige Gymnasium in Göttingen ohne Schach-AG.

 

Flop 4: Der Fall Jörg Schulz

Man muss den DSJ- Geschäftsführer Jörg Schulz nicht mögen (tun wir aber trotzdem) mit seiner kantigen Art hat er sich in der Vergangenheit nicht nur Freunde gemacht, aber die Veröffentlichung am 15.November auf der Homepage der DSJ schlug wie eine Bombe ein. Jörg Schulz wurde nach fast 30 jähriger Tätigkeit für den DSJ vom DSB – freigestellt - und ihm für das nächste Jahr ohne Begründung die Kündigung ausgesprochen. Jörg Schulz macht jetzt ehrenamtlich weiter, aber er darf nun keine Arbeitsgespräche mehr mit dem in der Geschäftsstelle der DSJ beschäftigten Leuten führen und seinen Arbeitsplatz auch nicht mehr betreten. Wir wollen hier nicht in ein schwebendes Rechtsverfahren eingreifen und diese auch nicht bewerten, aber was gar nicht geht ist, dass der DSJ – Vorsitzende, für den Jörg Schulz eigentlich arbeitet, nicht einmal informiert wurde. Seither herrscht zwischen DSJ und DSB Funkstille und der DSJ will sich nun als eigenständige e.V. selbständig machen. Wir sind gespannt, ob das funktioniert, uns hat es jedenfalls sehr gewundert, dass der DSJ - Vorstand nach diesem skandalösem Vorfall nicht geschlossen zurückgetreten ist.

 

Flop 5: Der Landesspielausschuss

Der KSV Rochade Göttingen und der SK Plesse Bovenden hatten eine gute Idee. Da der SK Plesse Bovenden wie die meisten Schachvereine überaltert ist und schon Schwierigkeiten hat seine 1.Mannschaft mit starken Spielern zu besetzen und der KSV Rochade Göttingen genügend talentierte Jugendliche besitzt, und beide Vereine nur 6 km auseinander liegen, hatten beide die Idee einer Spielgemeinschaft für die Verbandsliga ab der kommenden Saison. Doch in der Turnierordnung des NSV (in der TO der NSJ steht nichts) gibt es den Paragraphen 11.1 (1) -Eine Spielgemeinschaft besteht aus zwei Vereinen eines Bezirkes.- Deshalb stellten der SK Plesse Bovenden als auch der KSV Rochade Göttingen gemeinsam beim Landespielausschuss, der u.a. aus einem Vorsitzenden (Jan Salzmann) und den 6 Bezirksspieleitern besteht, einen Antrag um diesen nicht mehr zeitgemäßen Paragraphen zu streichen. Es hätte für alle Beteiligten nur Vorteile gehabt. Doch der Landesspielausschuss lehnte dies ab mit der Begründung, dass, da beide Vereine unterschiedlichen Bezirken angehören, die Abstiegsfrage nicht geklärt sei (als ob man das nicht per Vertrag zwischen beiden Vereinen unproblematisch hätte nachholen können ?) und außerdem hätte ja der KSV Rochade Göttingen nicht den Bezirk wechseln müssen. (als ob wir das freiwillig getan hätten...) Man hat uns ja vorgewarnt, dass der Landesspielausschuss sehr konservativ sei, aber es zu verhindern, dass talentierte Kinder an die Bretter kommen, hat nichts mit konservativ zu tun.

 

Flop 6: Mangelhafte Kommunikation

Die Kommunikation zwischen dem KSV Rochade und einigen Funktionären war auch 2019 schwierig. Als Paradebeispiel sei die LEM auf Norderney genannt und damit meinen wir nicht die Zeit während des Turniers, da klappte alles wunderbar, aber sowohl im Vorfeld als auch nach dem Turnier gab es Probleme. So muss der KSV bei dieser Entfernung zwischen Göttingen und Norderney einen Tag eher anreisen. Gesagt getan. Wir standen also bei der Fähre auf Norddeich-Mole mit 20 Leuten zur Abfahrt nach Norderney bereit. Doch wir hatten keine Fährtickets dabei, denn die besaß der NSJ - Vorstand, der sich bereits auf der Insel befand und der auch nicht erreichbar war. Gott sei Dank hatte der KSV - Vorsitzende genügend Bargeld dabei.....Auch war es sehr schade, dass bei der LMM in Verden die u12 und die u16 nur mit 7 Teams spielen konnten. Der KSV Rochade hätte in beiden Altersklassen noch ein Team gehabt, nur der Anruf von der NSJ kam nicht....

 

Flop 7: Spielerwechsel/Kinderabwerbung

Im Fußball z.B. gibt es schon lange eine Ausbildungsplatzabgabe, wenn ein talentierter Jugendspieler zu einem höherklassigen Verein wechselt. Damit wird gewährleistet, dass der Ausbildungsverein jedenfalls nicht völlig leer ausgeht und auf die Dauer ausblutet, denn Jugendarbeit kostet viel Zeit und Geld.

Doch was gibt es im Schach ? Nichts ! Wie viele Vereine sind alleine in Niedersachsen ausgeblutet, weil ihre Blüte abgeworben wurde. Wie viele Jugendtrainer haben das Handtuch geworfen, weil sie ihre Arbeit für wertlos gehalten haben ? Auch Andreas Schaar hat sich mal in dieser Hinsicht geäußert, dass er schon lange den Glauben daran verloren hat, dass Jugendliche später besonders dankbar sind. Deshalb unsere Bitte nicht an die Funktionäre, sondern an alle Jugendspieler: Gebt ein wenig von dem zurück, was ihr bekommen habt. Fragt euch nicht nur, was der Verein/Verband/Bund für euch tun kann, sondern was ich selber tun kann. Es lohnt sich !

 

Flop 8: Plastik

Eines des wertvollsten Erfindungen der Menschheit ist das PVC. Die PVC - Kunststoffe werden in Hart- und Weich - PVC unterteilt. Hart - PVC wird beispielsweise zur Herstellung von Fensterprofilen, Rohren und DVDs verwendet. Weich - PVC enthält Weichmacher, die zu einem elastischen Verhalten des Materiales führen. Es wird beispielsweise für Kabelummantelungen und Bodenbeläge verwendet.

Auch bei der Durchführung von Schachturnieren wird PVC immer beliebter. So sind i.d.R. Die Schachfiguren und Bretter heutzutage nicht mehr aus Holz, sondern aus …..PVC.

Der Vorteil von PVC ist seine Haltbarkeit. Sonnenlicht zersetzt es nicht, die mechanischen Eigenschaften werden nicht beeinträchtigt. Wasser (auch salziges Meerwasser) und Luft können PVC wenig bis gar nicht zerstören. Deshalb kommt PVC vor allem bei langlebigen Produkten zum Einsatz z.B. bei Schachfiguren und Schachbrettern (von wegen Holz), Schachuhren u.s.w.

Bei vielen Schachopens bietet man auch etwas Kulinarisches an. Mit Plastikgabeln, Plastikmessern, Plastikstäbchen, Plastiklöffeln, Plastikbechern und Plastiktellern wird den Gästen etwas Schönes serviert. Der Vorteil ist, man muss es nicht abwaschen. Und Plastik ist auch recyclebar, es wandert durch die Meeres- und Bodennahrung als Mikroplastik wieder in unsere Körper.

 

Flop 9: Fahrteneinteilung Jugendbundesliga

Wir haben uns auf unsere 1.Saison in der Jugendbundesliga sehr gefreut, aber am Ende der Saison hatten wir einen Verdacht. Wir sind nicht sofort darauf gekommen, weil der langjährige Staffelleiter der Jugendliga Niedersachsen Jan Krensing das immer sehr gut gemacht hat. Aber wie kann es eigentlich sein, dass der KSV Rochade doppelt so viele Fahrkilometer hatte als z.B. der Hagener SV ? Gibt es dafür nicht Programme, die so etwas ausrechnen, damit es einigermaßen gerecht zugeht ?

 

Flop 10: „Its time to say goodbye“

Wir schätzen GM Matthias Wahls, nicht nur weil er ein sehr starker Spieler ist, sondern weil er auch etwas für Jugendarbeit übrig hat. Matthias gehört zu den wenigen Großmeistern, die auch Amateurspielern sehr verständlich und lehrreich eine Position erklären können. Auch seine Schachseminare sind sehr empfehlenswert, und allein der KSV – Vorsitzende hat von Matthias Wahls enorm viel gelernt. Deshalb hat der KSV Rochade seine Homepage mit der von Matthias Wahls verlinkt. Doch jetzt hat er „Pfuibaah“ gemacht.

GM Wahls, der Königsgambit nie selber wirklich gespielt hat (Datenbank: eine einzige Partie mit Schwarz aus dem Jahre 1989, die er mühevoll, oder sagen wir glücklich gegen einen Spieler mit ELO 2240 Remis halten konnte), hat in der Schachzeitung Rochade den Abgesang des Königsgambits vorhergesagt. Hier nur vorab: Wieso analysieren wir hier eigentlich Kastrationszüge wie 1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Sf3 Sf6 4.e5 Sh5 (Der Springer am Rand ist ja bei weitem nicht immer eine Schand, aber wenn dieser Kastrationszug, der nicht anderes tut, als den Bauern auf f4 zu decken und auch noch Tempoverlust bedeutet, die Widerlegung von Königsgambit bedeutet, muss die Eröffnungstheorie neu geschrieben werden....) und jetzt kommt es: 5. Le2 (der nächste Kastrationszug, nur um diesen scheiße stehenden Springer durch einen Abzugsabtausch zu bedrohen, kastriert Weiß seinen wichtigen Königsläufer.) Warum hat Matthias den besten und logischen weißen Zug 5.d4 mit keiner Silbe in seinen Abhandlungen erwähnt ?

 

Die TOPS - und FLOPS des Schachjahres 2018

TOP 1

Aufstieg in die Jugendbundesliga

8 lange Jahre hat der KSV Rochade in der Jugendliga Niedersachsen mitgespielt und zumeist war es ein Kampf gegen den Abstieg. Nachdem vor der Saison auch noch unser bester Jugendlicher Christian Hartogh uns mitteilte, dass er nächste Saison für den SK Lehrte spielen wird, damit er auch mal Bundesligaluft schnuppern kann, das Ligaorakel uns als Abstiegskandidat Nr.1 sah, und wir die 1.Spielrunde in Stade auch sehr unglücklich mit 2:4 verloren hatten, stellten wir uns auf eine weitere Abstiegskampfsaison ein. Doch dann folgten 6 Mannschaftssiege in Folge, die auch in der Höhe manchmal überraschend deutlich waren, und nach einem Krimi in Bad Zwischenahn am 17.Juni stand fest: Der KSV Rochade Göttingen in der Besetzung Tom Behringer, Arthur Semmelmaier, Luca Uhlendorff, Alexander Kanzow, Pavel Mimkes, Antal Mimkes, Rita Nizamova, Bennet Zimmermann, Luan Lesser, Fynn Karstens und Philip Herzig schafft mit 12:2 Mannschaftspunkten und 28,5: 13,5 Brettpunkten den völlig verdienten Aufstieg in die Jugendbundesliga !!

TOP 2

Alexander Kanzow 6. in Deutschland

Vom 19.-27. Mai waren die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Willingen. 3 Rochadespieler waren dort am Start. Luca Uhlendorff im Open, Antal Mimkes in der u12, und Alexander Kanzow in der u14. Da alle drei nur im hinteren Mittelfeld gesetzt waren, sollte die DEM für die Drei zum Lernturnier werden. Doch während Luca und Antal auf den erwarteten Plätzen einliefen, versaute Alexander Kanzow seinem Trainer eine entspannte Schachwoche in Willingen. Er startete durchwachsen mit 1 aus 3, doch dann legte er los, spielte das bisher beste Turnier seines Lebens und wurde mit 6 Punkten aus 9 Partien schlussendlich 6., dabei ließ er zahlreiche deutsche Meister, Nationalspieler, Landesauswahlspieler.....hinter sich. Ein halber Punkt fehlte ihm am Ende auf die Direkt-Qualifikation zu den Europameisterschaften !

TOP 3

BMM u14

Die Bezirksjugendmannschaftsmeisterschaft in der Altersklasse u14 findet im Bezirk Braunschweig im Gegensatz zu den anderen Altersklassen nicht im Schnellschachmodus, sondern im Turnierschachmodus statt. Wir finden das toll. Letztes Jahr wurde die 1.Mannschaft mit 12:0 Mannschafts-und 24:0 Brettpunkten souverän erster. (Unsere II.Mannschaft wurde 3. von 8). In diesem Jahr spielt der KSV Rochade mit 3 Teams mit, und das Konto unserer I.Mannschaft erhöhte sich insgesamt auf jetzt 16:0 Mannschafts-und 32:0 Brettpunkten.

TOP 4

Weitere DWZ-Verbesserungen

Aufgrund der enormen schachsportlichen Erfolge in diesem Jahr, gab es natürlich haufenweise DWZ - Verbesserungen: Christian Hartogh +100 (DWZ 2056), Alexander Kanzow +150 (DWZ 1851), Pavel Mimkes +150 (DWZ 1769), Luca Uhlendorff +150 (DWZ 1758), Antal Mimkes +130 (DWZ 1623), Arne Schütz von 0 auf DWZ 1472, Philipp Schütz von 0 auf DWZ 1358, Lennard Hillman von 0 auf DWZ 1255, Rumo Schilling +200 (DWZ 1245), Luan Lesser +250 (DWZ 1204), Moritz Blomer von 0 auf DWZ 1078, und Marius Liestmann +100 (DWZ 1025).

TOP 5

Hainbund-GS in Göttingen

Zum ersten Male in diesem Schachjahr konnte sich eine Grundschule aus Göttingen für die deutschen Schulschacheinzelmeisterschaften vom 06.-09. Mai in Friedrichroda qualifizieren. Der Weg war lang: Zuerst musste das Stadtfinale, dann das Bezirksfinale und dann das Landesfinale gemeistert werden, bevor man zu den deutschen Grundschulmeisterschaften nach Friedrichroda reisen durfte. Am Ende gab es von 76 Mannschaften (teilgenommen haben in Deutschland insgesamt 15.465 Grundschulen) den 16.Platz und das, obwohl das Team mit Marius Liestmann und Trainer Till Peter Ischebeck ab dem Landesfinale eigentlich nur zu dritt gespielt hat.

TOP 6

LEM in Rotenburg

Bei der LJEM vom 24.-30.März in Rotenburg hagelte es Titel für uns. Landesmeistertitel für Alexander Kanzow in der u14, Landesvizemeistertitel für Antal Mimkes in der u12, auch Rita Nizamova in der u18, und Pavel Mimkes in der u14 haben ein ganz starkes Turnier hingelegt, und hatten beide bis zur letzten Runde noch Chancen sich für die Deutsche zu qualifizieren. Schachballlandesmeister in der u12/u10, Schachballlandesvizemeister in der u18/16/14. Und der KSV-Betreuer Christian Hartogh hat das Team-Schach-Battle gewonnen.

TOP 7

Dominanz der Göttinger Schulen

Die schachliche Überlegenheit der Göttinger Schulen wird von Jahr zu Jahr immer deutlicher. Schon im letzten Schuljahr 2016/17 gingen fast alle Titel und Qualliplätze für das Landesfinale an Göttinger Schulen. Wer aber nun geglaubt hat, dass sich das gar nicht mehr steigern lässt, hat sich getäuscht. In diesem Schuljahr gingen alle Titel nach Göttingen ! WK GS: Hainbund-GS, WK MII: FKG, WK I: FKG, WK II: HG, WK III: THG, WK IV: HG (vor THG). Das macht zusammen: 59:3 Mannschafts- und 103,5:16,5 Brettpunkte, dabei wurde keine erstplatzierte Göttinger Mannschaft geschlagen.

TOP 8

Abschaffung der Bezirke

Viele Traditionalisten und Provinzfürsten sehen das Unausweichliche mit großem Schrecken entgegen. Aber schauen wir doch mal den Realitäten ins Auge: Die Bezirke in Niedersachsen haben in den letzten 20 Jahren fast 20 % ihrer Mitglieder verloren, (besonders alarmierend sind die Zahlen im Bezirk 5), zudem gibt es ein immer größeres Chaos, was die Bezirkszugehörigkeiten anbelangt: Viele Vereine wie Hamelner SV, Bad Pyrmont, Hildesheimer SV, SK Papenburg, Hankensbüttel-Bodenteich, KSV Rochade Göttingen spielen eigentlich im falschen Bezirk, und Vereine wie Hann.-Münden und Delmenhorst sogar im falschen Landesverband, trotzdem geben wir weiter Geld aus für teure Bezirksversammlungen, Vorstandssitzungen, Schiedskommissionen u.s.w., Geld, was an anderer Stelle viel dringender gebraucht würde. Auch führt der Mangel an Menschen dazu, dass viele Funktionäre einfach nicht genügend Erfahrung sammeln konnten, um sich vernünftig auf ein Amt auf Bezirks-oder Landesebene vorzubereiten, weil man ja schon froh darüber ist, überhaupt jemanden zu haben. Unter anderem auch deshalb: Schafft die Bezirke endlich ab, und gebt die Gelder frei, damit sinnvolle Regionalförderung betrieben werden kann, damit Vereinen warum auch immer, direkt besser geholfen werden kann, damit wir unsere Spitzenspieler besser unterstützen können, damit wieder mehr Menschen zum Schach kommen, wir brauchen diesen Blödsinn nicht mehr.

TOP 9

Schulschacheinzelmeisterschaft

Die Göttinger Schulschacheinzelmeisterschaften im Göttinger Hainberggymnasium am 13.Juni waren wieder eine großartige Idee. (so etwas z.B. könnte man vom Landesverband viel besser unterstützen, wenn die Gelder vorhanden wären.) Mit dreijähriger Unterbrechung fanden sie seit 2009 bis heute auch jedes Jahr statt. 72 schachwütige Schulpflichtige erprobten ihr Können auf den 64 Feldern und es wurde sehr fair gespielt. Das ist einer der Gründe für die sportliche Dominanz der Göttinger Schulen im Bezirk Braunschweig.

TOP 10

ASC Göttingen

Der ASC mit über 9500 Mitgliedern größter Sportverein Göttingens, hatte in diesem Jahr die Idee auch vermehrt Schach in den Schulen Göttingens anzubieten. Dass es dabei zu Konflikten mit dem KSV Rochade kommen würde, war abzusehen. Was aber (siehe FLOP 8) nicht die Schuld des ASC war, denn man hat sich vorher mit dem NSV in Verbindung gesetzt. Schlussendlich man fand einen Kompromiss, und als Ausgleich bekam der KSV Rochade einen Spielraum, wo wir nun unsere Mannschaftskämpfe durchführen können.

FLOP 1

Die Deutsche Bahn

Früher einmal sind wir gerne mit der Bahn gefahren, aber diese Zeiten sind vorbei. Der Ärger fing schon 2012 an und seitdem ist es von Jahr zu Jahr immer schlimmer geworden. Die Kosten, die der KSV Rochade alleine aufgrund von Zugverspätungen zahlen musste, belaufen sich schon auf über 400 Euro. Doch was am 11.Oktober auf der Fahrt von Göttingen nach Schöningen, die fast 7 Stunden gedauert hat, passierte, war der Gipfel. Erst kam der Zug mit einer halben Stunde Verspätung in Hannover an, der Grund wurde uns nicht genannt, den Folgezug bekamen wir wegen Überfüllung nicht, nebenbei stieg einer unserer Spieler in den Zug ein, kam aber nicht mehr raus, weil einfach Zugführungspersonal entlassen wurde, (die Leute mit den Trillerpfeifen), um dann in Schöningen 11 km von der Jugendherberge entfernt festzustellen, dass auch kein Bus mehr fuhr. Aber den Schaden zu ersetzen, dass kommt der DB, dessen Vorstand fast identisch ist mit dem Vorstand der deutschen Automobilindustrie, natürlich nicht in den Sinn.....

FLOP 2

NSJ-Berichterstattung über LMM u10

Okay, der Spielausschuss hat entschieden, dass die LMM u10, die dieses Jahr am 15./16.September in Rotenburg stattfand, jetzt immer erst nach den Sommerferien stattfindet, und es wurde auch von höherer Ebene beschlossen, dass ab dem Jahr 2019 die DVM u10 kein Open mehr ist, sondern dass die LMM u10 nun ein Qualifikationsturnier für die Deutsche ist. Zudem gab es dieses Jahr überhaupt keine Betreuerzimmer mehr in der JH, weil natürlich im Frühherbst viele Schulklassen unterwegs sind. Das finden wir zwar alles auch nicht so dolle, aber damit kann man leben. Und wir finden es auch nicht schlimm, wenn es 2 Wochen nach so einem Ereignis es immer noch keine DWZ-Auswertung oder eine Abschlusstabelle auf der NSJ-Seite zu sehen ist, denn schließlich arbeiten die Leute im NSJ-Vorstand alle ehrenamtlich. Aber trotz Nachfrage im Oktober, erst im Dezember eine Endtabelle zugesendet zu bekommen, (es ist ja nicht so, dass man auch einen Vereinsbericht schreiben muss., und dass die Teilnehmer ihre neuen Wertungszahlen wissen wollen....), ist schon höchst merkwürdig. Was war denn da los ?

FLOP 3

LJEM-Qualliplätze

Es war ja vielleicht eine schöne Idee den stärkeren Bezirken mehr Qualifikationsplätze für die Landesmeisterschaften zuzuteilen als den schwächeren, damit macht sich der Spielausschuss zwar eine Menge Arbeit, aber wenn dabei ein Mehr an sportlicher Gerechtigkeit herauskommt..... Was aber nicht sein kann, ist dass ein 12 Jähriger wie z.B. Rumo Schilling nach der im Oktober (11.-14.) stattgefundenen Bezirksmeisterschaft, wo er 3. wurde, sowohl er, als auch seine Eltern 2 Monate später er immer noch nicht wissen, ob er nun dabei ist, oder nicht.......

FLOP 4

Pöbeleien

Als die Göttinger Schachspieler beim Schulschachlandesfinale in Bemerode am 14.März gerade noch rechtzeitig (Deutsche Bahn) ankamen, wollte auch der Göttinger Betreuer Thomas Post ein wenig bei den Grundschülern kiebitzen, daraufhin wurde er nur wenige Minuten, nachdem er angekommen war, von einem Betreuer der Burgschule aus Peine mit den Worten zurechtgewiesen: „Kommen Sie da weg, wenn Sie da stehen, habe ich keine ruhige Minute mehr !“ Ihm wurde also Betrugsabsicht unterstellt, obwohl er überhaupt keine Grundschulkinder dabeihatte. Einige Minuten später wurde er abermals höchst unfreundlich vom Landesschulschachreferenten Lührs für einen Sachverhalt zurechtgewiesen, an dem er völlig unschuldig war. Und auch in der Vergangenheit ist uns aufgefallen, dass Schachfunktionäre selbst in Gegenwart von kleinen Kindern völlig ausrasten.

Wir verlangen sportliche Fairness von allen Jugendlichen, aber die Erwachsenen sollten sich langsam mal fragen, wie viele „Pöbelfunktionäre“ es gibt und was für Vorbilder diese für die Kinder sind !

FLOP 5

Trainerausbildung in Niedersachsen

GM Arthur Jussupow hat uns aus dem Herzen gesprochen, als er in einem Interview mit der Schachzeitung sagte: „Wir haben in Deutschland für alles eine Kommission, eine Schiedsrichterkommission, eine Turnierkommission u.s.w. nur eine Trainerkommission haben wir nicht.“ Daran krankt doch das Schach in Deutschland, dass wir einfach viel viel zu wenig gute und engagierte Schachtrainer haben. Die Idee mit dem A-B-oder C-Trainer war sicher gut gemeint, aber wir kennen B-Trainer, die seit Jahren die Kinder vom Schach vergraulen, die nicht wissen, wie man ein Schweizer System-Programm richtig bedient, oder C-Trainer, die nicht mal die Schachregeln perfekt beherrschen, ganz zu schweigen davon, dass sie auch nicht wissen wie der 2.offizielle Schachweltmeister hieß. Der KSV Rochade Göttingen jedenfalls hat in den letzten 10 Jahren quantitativ und qualitativ großartige Arbeit geleistet, und das völlig ohne Trainerschein. Diesen Quatsch brauchen wir nicht !

FLOP 6

Leineberg-GS

Die Leinberg-GS hat sich am 10.Januar im Göttinger Hainberggymnasium souverän für das Bezirksfinale der Grundschulen in Bad Harzburg qualifiziert. Und die damalige AG-Leiterin bestätigte gegenüber den Turnierorganisatoren auch die Teilnahme. 2 Wochen später jedoch sagte die AG-Leiterin mit der Begründung ab, dass niemand die Kinder zum Bezirksfinale am 14.Februar nach Fallersleben hinbringen könnte. Darauf versuchte Thomas Post alles: Er telefonierte mit den Eltern, mit FSJlern, mit anderen Lehrern, mit Rochademitgliedern, und wenn alle Stricke gerissen wären, hätte SF Post die Kinder auch alleine nach Fallersleben hin und zurück gebracht. Als er dies der AG-Leitern vorschlug, bekam er 2 Tage später eine Mail, dass die Schulleitung eine Teilnahme der Leinberg-Kinder am Bezirksfinale nicht unterstütze. Darauf telefonierte SF Post mit der Schuldirektorin, die ohne Begründung die Teilnahme der Leineberg-GS am Schulschachbezirksfinale untersagte.

FLOP 7

Das Liga-Orakel

Selbstverständlich ist das Liga-Orakel nur eine Spielerei. Es basiert allein auf Wertungszahlen und Wahrscheinlichkeitsberechnungen, den Team-Spirit, oder aber die Trainerleistung, die gerade im Jugendbereich so wichtig ist, berücksichtigt es nicht. Dem KSV Rochade wurde z. B. vor der Saison 2017/18 der chancenlose Abstieg aus der Jugendliga Niedersachsen bescheinigt.

FLOP 8

Fehlentscheidungen

Mehr Schach in den Göttinger Schulen. Genau das wollte der NSV sicherlich erreichen, als er dem ASC bei seinem Anliegen unterstützte bei insgesamt 6 Schulen in Göttingen das Schachangebot wieder aufzunehmen. Und das klingt doch erstmal hervorragend. Was könnte man denn dagegen haben ? Der ASC freut sich, und der NSV freut sich und Caissa freut sich besonders. Nur, als der KSV Rochade im Sommer diesen Jahres beschloss, sich im Göttinger Schulbereich auszubreiten und mehr als nur eine Grundschule zu übernehmen, schlugen uns die Göttinger Grundschulen die Tür vor der Nase zu. Fast überall war der ASC mit seinen über 9000 Mitgliedern schon drin. Der NSV - Vorstand hat einfach vergessen mit dem Hauptbetroffenen, dem KSV Rochade vorher zu reden, der klassische Fehler bei politischen Entscheidungen. So kommen dann Entscheidungen zustande, die man mit „Gut gemeint, aber voll daneben“ titulieren kann. Das Kind ist für dieses Jahr schon in den Brunnen gefallen, und niemand weiß genau wie es im neuen Jahr weitergehen wird.

FLOP 9

Ungleichbehandlung der Geschlechter

Auch der Schachsport ist wie im Fußball, oder Boxen in männliche und weibliche Kategorien unterteilt. Warum eigentlich ? Ist das weibliche Geschlecht aufgrund seines im Durchschnitt etwas kleineren Gehirnvolumens etwa dümmer und kann deshalb schlechter schachspielen ? Bobby Fischer wollte jedenfalls jeder Dame einen Springer vorgeben, hätte er sich das auch bei Judith Polgar getraut ? Wagen sich die Mädchen etwa nicht zu Turnieren hin, nur weil da auch Jungen mitspielen ? Hat die Geschlechtertrennung wirklich zu einem Boom, oder einer Verbesserung im Mädchenschach geführt ? All diese Fragen, kann man sich stellen.

Unverständlich, ja gesetzwidrig ist allerdings die Entscheidung, dass männliche Spieler nur für einen, und weibliche Spieler für zwei Vereine spielen dürfen. Man muss kein Jurist sein, um zum wissen, dass solche Entscheidungen nicht mit dem § 3 des Grundgesetzes zu vereinbaren sind.

FLOP 10

Trainingsfaulheit

Ja klar, das Jahr 2018 war ein außergewöhnliches Jahr für unseren Verein. 10 jähriges Jubiläum und außergewöhnliche sportliche Erfolge gab es 2018. Doch einige scheinen sich nun darauf auszuruhen, und kommen z.B. gar nicht, oder nur noch völlig unregelmäßig zum Training. Ja klar ist es so, wenn man immer und immer wieder Schach und Schach und Schach und Schach spielt, hat man nach so langer Zeit auch mal die Faxen dicke und will mal was anderes machen. Deshalb unser Tipp: Macht trotzdem weiter, denn die wahre geistige Schönheit des Spieles entblößt sich erst auf höherem Niveau, nur da kommt man ja nicht hin, wenn man nicht vorher trainiert hat.....

 

Die Tops und Flops des Schachjahres 2017

TOP I

Jürgen Dannehr

Er hat 40 Jahre Erfahrung im Jugendbereich sowohl auf Vereins-, als auch auf höherer Ebene. Er ist sachkundig, kann mit jungen Menschen umgehen, immer hat er ein offenes Ohr für alle Probleme, bleibt stets gelassen, lässt auch mal fünfe gerade sein, verhält sich stets neutral und hat nicht nur die Vereinsbrille auf. Schon oft war er hilfsbereit und hat z.B. Aufgaben übernommen, die er als Bezirksjugendwart eigentlich gar nicht machen muss. Zudem ist er selber ein starker Spieler, der auch Talente erkennt und eine gehörige Prise Humor besitzt.

Für uns ist der Bezirksjugendwart des Schachbezirkes II die Nr. 1 des Schachjahres 2017.

TOP II

Der Vergleich

Als wir im letzten Jahr den Vereinssitz von Göttingen nach Veltheim und damit in den Landkreis Wolfenbüttel verlegt haben, und damit auch die Bezirkszugehörigkeit gewechselt haben, machten wir uns natürlich auch große Sorgen, ob wir wirklich die richtige Entscheidung für unsere Schachkinder getroffen hatten, denn der Empfang fiel auch im Bezirk II zunächst frostig aus. Nun lassen wir einfach mal alle Emotionen und Vorerfahrungen weg und lassen Fakten sprechen:

Vergleich von Bezirk II (Braunschweig) 2017 mit dem Bezirk III (Südniedersachsen):

Fragen

Bezirk II

Bezirk III

Teilnehmer bei der BJEM u10/u12/u14/u16/u18

40 Teilnehmer in Peine

14 Teilnehmer in Hameln

separate u8 Meisterschaft:

10 Teilnehmer in Braunschweig

Nicht vorgesehen

u10-Schnellschachpokal:

17 Teilnehmer in Braunschweig

Nicht vorgesehen

BJMM u16

6 Teams in Peine

Fand nicht statt

BJMM u14

6 Teams in Braunschweig nach Turnierschachregeln mit DWZ-Auswertung

Fand nicht statt

BJMM u12

4 Teams in Peine

Fand nicht statt

BJMM u10

8 Teams in Peine

Nicht vorgesehen

BJMM allgemein

Schulschachteams dürfen teilnehmen

Schulschachteams dürfen nicht teilnehmen

Unterstützung für den Schulschachbereich:

Ja, z.B. Materialhilfe

Nicht vorgesehen

Wie und von wem wird der Bezirksjugendwart gewählt ?

Der Vorsitzende der Bezirksjugend wird auf einer extra einberufenden Jugendversammlung gewählt, auf der nur Vereine anteilig ihrer jugendlichen Mitglieder Stimmrecht haben.

Der Bezirksjugendwart wird von allen Vereinen auf einer Bezirksmitgliederversammlung gewählt, unabhängig davon, wie viele jugendliche Mitglieder er hat.

Verwaltet der Jugendbereich eine eigene Kasse ?

Ja

Nein

Ist das Jugendschach mit der Bezirkshomepage verlinkt ?

Ja

Nein, der Link Jugendschach wurde auf der Homepage des Bezirkes dieses Jahr entfernt.

Wie verhalten sich die Bezirkstrainer auf der LJEM ?

Bezirks-und Vereinstrainer verhalten sich neutral, wenn Jugendliche aus dem gleichen Bezirk gegeneinander antreten.

Keine Neutralität, Bezirkstrainer und Vereinstrainer bereiten gegen die Schachkinder aus dem eigenen Bezirk vor.

Und nun darf jeder selber entscheiden, ob dieser Bezirkswechsel richtig war.....

TOP III

Immer mehr Schulschachmannschaften

Im Schulschachjahr 2015/16 haben 81 Schulmannschaften im Bezirk Braunschweig mitgespielt, ein Jahr später 2016/17 waren es 97 Teams, und jetzt 2017/18 sind es 114 Mannschaften, was neuen Rekord bedeutet. Diese Zahlen belegen einmal mehr: Das Schulschach in Deutschland und auch im Bezirk Braunschweig boomt ! Allerdings hätte man auch ruhig mal erwähnen können, an welcher Stadt das hauptsächlich liegt......

TOP IV

BEM mit Turnhalle

Vom 30.September bis 03.Oktober fand die BEM aller Altersklassen in Peine statt. Da es leider in Peine keine Jugendherberge gibt und wir auch nicht jeden Tag anreisen wollten, mussten wir in einer Turnhalle übernachten. Ein riesiger Spaß, mit Bällen, Reifen und Zaubershow.....die Kinder wollen nun nicht mehr in eine Jugendherberge.

TOP V

Norbert Terpe

Erst seit vier Jahren ist er bei uns, und seitdem ist er nur positiv aufgefallen. Fast nie ist er Stammspieler, aber wenn er gebraucht wird, ist er da. In diesem Jahr spielte er in Goslar bei der LJMM u16 die bislang beste Partie seines Lebens, die nun als Lehrbeispiel für Bauernhebeln ins Rochadetraining einfließen wird. Zudem ist Norbert der Traum eines jeden Betreuers, er beschäftigt sich unauffällig selbst und ist zu allem und jeden stets freundlich. Es gibt mittlerweile einige Stimmen, die ihn schon im Vorstand sehen wollen.

TOP VI

DWZ-Verbesserungen

Auch in diesem Jahr haben sich einige Rochadespieler wieder ordentlich verbessert: Rita Nizamova über 300 Punkte auf 1528, Bennet Zimmermann auf 1298 (steigt demnächst auf 1400), auch Luan Lesser befindet sich demnächst auf über 1200, und selbstverständlich haben sich auch Pavel Mimkes 1643, Alexander Kanzow 1648, und Luca Uhlendorff 1615 sich weiter verbessert. Und Christian Hartogh hat die 2000 DWZ geknackt. Den Vogel in diesem Jahr hat allerdings Antal Mimkes abgeschossen: Er legte von 1004 weiter zu auf nun 1452 (mittlerweile sind es über 1500).

TOP VII

Schulschachbundesfinale WK IV in Bad Homburg

Der Weg war lang für das THG-Team mit Alexander Kanzow, Pavel und Antal Mimkes, Rumo Schilling und Arthur Liebetanz. Erst musste die Kreisebene, dann die Bezirksebene und schließlich die Landesebene gemeistert werden, bevor man schließlich im Bundesfinale unter den Top 10 (am Ende Rang 9) einlaufen konnte. Die absoluten Leistungsträger waren aber die beiden Spitzenbretter Alexander Kanzow und Pavel Mimkes, die aus 32 Partien insgesamt stolze 27 Punkte holten !

TOP VIII

Der „Anschiss“

Lange haben wir darauf warten müssen, aber am 14.April 2017 war es endlich soweit. Auf der Fähre von Norderney zum ostfriesischen Festland, hat endlich, endlich mal ein Elternteil dem Jugendwart des Schachbezirkes III, der nicht nur durch jugendschachliche Inkompetenz, sondern mehrfach auch auch durch grob unsportliches Verhalten gegenüber Kindern in der Vergangenheit aufgefallen ist, lautstark die Meinung gesagt. Mehr von solchen Eltern sind erforderlich, denn nur dann könnte irgendwann mal das Jugendschach in Südniedersachsen sich erholen !

TOP IX

BJMM u10-u16

Wir waren dieses Jahr gespannt auf unsere erste Ausbeute bei den Jugendvereinsmeisterschaften im Bezirk Braunschweig. Es konnte sich wirklich sehen lassen:

U10: Simon Zimmermann, Marius Liestmann, David Tulchynsky, und Carlos Späth = 1. von 8

U12: Antal Mimkes, Bennet Zimmermann, Nick Ansowitsch, und Lukas Kracke = 1. von 4

U14: Alexander Kanzow, Pavel Mimkes, Rita Nizamova und Max Neumann = 1. von 4

U16: Luca Uhlendorff, Mathis Diederichsen, Philip Herzig, und Fynn Karstens = 2. von 6

Der Gesamtpunktestand belief sich damit auf insgesamt 42:6 Mannschafts- und 74:22 Brettpunkten.

TOP X

DEM (u12) in Willingen

Neben vielen anderen sehr guten Platzierungen war vor allem die u12 aus niedersächsischer Sicht der Hammer: Jan Pubantz mit 8,5 P. aus 11 Partien wurde ungeschlagen deutscher Meister, Jeremy Hommer mit 7 P. 7., Sören Evering mit ebenfalls 7 P. 11. im Gesamtklassement. Dafür hat Niedersachsen jetzt 5 ! Qualliplätze für die nächste u12 sicher. Danke.

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FLOP I

Schach-AGs in Göttingen

Eine Sache ist es, wenn eine Schule aus nicht erklärbaren Gründen keine Schach-AG anbieten möchte, besonders blöd ist es aber, wenn es auf einer Schule eine Schach-AG gibt, aber die Kinder dieser Schulen nie bei Schulschachmeisterschaften spielen dürfen. Z.B. auf der IGS-Göttingen, oder auf dem OHG gibt es schon lange Schach-AGs, aber nie melden diese Schulen ein Team für die Schulschachwettbewerbe an. Das ist ungefähr so, als ob man Fußball trainiert, ohne je an einem Fußballspiel teilgenommen zu haben. Schade, denn gerade für Anfänger sind die Schulschachturniere sehr geeignet.

FLOP II

Günther Bielefeld gestorben

Mit Günther Bielefeld ist am 12. Juni 2017 ein großer Gentleman und Förderer des Jugendschachs im Alter von 91 Jahren von uns gegangen. Wie groß der Verlust war, und dass er nicht zu ersetzen ist, haben wir unmittelbar nach seinem Tode zu spüren bekommen, als auf einmal ganz andere Leute beim BSW und der Schachabteilung das Sagen hatten. Sofort schlug dem KSV Rochade ein sehr viel kälterer Wind ins Gesicht.

FLOP III

Verzockt

Eigentlich war bei der LJMM u14 vom 25.-28.Mai in Goslar schon alles klar. Wir führten in der letzten Runde gegen Uelzen bereits mit 2:0 und die beiden anderen Bretter standen ebenfalls besser: Brett 2 mit Mehrqualle glatt auf Gewinn und Brett 1 mit Mehrbauer auch erheblich besser, so dass man beruhigt beide Partien Remis gab, (bei einem 4:0-Sieg wäre uns der Landesmeistertitel nicht mehr zu nehmen gewesen), denn Aurich gewinnt natürlich nicht gegen Hagen. Doch der SC Aurich hat uns was geschissen, und am Ende verdient uns auf den 2.Platz verwiesen. So ist das, wenn man statt Schach Poker spielt....

FLOP IV

Landesvizemeister

Wir können das Wort schon nicht mehr hören: Pavel Mimkes vor 4 Jahren bei der LJEM u10, LJMM u10 (2013) einmal, LJMM u12 (2015) einmal, LJMM u14 (2012 und 2017 siehe FLOP III) zweimal, LJMM u16 (2014/15) zweimal, LJMM u14w (2016), einmal, macht insgesamt 8 mal. Momentan stehen wir in der Jugendliga Niedersachsen auf Platz 2. Es steht das Schlimmste zu befürchten....

FLOP V

Mitarbeit

Bei der schachlichen Ausbildung der Schachkinder, sind nicht nur die Kinder, die Betreuer, die Turnierorganisatoren und Trainer wichtig, sondern auch die Eltern. Einige helfen bei der Betreuung, oder sie fahren, oder sie helfen sogar schachlich, wenn sie selber aktive Schachspieler sind. Eine ihrer Aufgaben ist die Terminverwaltung ihrer Kinder. Ab einem gewissen Alter sollte man das aber den Jugendlichen selbst überlassen !

FLOP VI

Die Bildungs-Politik

Wie oft haben wir uns schon über unsere Politiker aufgeregt, die vor drei Jahren sogar dem Schachsport die Förderungswürdigkeit aberkennen wollten, und damals war noch nicht mal klar, ob die deutschen Spitzenspieler überhaupt an Welt- und Europameisterschaften teilnehmen können, weil sie alle Kosten selber hätten tragen müssen. Mittlerweile hat sich die Diskussion darüber wieder gelegt, aber karrieregeile Landespolitiker haben sich etwas Neues ausgedacht: So ziemlich alle Schulen in Niedersachsen, (die überhaupt noch unter staatlicher Verwaltung stehen) sollen mittelfristig in den Ganztagsbereich überführt werden. D.h. der Staat, in diesem Falle das Bundesland, übernimmt auch alle AG-Tätigkeiten und hält die Vereine raus ! Wir finden diese Entwicklung genauso dümmlich wie die Einführung von Studiengebühren, oder das Abi in 12 Jahren....

FLOP VII

Bezirksschulschachfinale WK IV

In den 4. und 5. Klassen wird gerade in den Gymnasien sehr viel Schach gespielt. In diesem Jahr haben sich in der WK IV, also der Altersklasse 2005 und jünger insgesamt 33 Mannschaften angemeldet. Diese 33 Mannschaften sollen nun an einem einzigen Tag in einem 5rundigem Schnellschachturnier 2 Qualliplätze für das Landesfinale ausspielen. (Nach mathematischer Berechnung ist bei einem 5 Rundenturnier nach Schweizer System bei 33 Teilnehmern nicht mal der 1. Platz gerecht ausgespielt), zudem ist dies viel zu viel Aufwand für viel viel zu wenig Schach....

FLOP VIII

Vereinsabend

Okay, wir sind in erster Linie ein Schachverein, der sich der Förderung von Kindern und Jugendlichen verschrieben hat, und deshalb gibt es bei uns den statt des Vereinsabends von Montag bis Freitag den Vereinsnachmittag, aber mittlerweile hat auch unser Verein schon einige volljährige Mitglieder hervorgebracht. Immer mehr Vereinsmitglieder wünschen sich auch einen Vereinsabend. Unser Vorschlag zur Güte: Organisiert das doch mal selbst, ihr braucht dazu nicht unbedingt einen Vorstand.

FLOP IX

Höhere Gewalt

Schon oft wurde der Terminus -Höhere Gewalt- angeführt, wenn eine Mannschaft nicht, oder nicht rechtzeitig zum Auswärtsspiel erschienen ist. Um mit diesem Missverständnis ein für allemal aufzuräumen, haben wir einmal nachgeschlagen, was Höhere Gewalt eigentlich bedeutet:

Höhere Gewalt liegt vor, sobald ein betriebsfremdes, von außen durch Naturkräfte oder durch Handlungen Dritter herbeigeführtes Ereignis eintritt, das nach menschlicher Einsicht und Erfahrung nahezu unvorhersehbar ist und auch durch den Einsatz äußerster Sorgfalt nicht verhindert werden kann.
Höhere Gewalt kann zum Beispiel vorliegen bei Naturkatastrophen, Orkanen, Erdbeben, einsetzende Kriege, innere Unruhen, Epidemien, etc. Keine Höhere Gewalt sind z.B. Streiks, Unwetter, und Verkehrsbehinderungen...e.t.c. Kürzer ausgedrückt: Es muss sich um eine a) Einwirkung von außen handeln, die b) außergewöhnlich und c) nicht abwendbar ist. Alle drei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn höhere Gewalt vorliegen soll. Jedenfalls ist Schneefall im Dezember nichts außergewöhnliches und man hätte auch, wie wir am gleichen Tage, mit dem Zug anreisen können....

FLOP X

Falsches Schachtraining

Immer und immer wieder sieht man es: Den Schäferzug ! Bereits früh kommt man mit der Dame raus, um schnell matt zu setzten, in der Hoffnung, dass der Gegner es nicht sieht. Einen vernünftigen Spielaufbau erlernt man so nicht, aber das scheint vielen „Schachtrainern“ egal zu sein....

 

Die Tops und Flops des Schachjahres 2016

Top1: DVM u14 in Düsseldorf

Der Weg war lang, er führte uns über interne Vereinsausscheidungen in Göttingen, zur BJMM in Bad Harzburg, wo unsere u14 mit Arved Mindermann, Luca Uhlendorff, und Mathis Diederichsen nur zu dritt antrat und trotzdem souverän jeden Kampf gewann, (Pavel Mimkes, und Alexander Kanzow wurden mit der u12 am selben Tag Bezirksmeister), zur LJMM im Mai in Aurich, wo unsere u14 mit Arved Mindermann, Luca Uhlendorff, Rita Nizamova, und Tobias Schuster, sensationell den 2.Platz erringen konnte und sich damit für die NDVM in Magdeburg im September qualifizierte. Dort drohten uns nach der unglücklichen 1,5:2,5 Niederlage gegen den amtierenden Landesmeister SC Aurich bereits alle Fälle davonzuschwimmen, doch das Team, (Arved Mindermann, Luca Uhlendorff, diesmal verstärkt mit Pavel Mimkes und Alexander Kanzow) kam zurück ins Turnier, und belohnte sich, als es in der letzten Runde ausgerechnet gegen den gerade gekürten deutschen Meister Hamburger SK ging. Dort gelang Arved das entscheidende Remis (in Gewinnstellung !) und so konnten wir, zwei Jahre früher als geplant, uns für die DVM vom 26.-30. Dezember in Düsseldorf qualifizieren, wo wir übrigens auch über der Setzlistenerwartung abgeschnitten haben.

 

Top2: Schulschachjahr im Bezirk Braunschweig

Die Schulschachwettkämpfe waren geprägt von der Dominanz der Göttinger Schulen.

WK I: Sieger THG Göttingen (Manuel Drehwald, Christian Hartogh, und Arthur Semmelmaier) vor dem MPG Göttingen.

WK II: Sieger HG Göttingen (Marcel Kuhlemeyer, Luca Uhlendorff, Fynn Karstens, und Phillip Herzig)

WK III: Sieger THG Göttingen (Pavel Mimkes, Alexander Kanzow, Tobias Schuster, und Linus Ros)

WK IV: Sieger HG Göttingen (Arved Mindermann, Rita Nizamova, Lukas Kracke, und Nick Anosowitsch) vor FKG Göttingen

insgesamt holten die Göttingen Schulen THG und HG bis zum Landesfinale 46:0 Mannschaft-und 81,5: 6,5 Brettpunkte !

 

Top3: Alexander Kanzow

Alles, aber auch wirklich alles, hat er in diesem Jahr mitgespielt. Er wurde Bezirkseinzel-und in der u12 Bezirksmannschaftsmeister. Er spielte am Spitzenbrett der u12 bei der LJMM und qualifizierte sich bei der LJEM als 5. für die DJEM in Willingen, wo er auch über den Erwartungen abschnitt. Und er war am 1.Brett der Leistungsträger bei der NDVM in Magdeburg und bei der DVM in Düsseldorf. Natürlich auch nicht zu vergessen die Meisterschaften im Schulschach, wo er das THG- Team, erst ins Bezirks- und dann ins Landesfinale führte....

 

Top4: Ausrichtung LJMM in Aurich

Vom 04.-08.Mai fanden in der ostfriesischen Hauptstadt in Aurich die LJMM der u12-u16 statt. Und der ausrichtende Verein SC Aurich legte ein 1a- Ausrichtung hin. Das ganze Turnier blieb nicht nur nur aufgrund unseres sportlichen Erfolges in der U14, in positiver Erinnerung: Eine neue, erstklassige, saubere Jugendherberge mit schönem Aufenthaltsraum, leckerem Essen (z.B. wirklich frischen Brötchen), freundlicher Herbergsverwaltung, schönen Pokalen, kompetenter Turnierleitung, man hätte dem Ausrichter höchsten noch vorwerfen können, dass Aurich immer noch keinen Schienenanschluss hat. Daar kummt man ja geern weer na Huus hen.

 

Top5: Oshiwuwu-Variante

„Wie geil ist das denn“, sagte ein Großmeister bei der DJEM in Willingen, als er diese Schwachsinnseröffnung auf dem Brett sah. Sie widerspricht so ziemlich allen gängigen Eröffnungslehrbüchern. Diese Variante tauscht Überraschung gegen Tempo, dabei ist sie sehr flexibel und gegen viele Eröffnungen anwendbar. Sie leitet manchmal in die französische Vorstoßvariante, oder ins Damengambit, Orang-Utan, oder ins immer beliebter werdende Huggel-Gambit über. Unsere Weiß-Bilanz in diesem Jahr lautet: 18:3 Punkte !

 

Top6: Der Dreikampf

Man watn Spaß ! Der Göttinger Weihnachtsdreikampf war ein voller Erfolg. Erst wurde Doko gespielt, (für alle die die Regeln noch nicht können, gibts auf Norderney Sonderstunden), dann gabs Tandem mit zugelosten Gegnern und Mitspielern, und schlussendlich bekamen alle, die die Nächte in unserem Dorf überlebt haben, einen Sonderpunkt beim Werwölfeln.

Im Sommer ist ebenfalls wieder ein Spaßwettkampf angesagt. Es gibt den Göttinger Schlau-Wettkampf, (der aus Schachspielen und Wettlaufen besteht) bei dem vielleicht auch der amtierende Weltmeister Fabian Stotyn mit von der Partie sein wird.

 

Top7: Julius Rosin über DWZ 2000

Wir haben lange darauf warten müssen, aber am 05. März war es endlich soweit: Julius Rosin ist der erste Rochade-Spieler, der die magische 2000 DWZ beim Bad Wörrishofen- Open geknackt hat. Wir hoffen, daß noch weitere folgen werden. Christian Hartogh und Nelo Oshionwu sind ebenfalls bereits in Schlagdistanz, vor allem Christian ist nach seinem 2.Platz auf Schloss Mansfeld ganz nahe dran, dabei killte er beim Rintelner Open am 28.August seinen ersten IM.

 

Top8: Das Statement

Auf der Homepage des KSV Rochade ist unter dem link verschiedenes www.rochade-goettingen.de das Statement des 1.Vorsitzenden zum Vereinsortswechsel nach Veltheim zu lesen. Dafür gab es, wie könnte es anders sein, Kritik, vor allem gab es aber sehr viel Lob und auch Unterstützungsangebote von vielen Schachvereinen aus dem ganzen Bundesgebiet (auch von zwei Vereinen aus dem Bezirk III). Vielen vielen Dank.

 

Top9: LJEM 2016 in Rotenburg

Darja Rizo-Wellmann u14w, Amelie von Hugo u12w, Rita Nizamova u14, Gina Lambert u14w, Artur Balliel u16, Luan Lesser u10, Bennet Zimmermann u12, Arthur Semmelmaier u18, Tristan Fahrendorff u10, Alexander Kanzow u12, Christian Hartogh u18, Pavel Mimkes u12, Simon Zimmermann u10, Marcel Kuhlemeyer u16, Antal Mimkes u10, Luca Uhlendorff u14, und Arved Mindermann u14. Mit 17 Teilnehmern brach der KSV Rochde bei der diesjährigen LJEM den Teilnehmerrekord, und schnitt mit fast allen Spielern besser ab, als es die DWZ erwarten ließ.

 

Top10: Mehr passive Mitglieder

Toll finden wir es auch, daß immer mehr Funktionäre aus anderen Vereinen als passive Mitglieder den KSV Rochade unterstützen. Nachdem wir im letzten Jahr Karsten Bertram vom Hagener SV bei uns begrüßen konnten, sind nun auch Fabian Stotyn vom SK Nordhorn-Blanke, ein großer Fan des Mädchenschachs, und der Bad Salzdetfurther Vorsitzende Holger Buck, der sogar nun im Vorstand unseres Vereines ist, neu dazugestoßen. Noch mehr.....

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Flop10: Schachbezirk III: - Vereinssterben

KSV Rochade Göttingen, SF Uslar ,SV Freden, SV Drispenstedt. Bad Gandersheim, Einbecker SC nur noch auf dem Papier, die nächsten könnten Alfeld, Vienburg, oder Duderstadt, sein.

Einige Vereine, Bezirke und Landesverbände versuchen sich dabei gegen den Trend zu stemmen und machen mit bei doofen Werbeaktionen, fördern über die Lottostiftung wohlhabende Vereine, bezahlen Spitzentrainer für einmalige Vorführungen, engagieren langweilige Großmeister, oder versuchen jugendliche Mitglieder aus anderen Vereinen abzuwerben.

Die Lösung kann nur sein, die Schachjugendtrainer besser auszubilden und in den Schulen die Kinder für das Spiel zu begeistern. Der KSV Rochade hat verschiede Vorschläge unterbreitet, was u.a. auch ein Schachbezirk tun könnte. Bedauerlichweise sind sämtliche Ideen in den Müll gewandert.

 

Flop9: Schachbezirk III - Fehlende finanzielle Unterstützung

Jugendarbeit kostet leider, leider immer mehr Geld, u.a. auch weil die Kosten für Jugendturniere auf Bundes- und Landesebene in den letzten Jahren explodiert sind. Die Kosten für die nächste LJEM 2017 auf Norderney z.B. belaufen sich auf 225.- Euro, darin sind noch nicht mal die Reisekosten und sonstige noch anfallenden Kosten enthalten. Der KSV Rochade Göttingen hat mal ausgerechnet wie viel zusätzliche Gelder er für die ganzen Turniere seit 2008 an Reise-Trainer- und Übernachtungskosten hat aufbringen müssen, weil er von 2008-2014 und dann wieder 2016 auf eigene Kosten immer an der LJEM ohne Bezirksbetreuer teilgenommen hat. Es sind freundlich gerechnet über 30.000.- Euro, dabei wäre es nur rechtens gewesen, wenn der KSV aufgrund des extrem hohen Anteils an Teilnehmern für den Bezirk (teilweise über 50%) auch Bezirksbetreuerplätze erhalten hätte. Die gesamte finanzielle Unterstützung des Schachbezirkes III belief sich von 2008 bis 2016 auf 0.- Euro !

 

Flop8: Schachbezirk III - Die Sitzung in Hannover

Im Sommer diesen Jahres gab es in Hannover eine Krisensitzung, bei der NSV-Präsident Langer, die Bezirksjugendwarte Dannehr und Tietze, der damalige NSJ-Referent für Einzelmeisterschaften Bührmann, der damalige NSJ-Vorsitzende Salzmann und die beiden Rochadevorsitzenden Irene Arbeiter und Thomas Post anwesend waren. Bei dieser Sitzung, die, wie sich schnell herausstellte, überflüssig war, beschimpfte Manfred Tietze, (der übrigends auch eine kindgerechte Ausrichtung der BJEM in Hildesheim dort versprach), Thomas Post und warf ihm vor, dass er alles kaputtmachen würde, zudem fragte er ihn, ob er nicht das Training für die Kinder weitermachen und den Vereinsvorsitz abgeben könnte (so nach dem Motto: super Trainer, scheiß Vorsitzender). In der Anfangszeit des KSV Rochade war dies genau umgekehrt !

 

Flop7: Schachbezirk III - Die Harzcupjugendliga

Im April und Juni 2016 wurde die Idee einer Harzcupjugendliga wiederbelebt, so daß über 40 schachspielende Jugendliche an diesem Turnier teilnahmen. Zwar sehen es manche wohl als Erfolg an, wobei dazu gesagt werden muss, daß 2 Braunschweiger Mannschaften dabei waren und daß dieses Turnier zeitgleich angesetzt wurde mit der Jugendliga Niedersachsen und der LJMM u10, so daß der KSV Rochade nicht dabei sein konnte. Eingeladen wurden wir übrigens auch nicht.

 

Flop6: Schachbezirk III - Sanktionen

Bei der Bezirks- JHV am 18.06.2016 dachte sich der neue Vorstand etwas ganz Neues aus. In Zukunft sollte der Bezirksvorstand außerhalb der JHV und nicht nur gegen Vereine, sondern auch gegen einzelne Mitglieder in die Lage versetzt werden, mannigfache Sanktionen und Strafen wie Verwarnungen, drastische Geldbußen, Spielsperren, bis hin zum Direktausschluss zu verhängen. Gott sei Dank fanden die anderen Vereine diesen Antrag so super, daß sie ihn mit großer Mehrheit ablehnten. Strafe muss ja schließlich sein.

 

Flop5: Schachbezirk III - Der Streit

Es kam bei der Vergabe der Bezirksbetreuerplätze zur LJEM 2016 lt. Rechenschaftsbericht des 1.Bezirksvorsitzenden und Bezirksjugendwartes Manfred Tietze innerhalb des Vorstandes zu einem Streit, der unser Meinung nach auch deutlich aufzeigt, wie chaotisch es im Bezirksvorstand zuging. Bereits im Dezember 2015 informierte der damalige Bezirksvorsitzende Holger Buck Thomas Post darüber, daß die Mehrheit im Bezirksvorstand eine Betreuung durch ihn ablehnte, worauf H.Buck den Rest des Vorstandes um Nennung von Alternativen bat. Da dann aber nichts Produktives herauskam, trug SF Buck den SF Post aufgrund der NSJ-Meldefrist pro forma schon mal in die Betreuer-Liste ein, und sendete diese dem NSJ zu. Bereits vorher wurde dem Rest des Bezirksvorstandes auf dessen Wunsch hin von Holger Buck die Zugangsdaten zum NSJ-Meldesystem gegeben. Andreas Schendzielorz nutze diese aber dann dazu, unqualifiziert Eintragungen vorzunehmen und zu löschen.

SF Buck hatte keine Wahl, er musste sich ein neues Passwort für die Bezirksmeldung zulegen, damit auf der Seite nicht weiter herumgepfuscht werden konnte. Die weiteren Namensvorschläge des Bezirksvorstandes waren entweder völlig ungeeignet oder den Eltern, und teilweise den Bezirksvorstandsmitgliedern selbst völlig unbekannte Personen. Schlussendlich wurden die Hamelner Mädchen, wohl aufgrund eines Missverständnisses, ohne weibliche Betreuung, zur LJEM 2017 geschickt.

 

Flop4: Schachbezirk III - LJEM 2016 in Rotenburg

Jedes Jahr senden die 6 Schachbezirke Niedersachsens nicht nur ihre Spieler, sondern auch ihre Betreuer bzw. die Eltern zur LJEM. Solche Betreuer haben mannigfaltige Aufgaben, ihre Hauptaufgabe ist es sich um die Kinder zu kümmern, d.h., daß die Kinder und Jugendlichen keinen Unsinn veranstalten, daß sie rechtzeitig im Bett liegen, daß die Kleineren regelmäßig ihre Zähne putzen, daß die Betten bezogen werden, daß die Zimmer wieder reinlich und aufgeräumt verlassen werden, bei Niederlagen muß Trost gespendet werden u.s.w. u.s.w. Einige Betreuer konzentrieren sich nur auf diese Aufgaben, während andere Betreuer die Kinder schachlich betreuen, d.h. sie auf ihre Gegner vorbereiten und mit ihnen Fehler analysieren. Es gibt aber auch Betreuer, wie z.B. Thomas Post, die beide Aufgaben übernehmen.

Aus diesem Grund und weil der KSV Rochade-Vorsitzende seit über 30 Jahren Erfahrung im Jugendschach besitzt, hunderte von Kinder u.a. auch Bundesligaspieler zum Schach gebracht hat, und weil die große Mehrheit der Eltern ihn auch als Betreuer haben wollte, und weil der KSV Rochade Göttingen mit 17 Teilnehmern mehr Teilnehmer bei der LJEM 2017 hatte als der Rest des Bezirkes III zusammen, und weil Thomas Post die BJEM 2016 fast im Alleingang gerettet hat, wollte Holger Buck unbedingt den Rochadevorsitzenden im Betreuerteam des Bezirkes III haben.

Die Mehrheit des Bezirksvorstandes war allerdings so sehr dagegen, daß es zu einem Streit (siehe Flop 5) kam, der fast krimiartige Züge annahm. Schlussendlich beschloss der KSV Rochade auf eigene Kosten und mit zwei Betreuerinnen und zwei Betreuern, die sowohl schachlich als auch betreuungsmäßig ihren Job vorbildlich ausführten, zur LJEM zu fahren.

 

Flop3: Schachbezirk III - Die Anträge

Am 29. Januar 2016 geschah im Schachbezirk Südniedersachsen ein Novum: Zum ersten Male in der Geschichte des Schachbezirkes wurde ein Ehrengerichtsverfahren eingeleitet. Der ehemalige Bezirksturnierleiter Hartwig Hake rief dieses Gericht an, um den Ausschluss des KSV Rochade Göttingen UND dessen Ehrenvorsitzenden Thomas Post aus dem Schachbezirk III nach §3.2 BTO zu erwirken.

Wir wollen hier weder die 3 seitige Begründung von Hr. Hake, noch die mehrseitigen, polizeilich vorliegenden Gedächtnisprotokolle der 5 Zeugen, noch mehrere E-Mails, die sich mit den Aussagen des KSV Rochade Göttingen decken, hier ausführen, (bei Interesse können sie aber beim Vereinsvorsitzenden angefordert werden), und selbstverständlich hat das Ehrengericht diese Anträge wieder verworfen, weil es dafür gar nicht zuständig ist, sondern bedenkenswert fanden wir es, dass bei der Bezirks -JHV am 18.06.2016 dieser Vorgang mit keiner Silbe erwähnt wurde und sich bei der mündlichen Aussage von Hr. Hake, dass er den Ausschluss des KSV Rochade aus dem Bezirk bewirken würde, keinerlei, auch nicht vom neugewählten Bezirksvorstand mit Manfred Tietze an der Spitze, Widerspruch regte !

 

Flop2: Schachbezirk III - Der Bezirksjugendwart

Am 18.06.2016 wurde Manfred Tietze nicht nur als 1.Vorsitzender, sondern in Personalunion auch zum Bezirksjugendwart gewählt. Wobei einige von uns sich dann auch die Frage gestellt haben, was Hr. Tietze denn zu diesem Amt eigentlich qualifiziert ? Aber man hat in einer demokratischen Abstimmung immer gute Chancen gewählt zu werden, wenn man der einzige Kandidat ist. Und es ist Hr. Tietze auch nicht vorzuwerfen, daß er keine Kenntnisse im Jugendschachbereich hat, denn man kann sich in ein Amt einarbeiten und jeder hat das Recht auf eine Einarbeitungszeit.

Nun ist aber mehr als ein halbes Jahr vergangen und wir ziehen Bilanz seit seiner Einsetzung als Bezirksjugendwart:

-einen Bezirksjugendkader gibt es nach wie vor nicht.

-die BJMM ist nicht ausgeschrieben, hat bislang nicht stattgefunden, und wird wahrscheinlich auch nicht mehr stattfinden.

-die BJEM wurde dieses Jahr in Hildesheim ausgetragen. Obwohl sich das freundliche Hildesheimer Orga-Team um Dr. Freier sehr viel Mühe gab, und trotz kleinerer Mängel das Turnier im Griff hatte, hätte die BJEM dort nicht stattfinden dürfen. Warum wird deutlich, wenn man sich fragt, was Kinder bei einem Schachturnier auf Bezirksebene möchten !

Es gab bei diesem Turnier 5 Räume mit einer Maximalgröße von 25 qm. Ein Raum wurde für die Turnierorganisatoren belegt (absolut berechtigt, denn die wollen ja auch mal ihre Ruhe haben), ein Raum war die Küche (war schön, braucht man aber nicht unbedingt), zwei Turnierräume (großartig eingerichtet), und ein Raum war der Analyse- und Aufenthaltsraum (viel zu klein für diese Menge an Betreuern, Eltern und schachspielenden Kindern). Dennoch war alles soweit okay, aber wo sollten die Kinder spielen und toben ?? Der Austragungsort war mitten in der Hildesheimer Innenstadt in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen ! Nicht mal ansatzweise, und dies ist nicht die Schuld des Hildesheimer SV, der bei dieser Ausrichtung sein Bestes getan hat, hätte ein verantwortlicher Bezirksjugendwart dort eine BJEM anpfeifen dürfen, sondern er hätte vorher sich den Spielraum und die dazugehörenden anderen - kindgerechten - Räume ansehen müssen ! Dies hat er nicht getan !

Aber das alles, wäre ja noch verzeihlich, da es nur organisatorische Schwächen sind, die hier zum Vorschein kommen, obwohl das Amt des Bezirksjugendwartes im Gegensatz zu dem des Vereinsjugendwartes hauptsächlich ein Organisationsamt ist, zur Durchführung kindgerechter Schachturniere.

Der Hammer kam am 11.09.2016. Auf der Bezirkshomepage erschien die Auflistung der Qualliplätze für die LJEM 2017 auf Norderney auf der Bezirkshomepage www.schachbezirk3.de.

Zur Vorgeschichte: Der KSV Rochade bat bereits im Sommer 2016 den Schach-Bezirk Südniedersachsen mit sofortiger Wirkung verlassen zu dürfen, damit es bei zukünftigen Qualifikationsentscheidungen keine Ungereimtheiten aufkommen können und die Rochade-Spieler bereits bei der BJEM 2016 im Bezirk Braunschweig mitspielen können. Diese Bitte wurde mit Hinweis auf die Bezirkssatzung verwehrt. Die Rochadespieler mussten also, wohl oder übel, an der BJEM 2016 in Hildesheim antreten, um ihre Qualifikationen zur LJEM 2017 zu sichern.

Doch dann machte der Bezirksjugendwart Tietze einen Rückzieher und verkündete rechtswidrig, denn hier zählt die Ausschreibung zur BJEM, die nebenbei bemerkt, sowohl falsch war (es stand von vorneherein fest, dass 3 Kinder sich in der u12 für die LJEM qualifizieren würden) als auch ein klarer Verstoß gegen die Bezirkssatzung §4.3 beinhaltete, dass die qualifizierten Rochadekinder bei einem Wechsel des Bezirkes für die LJEM nicht spielberechtigt seien und er sie im Falle eines Bezirkswechsels auch nicht für die LJEM melden wird. Also zwang er erst die Rochadekinder zum Mitspielen, um ihnen anschließend öffentlich (auf der Bezirkshomepage) zu erklären, daß sie dann doch nicht qualifiziert sind.....

 

Flop1: Schachbezirk III

2008 wurde der KSV Rochade gegründet. Thomas Post sträubte sich ein halbes Jahr gegen die Gründung eines neuen Schachvereines. Er war der Meinung, daß die 20 Kinder, die damals mehr tun wollten, als nur Schulschachturniere zu spielen, sich einem bestehenden Schachverein anschließen sollten. Doch man fasst es nicht, es ist aber wirklich war, keiner der umliegenden Vereine sah sich in der Lage, aus unterschiedlichen Gründen, die Ausbildung so vieler Kinder zu gewährleisten ! Sie lehnten entweder die Aufnahme der Kinder oder ihres Schachlehrers oder beides ab !

So kam es zur Gründung des KSV Rochade Göttingen. Dass dieser Schachverein sich qualitativ und quantitativ sich so entwickeln würde, konnte man nicht vorhersehen, denn die Bedingungen waren alles andere als günstig.

Der KSV Rochade war von Anfang an im Bezirk ein Alien, ein unerwünschter Verein, der bei seiner Aufnahme nicht mal begrüßt worden ist, und wir wissen auch von mehreren Bezirksvorstandssitzungen, in denen es gar nicht mehr um die Frage ob, sondern nur noch um die Frage ging, wie, der KSV Rochade Göttingen aus dem Bezirk fliegen sollte.

Hier soll nicht nochmal alles aufgezählt werden, was in dem Bezirk III aus dem Ruder gelaufen ist, Das Maß war eigentlich 2013 schon lange übergelaufen, aber eine Entscheidung einen „Asylantrag“ zu einem weiter entfernten Bezirk zu stellen, fällt man nicht so leicht.

Unserer Meinung nach sollte dem Schach-Bezirk III die Gemeinnützigkeit aberkannt werden, oder er sollte sich auflösen.

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Statement des 1.Vorsitzenden des KSV Rochade Göttingen

Liebe Schachfreunde,                                                                              Göttingen 28.06.2016

der KSV Rochade Göttingen wird aus dem Schachbezirk Südniedersachsen austreten. Damit verlässt einer der mitgliederstärksten und erfolgreichsten Schachvereine diesen Bezirk.

Diese Entscheidung fiel nicht erst nach der letzten Bezirksmitgliederversammlung am 18.Juni und der einen Tag später durchgeführten JHV meines Vereines am 19.Juni, sondern es war immer mal wieder Thema bei Vereins-Vorstandssitzungen und anderen Gesprächen und kommt somit auch nicht sehr überraschend.

Diese Austrittsentscheidung hat nichts mit meiner Person zu tun, obwohl viele Angriffe von Bezirksvorstandsmitgliedern und anderen gegen mich, die dann auch noch unbewiesen in Schachzeitungen publiziert worden sind, weit unter die Gürtellinie gingen. Ich bin seit fast 30 Jahren Funktionär auf Vereins-Bezirks- und Landesebene und kenne solche „Schmierenkomödien“ zuhauf. Sie dienen meistens nur einem Zweck, nämlich den Ruf eines Menschen, oder einer Gruppe zu diskreditieren. Die wirkungsvollste Methode dagegen ist es in der Regel zu schweigen.

Schweigen kann und darf ich aber nicht, wenn es um die Kinder geht.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht erzählte der neue und alte 1.Vorsitzende des Schachbezirkes III Manfred Tietze, dass es innerhalb des Bezirksvorstandes zu einem Streit kam, als es darum ging die Bezirksbetreuer für die LJEM 2016 zu bestimmen.

Hier müssen wir eine kleine Pause machen und uns fragen, wer eigentlich die Kinderbetreuung für eine LJEM in erster Linie bestimmt ?

Richtig, es sind die Erziehungsberechtigten ! Sie bestimmen letztendlich durch wen ihr Kind bei einer LJEM betreut wird. Unglücklicherweise wählten die Eltern mehrheitlich den beim Bezirksvorstand „unbeliebten“ Kandidaten, nämlich mich. Die Meinung der teilnehmenden Kinder von Rochade Göttingen, von denen sich auch einige Hoffnungen auf eine Qualifikation für die deutschen Meisterschaften machen konnten, und die natürlich neben den alltäglichen Aufgaben eines Betreuers auch einen erfahrenen Trainer benötigten, wurde gar nicht erst eingeholt. So kam es, dass der KSV Rochade Göttingen bei der letzten LJEM, wie in den Jahren 2010-2014 auch, als Verein außerhalb der Bezirksdelegation mit 17 Teilnehmern und 3 Betreuern plus mehreren Eltern auf eigene Kosten an der LJEM teilnahm.

Wie wenig der damalige Bezirksvorstand auch von Jugendarbeit verstand, sah man allein schon an der Tatsache, dass einige Hamelner Mädchen ohne weibliche Betreuung zur LJEM geschickt wurden. Zum Glück fanden der NSJ- Vorsitzende Jan Salzmann und Karsten Bertram vom Hagener SV eine Lösung, und eine Betreuerin aus dem Bezirk Emsland erklärte sich vor Ort bereit sich um die Hamelner Mädchen zu kümmern.

Nachdem der Bezirksvorstand dann nach dem plötzlichen Rücktritt des damaligen Jugendwartes im September 2015 auch nicht in der Lage war für eine kindgerechte Durchführung der BJEM und der BJMM zu sorgen, zog der damalige 1.Vorsitzende Holger Buck die Notbremse und bat die NSJ um Amtshilfe, d.h. die NSJ sollte nun die Jugendturniere des Bezirkes III durchführen.

Hier hat SF Buck richtig gehandelt. Alles andere wäre den Kindern und deren Eltern gegenüber völlig verantwortungslos gewesen.

Schon aufgrund dieser Erfahrungen ist klar, dass die Jugendarbeit im Schachbezirk III äußerst mangelhaft ist.

Auch in der Vergangenheit hat es häufig Ärger im Jugendbereich gegeben. Z.B. wurde 2013 die BJEM in einem verlassenen und notdürftig renoviertem ehemaligen Industriekomplex abgehalten. Starkstromleitungen lagen dort offen herum, die Fenster schlossen nicht richtig, die Heizungen funktionierten in den ersten beiden Tagen nicht, so dass die Kinder in Winterjacken an den Tischen spielten, keine Spielräume - und Spielmöglichkeiten waren vorhanden, geschweige denn, dass es ein Rahmenprogramm gegeben hätte. Ein Jugendturnier hätte unter solchen Umständen dort nie stattfinden dürfen.

Seit 2012 gibt es überhaupt keinen Bezirksjugendkader mehr. (In dem die Rochade-Jugendlichen sowieso nicht nominiert worden sind).

Auch von 2008-2016 eskalierte es in den meisten Jahren und zwar i.d.R. auf dem Rücken der Kinder. Sie wurden in Publikationen niedergeschrieben (2011), teilweise wurde ihnen bei Siegerehrungen der Händedruck verweigert (2013), oder aber Siegerehrungen wurden ohne Wissen der teilnehmenden Rochadekinder durchgezogen (2008), oder aber Rochadekindern wurde grundlos der Ausschluss von der BJEM angedroht (2009), höchst dubiose Personen wurden bei einer BJEM als Betreuer eingesetzt (2008), ihnen wurde die Qualifikation für die LJEM entzogen (2009), die Bezirksturnierordnung (BTO) wurde beim „Handyskandal“ wissentlich außer Kraft gesetzt (2011), das Ehrengericht wurde gegen unseren Verein angerufen um die Kinder vom Spielbetrieb auszuschließen (2016), Bezirkstrainer bereiten bei der LJEM gegen die Rochade-Jugendlichen vor (2013), Ausschreibungen zur BJEM kamen viel zu spät, so dass viele Rochadekinder gar nicht an der BJEM teilnehmen konnten (2012/13), oder aber Rochadeteams, die absolut schuldlos waren, wurden mit der sportlichen Höchststrafe belegt (2014) und noch wegen vieler anderer Dinge wurden unsere Kinder nur aufgrund ihrer Vereinszugehörigkeit benachteiligt.

Besserung ist nicht in Sicht, wie die Wahlergebnisse der letzten Bezirksmitgliederversammlung und auch die Ausschreibung zur BJEM 2016 wieder beweisen. Dabei ist der ausrichtende Verein, der Hildesheimer SV schuldlos.

Dem KSV Rochade, der in diesem Schach-Bezirk nie willkommen geheißen wurde, bei dem die Bezirksvorstandsmitglieder unseren Verein nie besucht haben und ihn deshalb auch gar nicht wirklich kennen, dessen große sportliche Erfolge fast ausschließlich nur auf der Vereinshomepage zu finden sind, dessen Anträge und Verbesserungsvorschläge in der Jugendarbeit alle abgelehnt worden sind, bleibt nun nichts anderes mehr übrig, als diesen Schachbezirk, in dem wir uns nie heimisch gefühlt haben, zu verlassen.

Ich persönlich muss mir manchmal zu recht den Vorwurf gefallen lassen, dass ich zu lange an einem Verbleib in dem Bezirk III festgehalten habe. Anfangs war ich der Meinung, dass es doch alle freuen müsste, wenn ein neuer, lebendiger Schachverein entsteht. Hier war ich eindeutig zu blauäugig.

Schlussendlich möchte ich mich bei vielen Schachfreunden aus ganz Deutschland herzlich für ihre Unterstützung, kritischen Meinungen und Anregungen bedanken. Zögert bitte nicht, uns auch weiter kräftig die Meinung zu sagen.

Auch für tiefgreifendere Informationen, stehe ich vertrauenswürdigen Personen gerne zur Verfügung.

1.Vorsitzender KSV Rochade Göttingen

Thomas Post

Untere Karspüle 5

37073 Göttingen

Vereinsmal:thopopost@gmx.de

P. S. Heute bekam ich vom neuen Jugendwart des Bezirkes III Manfred Tietze eine Mail, in dem er mich u.a. aufforderte ihm mitzuteilen, wer denn der Jugendwart des KSV Rochade sei, oder wer der Verantwortliche für die Jugendarbeit bei uns ist.......

 

Die Tops-und Flops des Jahres 2015

TOP-10-Liste 2015

1.Rochade-Ergebnisse BJEMs und BJMMs

Wir beginnen mit den Qualifizierten der BJEM: U18:Christian Hartogh (KSV Rochade), und Arthur Semmelmaier (KSV Rochade), U16: Fynn Karstens (KSV Rochade), und Marcel Kuhlemeyer (KSV Rochade), U14: Arved Mindermann (KSV Rochade), Luca Uhlendorff (KSV Rochade), U12: Pavel Mimkes (KSV Rochade), Alexander Kanzow (KSV Rochade), und Bennet Zimmermann (KSV Rochade). Nun die Qualifizierten der BJMMs: U16: KSV Rochade (kampflos), U14: KSV Rochade, und U12: KSV Rochade Göttingen......Noch irgendwelche Fragen ?

2.Schachmädchen aus Südniedersachsen

Bei der diesjährigen LJEM in Rotenburg vom 28.März-03.April gab es einen wahren Triumphzug der südniedersächsischen Mädchen: Lena Reichelt aus Hameln wurde souverän Landesmeisterin in der U10, Rita Nizamova (KSV Rochade) in der U12w, Franziska Schulte (Hamelner SV) in der U14w, und Katharina Boschen (Osterode) in der U16w. Und nicht zu vergessen: Fiona Sieber (ESV-RW) als Drittplatzierte in der U18. WOW !

3.FM Fiona Sieber

Apropos Fiona Sieber. Schade, dass sie nie den Kontakt zum KSV Rochade Göttingen aufgenommen hat, denn die sportlichen Erlebnisse im Kreise von Gleichaltrigen sind durch nichts zu ersetzen. Nun spielt sie für die SG Aufbau Elbe Magdeburg, und in der Damenbundesliga für den SK Lehrte, sie wurde zum wiederholten Male deutsche Meisterin, Spielerin des Jahres, sie besiegte schon Schachgroßmeister wie Arkadij Naiditsch, sie wurde vor kurzem mit dem weiblichen FM-Titel ausgestattet und wäre dieses Jahr bei den Juniorenweltmeisterschaften in Thessaloniki beinahe sogar Weltmeisterin geworden. Ihre DWZ -Kurve verläuft weiter fast im 45 Grad-Winkel nach oben, so dass wir durchaus mit einer weiteren Entwicklung nach oben rechnen dürfen. Wir drücken die Daumen.

4.NSJ-Referenten Bührmann und Krensing

Wir erwarten eigentlich gar nicht soviel von Schachfunktionären. Die wichtigsten drei Eigenschaften sind: guter Wille, Ehrlichkeit und sportliche Fairneß. Die NSJ- Referenten Torsten Bührmann (Einzel), und Jan Krensing (Mannschaft) verfügen nicht nur über diese drei Grundvoraussetzungen, sondern fielen letztes Jahr auch durch Sachkompetenz und großes Engagement auf. Der KSV Rochade könnte sich die beiden auch gut als NSJ- Vorsitzende vorstellen.....

5.Roven Vogel und seine Eltern

Deutschland hat wieder einen Weltmeister: 

Aber genauso gut, wie Rovens Leistung, hat uns die Kritik seiner Eltern an dem deutschen Schachbund gefallen. Nachzulesen ist das Statement unter: http://de.chessbase.com/post/presseerklaerung-von-roven-vogel-und-seinen-eltern.

6.Hainberggymnasium Göttingen

Die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften des Bezirkes III drohten völlig auszufallen, weil 3 Wochen vor dem Beginn der Herbstferien, wo das Turnier ja auch traditionell stattfinden muss, nach dem plötzlichen Rücktritt des Bezirksjugendwartes, es immer noch keinen Spielort, keinen Ausrichter, u.s.w. gab. Wie ein rettender Engel erschien das Göttinger Hainberggymnasium, das seit einigen Jahren die Auszeichnung -Deutsche Schachschule- trägt und bot den Kindern mitten in den Herbstferien ihre Schulräume zur Austragung der BJEM an. Vielen Dank im Namen aller teilnehmenden Kinder !

7.Luan Lesser

Süße 11 ist er vor kurzem erst geworden. Und noch vor einem Jahr war Luan der Lieblingsgegner vieler gleichaltriger Rochadekinder. Er spielte mit großer Begeisterung und wenig Fortune Schach. Das hat sich mittlerweile geändert. Seine Bilanz in diesem Jahr: Aufstieg in die C-Gruppe. Aufstieg in die B-Gruppe der Vereinsschnellschachmeisterschaften, und Topscorer der II.Mannschaft des KSV Rochade bei der DVM u10 in Magdeburg. Wir vermuten, daß in absehbarer Zeit es für Luan neue Lieblingsgegner gibt, nämlich die in der A-Gruppe.

8.LJMM u10

Im letzten Jahr wollten wir den Landesmeistertitel unbedingt, und obwohl viele uns bescheinigten, daß das Rochade-u10-Team das Turnier dominierte, vergeigten wir es in der letzten Runde gegen Aurich und wurden nur dritter. In diesem Jahr wollten wir eigentlich nur teilnehmen und ein wenig mitspielen. Doch unsere I. mit Antal Mimkes, Lukas Kracke, Matti Gargulla und Bennet Zimmermann wuchs über sich hinaus und in einem weiteren Herzschlagfinale wurde man am Ende hinter dem Hagener SV sensationell zweiter und so verdienten sich unsere Kinder die Teilnahme an der DVM u10.

9.Schulschachlandesfinale WK I in Hannover

Ein letztes, ein allerletztes Mal konnte das Hainbergteam, das vor 2 Jahren beinahe sensationell deutscher Meister geworden wäre, zusammenspielen. Da es in dieser Wettkampfklasse der Oberstufenschüler kein Bundesfinale mehr gibt, wollten Nelo Oshionwu, Julius Rosin, und Alexander Vinnen, verstärkt mit Arnd Schmid nochmal ihre Klasse zeigen und holten sich am 18.März in Hannover souverän den Landesmeistertitel. Auch hier war die Bilanz von Alexander Vinnen beeindruckend, der in seiner „Schulschachlaufbahn“ zumeist an Brett 3 des Hainberggymnasiums 88 Siege, 6 Remisen und nur 10 Niederlagen vorzuweisen hat.

10.DVM u10 in Magdeburg

Herzlichen Glückwunsch an die Schachzwerge Magdeburg, die dieses Turnier vor dem Hamburger SK und dem SC Erlangen gewonnen haben. Den Kindern hat es großen Spaß gemacht: Einen Turnierraum vom Allerfeinsten, kompetente Schiedsrichter, faires Verhalten der Teilnehmer, Schwimmbad, Fußballturnier, Sauna und weitere Freizeitangebote. Fazit: Großartig, wir kommen wieder.

FLOP-10-Liste 2015

1.Das Tribunal

Nachdem Benjamin Löhnhardt am 10. Januar von seinem Amt als Bezirksjugendwart zurückgetreten war, wollte der kommissarische Bezirksvorsitzende SF Buck Thomas Post kommissarisch als neuen Bezirksjugendwart einsetzen, doch die Mehrheit des Bezirksvorstandes lehnte dies ab. Also erzwang SF Buck am 13. Februar eine außerordentliche Mitgliederversammlung, um u.a. SF Post als neuen Bezirksjugendwart wählen zu lassen. Doch was an diesem Tag in Bad Harzburg geschah, kann man nur als tribunalistisch bezeichnen:

Der Mehrheit dieser Versammlung ging es auch gar nicht darum die Jugendarbeit zu fördern, sondern nur darum den mit Abstand besten Kandidaten zu verhindern. Hartwig Hake, den man bis dahin noch nie während irgendeines offiziellen Jugendturnieres gesehen hat, verlas die Anklageschrift. Er warf Thomas Post öffentlich u.a. den Boykott von Bezirksveranstaltungen, das Fehlen auf Bezirksversammlungen, Verletzung der Aufsichtspflicht, Beleidigung von Bezirksfunktionären, DWZ- Manipulation, und verbale Entgleisungen vor. (Trotz späterer brieflicher Nachfrage konnte SF Hake keinen einzigen Beweis für seine Behauptungen erbringen). SF Tietze wirft auch die Frage auf nach dem Hausverbot, das gegen Thomas Post vom ESV-RW Göttingen verhängt worden ist, SF Löhnhardt, der ebenfalls auf der Versammlung zugegen war, warf SF Post mangelhafte Kommunikation, und der Bad Harzburger Jugendbetreuer warf SF Post psychische Erkrankungen vor. Thomas Post reagierte auf keine dieser verlogenen Anschuldigungen, sondern stellte nur sein Konzept vor, trotzdem glaubte die Versammlungsmehrheit den Lügen und SF Post wurde abgelehnt. Anschließend wurden alle Anschuldigungen gegen SF Post auch noch genüsslich im Internet und in der Schachzeitung verbreitet.....(Darüber, daß der neue Bezirksvorsitzende Holger Buck den ehemaligen Bezirksfunktionär Benjamin Löhnhardt aufforderte: "Benni, hör endlich auf zu lügen", stand im abschließenden Protokoll nichts.) Die Versammlung des Schachbezirkes III zeigte seine hässlichste Fratze, und ausbaden dürfen dies wieder die Kinder !

2.SF Björn Rohde

Bei der besagten außerordentlichen Mitgliederversammlung in Bad Harzburg wurde Björn Rohde vom Schachverein in Osterode zum neuen Bezirksjugendwart gewählt. Wir alle haben uns große Hoffnungen gemacht, nach dem Rücktritt von Benjamin Löhnhardt konnte es eigentlich doch nur besser werden, und der neue Bezirksjugendwart Rohde wirkte von Anfang an integer, menschlich, begeisterungsfähig und sehr kompetent. Doch dann trat er für alle völlig überraschend am 07. September 2015 von seinem Amt zurück. Dabei waren weder die Organisationsarbeiten für die BJEM, noch für die BJMM abgeschlossen. In seiner Rücktrittserklärung per Mail, die gespickt war mit rechtschreiblichen und grammatikalischen Fehlern, warf Lehrer Björn Rohde dem Bezirksvorstand mangelhafte Unterstützung vor, und obwohl er zugesagt hatte, zumindest als Schiedsrichter zwei Tage bei der BJEM auszuhelfen, erschien er ohne Absage nicht und ließ die Turnierorganisatoren im Stich.

3.Einstellung zu Mannschaftsmeisterschaften

Vor jeder Mannschaftssaison werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Wer möchte Mannschaftsführer sein ? (d.h. nur 1 mal fehlen während der Saison), wer möchte Stammspieler sein ? (nur 2-3 mal fehlen während der Saison), wer möchte Gelegenheitsspieler sein ? (immerhin 4-5 mal mitspielen während der Saison), wer möchte Ersatzspieler sein ? (d.h. eigentlich 2-3 mal mitspielen während einer Saison), und wer möchte gar nicht mitspielen ? Alle diese Fragen gilt es vor einer Mannschaftssaison zu klären, nur was soll ein Vereinsvorsitzender tun, wenn Gelegenheits- und Ersatzspieler kurz vor der Saison die Mitteilung herausgeben, dass sie nie mitspielen können, wenn Spieler, die sich als Stammspieler gemeldet haben, dann sagen, dass sie nur für Heimspiele in Frage kommen, und wenn Mannschaftsführer dann erklären, dass sie für das gesamte Jahr ausfallen, was soll er dann tun ? Sicherlich ist Schach in erster Linie eine Individualsportart, aber nur individualistisch zu denken, bedeutet den Tod jeglichen Teamgeistes, der auch im Schachsport immer wichtiger wird..….

4.NSJ-Vollversammlung in Verden

Am 25.April 2015 fanden in Verden die Vollversammlung der niedersächsischen Schachjugend statt. Die Versammlung wurde geprägt, wie könnte es anders sein, von größter Harmonie und Zärtlichkeit. Die wirklichen Matadoren des niedersächsischen Jugendschachs (Hauschild, Bertram, Kahlenberg, Helmhold....) waren fast alle nicht anwesend. Sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten kamen bei der Wahl fast widerstandslos durch, nur nicht der 1.Vorsitzende Jan Salzmann, der sich sowohl die 10 Gegenstimmen des Hagener SV, als auch die 11 Gegenstimmen des KSV Rochade Göttingen einfing. Und einer, der störte die harmonische Versammlung: Er stellte unangenehme Fragen, wie z.B.: Wie kann jemand eine BJEM als kindgerecht bezeichnen, wenn am Spielort Starkstromleitungen offen herumliegen, die Kinder keinerlei Spielmöglichkeiten haben, und in den Anfangstagen nur in Winterjacken dort sitzen konnten, weil die Heizung ausfiel ?!..., oder jemand bewirbt sich als Referent für Leistungsschach und kennt weder den amtierenden u12 noch den vorherigen u10 -Landesmannschaftsmeister, und der bei uns bislang nur durch Fehlinformationen, und Beleidigungen aufgefallen ist ?!

5.Das Comeback

Am 04.Januar trat Manfred Tietze überraschend als Bezirksvorsitzender zurück. Es wurde auch keine besondere Begründung angegeben. SF Tietze hat sich immer hinter Bezirksjugendwart Löhnhardt gestellt, der jahrelang Amtsmissbrauch begangen hat, und dem weder die FIDE- Regeln noch die Bezirksstatuten wichtig waren. Doch am 13.Februar bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung ließ sich SF Tietze als 2.Vorsitzender wieder in den Bezirksvorstand wählen. Häääää ??

6.Kein Trainer

Schon vor Jahren prangerte der KSV Rochade die mangelhafte Trainerausbildung an. Besonders gibt es immer weniger qualifizierte Trainer für Jugendliche und Kinder, und so ist es auch klar, dass dem deutschen Schachverband Nachwuchssorgen plagen. Der KSV Rochade hat Vorschläge zur Überwindung gemacht, bislang hat die NSJ nichts davon umgesetzt. Auch die versprochene C-Trainer- Ausbildung der NSJ in Göttingen kam nicht, so dass der KSV Rochade fast 8 Jahre nach seiner Gründung bislang überhaupt keinen offiziellen Trainer hat. (Darum sind wir auch so schlecht.....)

7.ESV-RW Göttingen

Es ist alles raus. Das Geheimnis um das Hausverbot um Thomas Post hat sich gelüftet. Die Wahrheit ist erschreckend: Ein einziger Spieler, nämlich Ingram Braun setzte dem Vorstand die Pistole auf die Brust und drohte mit Nichtteilnahme, wenn Thomas Post, der das Turnier 2010 gewann, weiter mitspielen dürfe. Und man fasst es nicht: Sowohl der Spartenleiter Dr. Arnold Otten, als auch der Vereinsvorsitzende Peter Heimbs haben sich erpressen lassen, und der Rest des Vorstandes hat geschwiegen.

8.Jugendarbeit im Schachbezirk III

Mit 37 Teilnehmern ist die Teilnehmer-Zahl bei der BJEM trotz des Orgachaos im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht angestiegen. Dennoch es haben insgesamt nur 4 Vereine am wichtigsten Jugendturnier im Schachbezirk teilgenommen. Am 04. April trafen sich in Northeim viele Jugendschachinterressierte, um über die Probleme im Schachbezirk zu reden. Dabei wurde viel über Strukturprobleme und die Steigerung des Attraktivitätsgrades des Harzcups diskutiert.

So ein Bullshit ! Wir sprechen jetzt die wirklichen Probleme offen an:

  1. Der Schachbezirk hat keinen Jugendwart mehr und wird wahrscheinlich mittelfristig auch niemanden finden.

  2. Viele Vereine haben gar keinen Jugendwart.

  3. Und wenn sie jemanden haben, dann schicken diese die Kinder nicht zu Turnieren.

  4. Die Vereine müssen die Füße in die Schulschach-AGs bekommen. Das ist die Basis, aber wie ? und was dann ?

  5. Die Vereine müssen den Kindern etwas bieten, nur Training, oder nur Schachspielen ist zu wenig. Aber was ?

  6. Viele Vereine haben gar keine Kinder und wollen auch keine. Woran liegt das und wie gewinnt man die Jugendlichen und was ist das richtige Training ?

  7. Sollen Kinder, die aus einem anderen Ort kommen, wieder weggeschickt werden ? D.h. Soll z.B. der KSV Rochade Göttingen Kinder aus Duderstadt, Hann.-Münden, Nörten-Hardenberg und Bovenden wieder wegschicken ? Dort gibt es auch Schachvereine.

  8. Kinderabwerbung ohne Wissen der Eltern, was tut man dagegen ?

  9. Können Spielgemeinschaften helfen, wenn man in einer Altersklasse zu wenig Kinder hat?

  10. Mädchenschach spielt bislang im Schachbezirk überhaupt keine Rolle, oder ?

Das wären die Fragen gewesen, die einige Vereine bewegt hätten.....

9.Protokolle

Es ist gar nicht so einfach eine Versammlung mitzuprotokollieren. Warum macht man das überhaupt? Dazu belehrt uns Wikipedia „Ein Protokoll hält oder legt fest, zu welchem Zeitpunkt oder in welcher Reihenfolge welcher Vorgang durch wen oder durch was veranlasst wurde oder wird. Protokollierung bezeichnet dabei die Niederlegung der drei Protokollbestandteile Zeitpunkt, beteiligte Personen und Vorgang.“ Oder anders ausgedrückt: An eine Protokollierung werden deshalb hohe Anforderungen gestellt. Darunter fallen insbesondere folgende Gesichtspunkte:

  1. die inhaltliche Richtigkeit

  2. die Vollständigkeit

  3. die Erheblichkeit der erfassten Vorgänge oder Ereignisse

  4. die Echtheit der Urheberschaft

  5. die Gültigkeit des Protokolls

Deshalb wird der KSV Rochade bei der nächsten NSJ- Mitgliederversammlung die Genehmigung des letzten Protokolls ablehnen (Verstoß gegen Punkt I), und wir werden ebenfalls die Genehmigung des Protokolls des „Tribunals“ vom 13.02. nochmal zur Debatte bringen (Verstöße gegen gegen die Punkte I, II, und III).

10.Zusagen

Wie oft haben Sie das schon erlebt ? Man verlässt sich auf Zusagen von oberen Funktionären und richtet sich dann darauf ein. Dem KSV Rochade wurde schon viel zugesagt, z.B. dass ein C-Trainerlehrgang in Göttingen stattfindet, dass der KSV Rochade die BJEM ausrichten darf, dass das KSV Rochade Mädchenteam an der nächsten LJMM u14w teilnehmen kann, dass dieser Spieler garantiert einen Freiplatz bekommt u.s.w. u.s.w. Wenn man solche Zusagen nicht einhält, ist irgendwann das ganze Vertrauen weg.

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Liebe Funktionäre, Jugendwarte und Jugendliche,

ich bin vom Amt des Bezirksjugendwartes zurückgetreten. Der Hauptgrund,
aus meiner Sicht, sind die vielen Aufgaben, die geregelt werden müssen,
die entweder nicht alleine geregelt werden können oder Unterstützung
benötigen. So ist bspw. die BJEM in Gefahr. Aufgrund mangelner
Übernachtungen macht der Betreiber lieber dicht, da es sich nicht im
Ansatz lohnen kann. Übernachtungen in der JH Göttingen waren machbar,
doch keine Räumlichkeiten. Alle meine Ansprechpartner konnten mir dann
auch keine Zusagen machen. Darunter litt nun die geplante
Bezirksjugendmannschaftmeisterschaft und auch die Planungen für den
Kader. Dass ich für die BJEM im Rahmenprogramm dem Kletterteam des ADAV,
die sich ebenso ehrenamtlich wie die angefragte Deutsche Meisterin fürs
Simultan, sei nur am Rand erwähnt.

In dieser Form ist eine Bezirksjugendarbeit einer Person nicht möglich.
Meines Erachtens benötigt dies ein Mandat von 3-4 Leuten, wenn man
Ressorts haben will meinetwegen Einzel, Mannschaft, Lehr/Kader. Hier
könnt ich mir auch eine Mitarbeit vorstellen. Aber alles alleine, werde
ich nicht machen. Falls es doch eine Einzelperson gibt, die das
übernehmen will, der biete ich meine vollste Unterstützung an.

Ich werde mich nun auf ein strukturiertes und leistungsorientiertes
Training im Verein konzentrieren.

mit schachlichen Grüßen

Björn Rohde
Neue Mitteilung von Björn Rohde per Mail vom 07.09.2015:

 

Die Top- und Flop-Liste des Jahres 2014

Die Top 10 des Jahres 2014

  1. Landesjugendeinzelmeisterschaft auf Norderney

Es war das sportliche Highlight des Jahres 2014: Obschon er bei der LJEM 2013 mit der höchsten Buchholz des Turniers aufwarten konnte und unter den ersten 10 Plätzen einlief, galten eher andere als Aspiranten für eine Qualifikation für die deutschen Meisterschaften. Doch die Show, die der 9 jährige Pavel Mimkes auf Norderney dem Publikum bot, war absolut sehenswert. Hochmotiviert und hochkonzentriert fegte er durchs Feld und machte fast keine Fehler. Am Ende standen 7 Siege 4 Remisen und 0 Niederlagen und die Qualli für die Deutschen Meisterschaften hatte er in der Tasche. (Übrigens: Sein letztes Ergebnis vor wenigen Tagen in Verden vom 20.-21.Dezember beim U10-Schnellschachpokal lautete 5 Siege 2 Remisen und 0 Niederlagen).

      2. Unser Mädchenteam

Den KSV Rochade Göttingen gibt es jetzt seit 6 Jahren und auch wir hatten Probleme mehr Mädchen zum Schach zu bewegen. Doch unsere jahrelange fleißige Arbeit hat endlich Früchte getragen: Die Mädchen spielen jetzt (von wenigen Ausnahmen abgesehen) immer zusammen. In der Kreisklasse und bei der BJMM u12 wurde das Team schon eingesetzt. Unser Ziel ist ein gutes Abschneiden bei der LJMM u14w 2016. Die Damenbundesliga darf also schon mal zittern vor: Darja Rizo-Wellmann, Rita Nizamova, Gina Lambert, Melanie Muxfeldt, Amelie von Hugo, unterstützt von den Betreuerinnen/Spielerinnen Irene Arbeiter und Thu Ha Nguyen.

  1. Norddeutsche Vereinsjugendmeisterschaft u12 in Magdeburg

Als krasse Außenseiter fuhr unsere u12 vom 10.-14.September nach Magdeburg, eine Qualifikation für die deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften galt als reine Wunschträumerei. Und in den ersten beiden Runden musste der Trainer Schwerstarbeit leisten unser Team aus dem Ferienmodus herauszukommen. Statt Schach gab es Doppelkopf, statt Partieanalysen Erdbeereis mit Schlagsahne…, doch dann ab der 3.Runde drehte unsere u12-Mannschaft (Pavel Mimkes, Alexander Kanzow, Tobias Schuster und Mathis Diederichsen) auf und es hat am Ende nur eine halber Brettpunkt gegen den SV Empor Berlin gefehlt, um die Qualli für die deutschen Meisterschaften klar zu machen.   

  1. Manuel Drehwald

Wir haben nachgeforscht. Genau 80 Mannschaftskämpfe hat der KSV Rochade von der Kreisliga bis zur Bezirksliga seit 2009 ausgefochten. Er hat sie fast alle mitgespielt, in nur 4 Begegnungen war er nicht dabei. Seine Bilanz in allen Ligen: 52 Siege, 10 Remisen und 14 Niederlagen. Nicht mitgerechnet sind dabei die Teilnahmen an den Jugendmannschaftsmeisterschaften (Bezirks- bis Bundesebene). Als einziger Rochadespieler besitzt er bisher das silberne Jugendtrainerdiplom und ist sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenvorstand des Vereins. Der Aufstieg des KSV Rochade Göttingen hat einen Namen: 

  1. Das Jugendtrainerdiplom von Alexander Kanzow

Unser Jugendtrainerdiplom hat sich bewährt. Die Jugendlichen nehmen es gerne an und manches pädagogische Talent haben wir bereits entdeckt. Doch am 11.Dezember schoss Alexander Kanzow den Vogel ab. Der 10 jährige und 12. der LJEM 2014 präsentierte uns eine bekannte Partie von Steinitz gegen von Badeleben. Er stellte die gesamte Partie mit allen Nebenvarianten ohne Hilfsmittel, alles aus dem Kopf vor. Falls Sie nun denken, das wäre ja einfach….machen sie es doch mal nach…..

  1. Unsere erste Bezirksligasaison (I. Mannschaft)

2008: Neugründung. 2008/09: Aufstieg von der Kreisklasse in die Kreisliga. 2009/10: Klassenerhalt in der Kreisliga, 2010/11: Mittelfeldplatz in der Kreisliga, 2011/12: souveräner Aufstieg in die Bezirksklasse. 2012/13: Aufstieg in die Bezirksliga. 2013/14: Mittelfeldplatz in der Bezirksliga (mit Tendenz nach oben….) 2014/15: ?

  1. Professor Dr. Günther Beck

Ja, er ist Mitglied beim ESV-RW Göttingen. Und er spielt fast jeden Montag im BSW. Und er verfolgt die Entwicklung der Schachjugendlichen im Bezirk sehr genau. Und er ist bisher nur durch höfliches Benehmen und schachlich kompetentes Verhalten aufgefallen. Und er hat sich in der Kreisklasse West immer kinderfreundlich und kooperativ gezeigt. Und er ist der zweite ESV-Spieler, dem das lebenslängliche Hausverbot ohne Begründung gegen den KSV- Vorsitzenden mittlerweile ziemlich merkwürdig vorkommt. Und er hat diebesbezüglich Fragen gestellt (eine Antwort hat er allerdings nicht bekommen) …Unser Vorschlag an alle ESV-Mitglieder: Macht diesen Herrn zum Spartenleiter, oder noch besser zum Vereinsvorsitzenden !

  1. Hildesheimer SV

Oh, oh, der KSV Rochade Göttingen hat zwar bei der letzten BJEM weitestgehend durch Abwesenheit geglänzt, aber wir haben dennoch mitbekommen, dass es nun noch einen Schachverein im Bezirk Südniedersachsen gibt, der sowohl qualitativ als auch quantitativ durch gute Jugendarbeit auffällt. Wir halten es zwar für ein wenig übertrieben, dass der Hildesheimer SV auf seiner Homepage gleich verkündet, dass ihm nun die Zukunft gehört, aber nichtsdestotrotz: Der Hildesheimer SV betreibt hervorragende Jugendarbeit und wir freuen uns bereits auf spannende Kämpfe bei BJMM/BJEM 2015. 

  1. Volker Liestmann

Seit dem 26.September 2013 ist sein Sohn Marius und seit dem 25. Juni 2014 er persönlich, Mitglied beim KSV Rochade Göttingen. Seitdem hat er sich gleich bereit erklärt die Mannschaftsführung in der III. Mannschaft zusammen mit Hans Georg Schuster zu machen, das Mädchenteam mit zu betreuen und als Fahrer zur Verfügung zu stehen. Nebenbei hat er sich als sportlicher Leistungsträger erwiesen: Von vier Mannschaftspartien hat er nur eine einzige verloren, hat einen Sieg in seiner allerersten Turnierpartie und das gleich in der Bezirksliga geholt, und sein Sohn Marius (inoffizieller u6-Landesmeister) spielt bereits gegen zum Teil wesentlich Ältere. WOW !

  1. Antal und Pavel als AG-Leiter

Nun ja. Die beiden gehören schachlich tatsächlich zur Landespitze. Pavel Mimkes ist Landesvizemeister in der u10 und sein Bruder 3. in der u8, was auch gleich schon ihr Alter verrät. Beide zusammen leiten seit ungefähr 2 Jahren die Schach-AG in der Montessori-Schule in Göttingen !! Sicherlich kann man das nicht mit dem Schachtraining eines Erwachsenen vergleichen. In der AG wird viel mehr gelacht und so..., aber ist das so schlimm ?

Die Flop 10 des Jahres 2014

  1. Das Ehrenamt

Hier nun einige Aussagen, die nicht nur dem Ehrenvorsitzenden des KSV Rochade Göttingen in den letzten Jahren um die Ohren geflogen kamen: „Dreckiges Arschloch“(ein gegnerischer Mannschaftsführer im Schwimmbad in Göttingen 2011) - „Mit dir unterhält sich doch eh keiner über Schach….“ ein Delegationsleiter der NSJ–bei der DJEM 2014 in Magdeburg, nachdem dieser vorher behauptete, dass in Braunschweig ja eh keine Jugendarbeit mehr passiert) (Anmerkung: die Braunschweiger Schachfreunde wurden 2013 u10 Landesmannschaftsmeister)- „Psychopath“ –Ein Bezirksjugendwart am 08.08. 2009 vor den Ohren von über 20 Kindern. - „Da kommt Rochade Göttingen…. unsere Erzfeinde.“- Ein Schachkind aus Hildesheim am 28.Juni 2014, als es Thomas Post erblickte. „Rochade Göttingen überlebt keine 5 Jahre“- Ein Bezirksfunktionär, während einer Bezirksmitgliederversammlung 2010. Des weiteren haben wir noch zu bieten: „Nigger“,(2008) „Dummköpfe.“,(2012) „Abschaum.“,“(2013) „Du widerst mich an.“ (2009). u.s.w. . Soviel zum Thema Ehrenamt…. 

  1. Schachbezirk III

Obwohl die BJEM in diesem Jahr vom SK Goslar gut organisiert wurde und es zur Abwechselung  keine unerfreulichen Zwischenfälle gab, stimmen die Teilnehmerzahlen bei den Einzelmeisterschaften bedenklich: 2008: 68, 2009: 51, 2010: 47, 2011: 43, 2012: 38, 2013: 30, 2014: 27 Teilnehmer. Auch bei der BEM merkt man es schon, so haben in diesem Jahr nur noch 10 Teilnehmer mitgemacht. Natürlich liegt das auch an der Bevölkerungsentwicklung in dieser Region, aber die meisten Probleme sind hausgemacht. Vor Jahren schon hat der KSV Rochade Göttingen aus vielen Gründen die Abwahl des Bezirksjugendwartes Benjamin Löhnhardt gefordert. Herausgekommen sind jedoch nur Vorstandsverweise, und die Schachkinder müssen jetzt den Preis bezahlen. Aber Schuld hat unserer Meinung nach hier nicht wirklich der Bezirksjugendwart, sondern der Bezirksvorsitzende, denn wenn es ihm um die Zukunft des Schachbezirkes geht und er merkt, dass ein Vorstandsmitglied in seinem Amt versagt und von der Mehrheit der Kinder abgelehnt wird, dann muss er ihn auswechseln, ansonsten macht er sich hauptschuldig ! 

  1. Schulschachbezirksfinale in Bad Harzburg

Am 04. und 05.Februar wurden in Bad Harzburg alle Altersklassen zusammengefasst. Diese an und für sich gute Idee in einem schönen Saal wurde aber leider überschattet von einer mangelhaften Organisationsleistung. So konnten die Göttinger Schulen z.B. das günstige Niedersachsenticket nicht nutzen, weil das Turnier zu früh angesetzt wurde; die Turnierleitung bekam den Spielsaal nicht ruhig, es fiel auch auf, dass der einzige Schiedsrichter im großen Saal völlig überfordert und auch nicht regelfest war; wäre z.B. ein erfahrener Funktionär wie Christian Helmhold nicht dagewesen, wäre das Chaos noch größer gewesen; und warum lässt man Schulkinder nur wegen zweier Schnellschachpartien, die zudem sportlich wertlos waren, so weit anreisen ? Hier hätte man durchaus die Wettkampfklassen I und II zusammenlegen können.

  1. TOP-Verein

2012 bekam der KSV Rochade Göttingen vom deutschen Schachbund nach jahrelanger Arbeit die Auszeichnung als TOP-VEREIN im Jugendbereich. Und man erhält natürlich auch was dafür. Auf der Homepage der deutsche Schachjugend kann man nachlesen was es alles dafür gibt: Insgesamt 7 „Geschenke“ packt die DSJ aus (nachzulesen unter: http://www.deutsche-schachjugend.de/1032.html.) Das Problem ist nur, dass diese an und für sich gute Idee dadurch demoliert wird, dass die deutsche Schachjugend einige ihrer Geschenke erst Jahre später und nur unter Druck, oder gar nicht auspackt. Wir sind der Meinung, dass die wenigen Vereine, die noch gute Jugendarbeit leisten, von den Bundesfunktionären ein anderes Verhalten verdient haben !

  1. Göttinger Grundschulmeisterschaften

Jedes Jahr erlebt man es wieder aufs Neue, so auch am 15.Dezember im Aulavorraum des Hainberggymnasiums in Göttingen. Und man predigt es Jahr für Jahr, und immer und immer wieder können es einige nicht sein lassen: Schachkinder, die nicht regelfest sind, d.h. nicht die Gangart der Figuren beherrschen, haben auf einem Schachturnier nichts zu suchen, man tut weder den Kindern, noch den Betreuern, noch dem Schiedsrichter, der z.B. entscheiden muss, welche der beiden weißen Könige nun vom Brett soll, einen Gefallen. Lasst das sein !

  1. TASS (Anmerkung unten)

Die TASS ist die Abkürzung für Turnierausschuss. Er ist ein Landesausschuss. Er setzt sich zusammen aus dem Referenten für Einzelmeisterschaften, dem Referenten für Mannschaftsmeisterschaften, der Mädchenwartin, und aus 6 Bezirksvertretern, in der Regel sind dies die Bezirksjugendwarte. Und dieser TASS hat sich etwas besonderes einfallen lassen: Er hat die Freiplatzbestimmungen für eine Teilnahme an der LJEM deutlich verschärft. D.h. in Zukunft wird es für die Spitzenspieler von der u12 bis zur u18 nicht mehr so leicht sein die BJEM zu „schwänzen“, weil man ja eh einen Freiplatz für die LJEM bekommt. Hier muss man genau hinschauen und sich fragen, warum „schwänzte“ der Stader SV jahrelang die BJEM ? Warum will der Hagener SV bei der BJEM nicht mehr mitmachen ? Warum haben nur 2 Spieler des KSV Rochade Göttingen ihre BJEM mitgespielt ? Woran liegt das wirklich ?

Die Probleme liegen in den Bezirken selber und es ist grundsätzlich falsch von oben herab den Druck zu erhöhen. Das trifft wieder nur die Unschuldigen. Zudem ist die Entscheidung des TASS sogar rechtswidrig und kann erst bei der LJEM 2016 zum Tragen kommen, weil diese Änderung erst nach den Bezirksausschreibungen publiziert wurde.

Anmerkung: Wie wir nun aus sicheren Quellen erfahren haben, war nicht der TASS verantwortlich für die Änderung der Freiplatzrichtlinien, der TASS war nur das ausführendes Organ, sondern der NSJ-Vorstand.

  1. Schachförderungswürdigkeit

Schach wurde wie jede andere anerkannte Sportart auch, finanziell gefördert. Doch am 07. Mai erhielt der Deutsche Schachbund eine Mitteilung vom Bundesinnenministerium, dass alle Fördergelder gestrichen worden sind. (Dies führte u. a.  dazu, dass viele Qualifikanten nach der DJEM 2014 nicht wussten wie sie ihre Teilnahme an den Welt- oder Europameisterschaften überhaupt bezahlen können). Am 05.Juni revidiert der Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages jedoch die Fördermittelkürzung, um sie dann am 26.Juni wieder einzusetzen. Das Bundesinnenministerium erklärte die Entscheidung des Haushaltausschusses für null und nichtig. Am 06.Dezember wurden einige Satzungsinhalte der DOSB aber geändert, so dass der Schachsport nun wieder als „förderungswürdig“ gelten kann.

Wir würden der Bundesregierung empfehlen erstmal alle Schachspielen zu lernen, das würde zwar ihren IQ auch nicht mehr erhöhen, aber dann würden endlich mal einige Politiker lernen, wie hart geistige Arbeit sein kann !

  1. Öffentlichkeitspolitik/Intransparenz

Haben Sie es schon gemerkt ? Möchten Sie mal auf der Homepage der niedersächsischen Schachjugend eine Anmerkung einbringen ?  Oder Ihre Meinung kundtun ? Früher ging das nämlich. Da konnte man zu jedem der NSJ -Artikel seine Meinung veröffentlichen. Doch vor einigen Wochen wurde das Ganze eingestellt. Warum können wir nicht genau sagen. Der NSJ -Vorstand hat auf Nachfragen des KSV Rochade nicht reagiert. Tatsache jedoch ist, dass einen Tag, nachdem eine aufgebrachte Mutter und der KSV- Vorsitzende ein einziges Mal etwas geschrieben hatten, die Chatmöglichkeit auf der NSJ- Homepage abgeschaltet worden ist.

Zudem wurden wir vom Schulschachlandesreferenten Volker Janssen auf Norderney dazu aufgefordert auf unserer Homepage keine Namen mehr zu veröffentlichen. Wir werden dieser Bitte nicht nachkommen, auch weil es bei uns keine Pressezensur gibt !   

  1. LJMM u14w

In diesem Jahr konnten wir leider nicht teilnehmen, obwohl wir es gerne mit unserem Mädchenteam getan hätten, aber es ist 12 Jährigen nun wirklich nicht zuzumuten 10 Stunden im Zug zu sitzen, nur um ein paar Schnellschachpartien zu spielen. Für 2015 hoffen wir, dass das Turnier zentraler durchgeführt wird, oder aber an mehreren Tagen stattfindet. Die neue Mädchenreferentin hat Abhilfe versprochen. Wir sind optimistisch.

  1. Vereinsblitzturnier 2014

Selbstverständlich spielen wir einmal im Jahr unser Vereinsblitzturnier. Im letzten Jahr konnte es aufgrund widriger Umstände nicht stattfinden, es wird deswegen im Januar 2015 nachgeholt. Und wer jetzt immer noch meckert…..

 

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                                     Die Top - und Flop-Liste des Jahres 2013

 

TOP 1: Sieger beim Vereinswettbewerb des LSB 2013

In den Sommermonaten erhielten wir einen Aufruf vom Stadtsportbund Göttingen, 2013 am Vereinswettbewerb des LSB teilzunehmen. Da wir so etwas noch nie gemacht hatten, probierten wir es einfach mal. Unsere Bewerbung war dementsprechend kurz, knapp und knackig, und auch ein wenig provokativ. Sie gipfelte u. a. darin, dass wir die Erwachsenen beschimpften, dass Jugendliche sehr wohl ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen können. Man muss Ihnen aber auch eine Chance dazu geben! Dafür gab es nach der Ernennung zum TOP-Verein im Jugendbereich 2012, nun am 21.November 2013 in Hannover im Haus des Sports die Anerkennung vom LSB als Landessieger des Vereinswettbewerbes. Wir sind sprachlos…

TOP 2: LJMM u10 vom 24.-25.08.2013 in Rotenburg

Wer gedacht hat Schach und insbesondere Kinderschach sei langweilig, wurde bei diesem hervorragend organisierten Turnier eines besseren belehrt. Man war das spannend, man war das megaspannend, man war das scheiße! Nach dem halben Fehlstart mit einem 2:2 gegen Wolfenbüttel, folgten souveräne Siege gegen unsere II., gegen die Schachakademie am Deister, gegen Peine und gegen den Hildesheimer SV, unser erster Landesmeistertitel schien also nur noch reine Formsache. Doch in der vorletzten Runde unterlagen wir knapp den Braunschweiger Schachfreunden, und so kam es zum Endspiel in der letzten Runde gegen den DWZ-Favoriten SC Aurich. Der Sieger war in jedem Falle Landesmeister. Wir führten mit 2:1 und Arved hatte an Brett 3 einen Läufer und drei Bauern mehr, zudem hatte er bereits den gegnerischen schwarzen König mit 9 Schachs in Serie von g8 nach a1 getrieben, aber all seine noch übrig geblieben Figuren konnten das Matt auf g2 nicht mehr verhindern. Glückwunsch an die Braunschweiger.

TOP 3: Herausragende Einzelleistungen bei großen Turnieren

Darja Rizo-Wellmann startete bei der DJEM in Oberhof vom 18.-29.Mai mit 0 aus 5 und viele dachten schon, dass sie bei einer deutschen Meisterschaft wohl völlig überfordert sei. Doch dann legte sie los und holte aus den 6 letzten Runden 4 Punkte, dabei spielte sie das bislang beste Schach ihres Lebens.

Den Vogel schoss aber Nelo Oshionwu bei der LJEM in Rotenburg vom 23.-29. März in Rotenburg ab. Am Anreisetag erkrankte er bereits, sodass wir ihn schon wieder nach hause schicken wollten. Am zweiten Tag wurde es trotz verabreichter Tabletten noch schlimmer. Am morgen des dritten Tages, eine Rückfahrmöglichkeit war bereits organisiert, erwachte Nelo völlig verschlafen, mit Pudelmütze auf dem Kopf, mit den Worten: „Ich bin wieder fit. Gaaanz schlecht für meine Gegner !“ Das stimmte weitestgehend. Bis zur letzten Runde kämpfte er mit Spartak Grigorian und Thorben Koop um den Titel. Am Ende war es nach Stichkampf mit Felix Hampel Platz 4.

TOP 4: Unsere I. Mannschaft

In unserer Debütsaison 2008/09 stiegen wir gleich von der Kreisklasse in die Kreisliga auf, damals allerdings war die Konstellation noch 3 zu 1, ein Erwachsener und mindestens ein Jugendlicher. Doch seit der Saison 2009/10 spielt die I. Mannschaft des KSV Rochade fast ausschließlich mit Jugendlichen. 3 Jahre hat es gedauert bis der Aufstieg in die Bezirksklasse endlich gelang. Und im letzten Jahr gelang uns gleich der 3.Platz. Am 28.April platzte dann durch eine Mitteilung des Bezirksturnierleiters die Bombe: Denn diese Platzierung reichte nach dem Verzicht der Duderstädter zum direkten Aufstieg in die Bezirksliga. Und da wir gemerkt haben, dass die Teams dort nicht unschlagbar sind, gefällt es uns da auch ganz gut. Erstmal…

TOP 5: DWZ-Verbesserungen 2013

Auch in diesem Jahr gab es wieder ordentlich Zuwachs. Nicht in der absoluten Spitze, obwohl Christian Hartogh und Mark Gorbach die 1800er Grenze bereits geknackt haben. Nelo Oshionwu und Julius Rosin sind momentan im Abistress, dennoch haben beide locker das Potenzial die 2100er Grenze zu nehmen. Aber auch Thu Ha Nguyen, Mathis Diederichsen, Pavel und Antal Mimkes, Fynn Karstens, Morris Schütte, Arved Mindermann, Alexander Vinnen, Tobias Schuster, Alexander Kanzow, Jannik Dornbusch, Nick Anosowitsch, Bennet Zimmermann, Melanie Muxfeldt, Tjade Keydel, Tim Bräuer, Nils Siegelkow, Nils Sudratjat, Rita Nizamova, Melanie Muxfeldt, Florian Schinke, Felix Nitschmann, Julian John u. a. sind im Kommen. 

TOP 6: Organisation zur BJEM in Osterode

Trotz vieler Widrigkeiten haben wir die An - und Abreise zahlreicher Schachkinder nach Osterode hinbekommen. Da hat sich gezeigt, wie gesund die Vereinsstrukturen beim KSV Rochade bereits sind. Ein Rädchen griff ins andere und unser Dank gilt allen Eltern, die Fahrten auf sich genommen haben. Insbesondere müssen wir unseren Dank an HansGeorg Schuster aussprechen, der nicht nur jeden Tag gefahren ist, sondern auch die Betreuung der Kinder übernommen hat. Supi!

TOP 7: Schachtraining am THG in Göttingen

Manuel Drehwald (U18) und Christian Hartogh (U16) leiten seit einem Jahr gemeinsam die Schach -AG am Theodor-Heuß-Gymnasium in Göttingen. Und wer gedacht hat, das kann nicht gut gehen, sieht sich auch hier eines besseren belehrt. Ihr macht das toll, weiter so!

TOP 8: Unsere Pressewartin Thu Ha Nguyen

Thu (oder Thu Ha) wurde erst bei der JHV am 07.April 2013 in den Jugendbeirat gewählt. Seitdem hat sie dem Hauptvorstand schon eine Menge Arbeit abgenommen und sich als großes Organisationstalent erwiesen. Als Spielerin hat sie sich rasant verbessert und nebenbei auch am 10.Dezember das Bronzene Jugendtrainerdiplom bestanden. Ihr Lieblingsspieler ist Magnus Carlsen. Wir könnten sie uns auch als Bezirksjugendwartin vorstellen, oder 2016 als Vereinsvorsitzende  (psssst!)

TOP 9: La Melle -Cup in Peine am 15.September

Trotz einiger Computerpannen zu Beginn: Ein Superturnier, das sowohl für die Erwachsenen als auch für die Kinder geeignet war. Schöne Turnieratmosphäre, mit vielen tollen Preisen, Großmeister zum Anfassen und leckeren Würstchen. Wir kommen nächstes Jahr wieder.

TOP 10: Die Oshiwuwu -Variante

Legendenträchtig ist sie jetzt schon und viele fragen sich: „Was soll das? “ Eigentlich ist sie zu den halboffenen Eröffnungen zu zählen, aber sehr oft bekommen Stellungen doch offenen oder nicht selten auch geschlossen Charakter. Unsere Bilanz damit ist bislang makellos: 4 Siege aus 4 Partien und bei den nächsten großen Turnieren (LEM/LJEM/LJMM) werden wir sie mit Sicherheit wieder bewundern können. Sie wird die Eröffnungsbücher revolutionieren. Sie wird kommen: Die Oshiwuwu -Variante.

Insgesamt gingen im Laufe des Jahres 36 Vorschläge für die TOP -10-Liste ein, ganz knapp nicht geschafft haben es: 

Top 11: Die DSJ

Top 12: Frank Pfeiffer

Top 13: Unser armenischer Wonneproppen

Top 14: Neues Heim

Top 15: LEM in Verden

Top 16: Karsten Bertram

Top 17: Mark Gorbach

Top 18: Baguettes in Verden

Top 19: Geiles Coaching

Top 20: Der Stadtsportbund

u. s. w.  

 

Flop 1: BJEM 2013

Die Bezirkjugendeinzelmeisterschaften waren für uns in der Vergangenheit schon des Öfteren ein Stein des Anstoßes. Doch was vom 03. – 06. Oktober in Osterode, ohne Osteroderer, ausgetragen wurde, verschlug selbst einem erfahrenen Funktionär wie dem KSV -Vorsitzenden den Atem. Das Turnier, dessen Ausschreibung erst 2 Wochen vorher veröffentlicht wurde, fand in einem stillgelegten Industriegebäude, das nur notdürftig renoviert war, statt. Auffällig waren dabei der knatschende Holzfußboden, die lieblose Einrichtung, die schlecht schließenden Fenster und die offen herumliegenden Stromleitungen. In den ersten beiden Spieltagen war es zudem so kalt, dass die Kinder in Wintermänteln an den Brettern saßen. Alle Altersgruppen wurden in einem Raum zusammengefasst und ein Rahmenprogramm, oder wenigstens einen Raum, wo die Kinder auch mal spielen konnten ohne gleich für Lärmbelästigung im Turniersaal zu sorgen, gab es nicht. Zudem fiel der Turnierleiter durch parteiisches Verhalten auf: In der Zeitnotphase der sehr wichtigen U18 - Begegnung zwischen Manuel Drehwald und Robin Mai untersagte der Turnierleiter dem KSV -Trainer das verdeckte Mitschreiben, obwohl Manuel ihn darum bat, und bei der Siegerehrung verweigerte der Bezirksjugenwart allen U18-Jugendlichen von Rochade Göttingen den Händedruck.

Wie lange glauben die Erwachsenen eigentlich noch, dass man Kinder so behandeln kann?

Flop 2: Die NSJ

Guten Tag, wir sind der KSV Rochade Göttingen, wir sind ein Schachverein, der hauptsächlich aus Kindern besteht, und der 2008 gegründet wurde. Seit einigen Jahren spielen wir auch (mit immer größeren Erfolgen) auf Landesebene mit. Warum stellen wir uns überhaupt hier vor? Nun ja, der NSJ -Vorstand hat es bis zum heutigen Tage nicht geschafft uns im Kreis der bestehenden Vereine willkommen zu heißen. Nun hätte man das auf der letzten NSJ -Vollversammlung nachholen können. Das ging aber nicht, denn die fand mitten in den Sommerferien statt. Zum LSB-Preis hat uns auch niemand gratuliert (nur der ehemalige NSJ -Vorsitzende Frank Pfeiffer). Auch unsere vielen Vorschläge zur Verbesserung der Jugendarbeit im Landesverband sind alle abgelehnt worden. Stattdessen mischt sich der NSJ -Vorsitzende immer dann massiv in die Bezirksangelegenheiten ein, wenn es gegen den KSV Rochade geht. Damit man uns auch hier nicht missversteht, wir sehen das durchaus differenziert, denn es gibt im NSJ -Vorstand auch Leute, (z. B. Bührmann, Krensing, Martens, Debbeler und Schulze, über May und Kuschnerus kann man noch nichts sagen) die ihre Arbeit sehr gut machen und uns noch nie durch falsche Versprechungen und respektloses Benehmen aufgefallen sind.

Herr Salzmann treten Sie zurück!!

Flop 3: Schulschachbezirksfinale in Bad Harzburg im Februar 2014

Meine Güte, was haben wir schon für tolle Schulschachturniere in Göttingen gehabt, das superspannende Finale zwischen THG und HG in der WK IV 2009, oder das grandiose Turnier 2011 in der WKGS mit 16 Teams in 4 Gruppen und anschließenden Platzierungsspielen und K. O. –Runde. Das hat den Kindern großen Spaß gemacht. 2012 wurden die Göttinger Gruppen schon vorher festgelegt, was leider dazu geführt hat, dass z. B. die Herman-Nohl-Grundschule, die nur aus Vereinsspielern bestand, bereits in der Vorgruppe ausschied, während komplette Anfänger, die teilweise nicht mal die Schachregeln beherrschten, im Bezirksfinale dabei waren. Dennoch war auch das ganz ansprechend:

All dies konnte 2013 nicht mehr passieren, denn in diesem Jahr wurden die Kreisfinals gleich ganz gestrichen und alles für das Bezirksfinale im Februar 2014 (!) zusammengefasst. Aber dafür hat der Schulschachbezirk jetzt eine schöne neue Homepage.

Flop 4: Jugendserie in Hameln am 02.November

Eigentlich hätte das Turnier in der Flop-Liste gar nicht aufgenommen werden dürfen, denn es war gut organisiert. Es hat uns nur eins gestört: Der Ausschluss der Öffentlichkeit. Was hat es denn für den Schachtrainer für einen Sinn seine Schützlinge zu einem Schnellschachturnier zu begleiten, ohne dass er auch nur irgendetwas erkennen kann?! Manchmal, besonders bei wichtigen Meisterschaften ist es sinnvoll die Öffentlichkeit auszuschließen.  Der Ausschluss der Öffentlichkeit bedeutet für die verantwortlichen Funktionäre erhebliche Arbeitsentlastung, aber sie bedeutet auch auf die Dauer den Tod jeder Sportart.

Flop 5: Ständige Zuspätkommerei

Jeder der schon mal Mannschaftsführer war, oder eine Vorstandssitzung geleitet, oder eine Trainingssitzung durchgeführt hat, weiß, was wir meinen: ES NERVT!  Und damit meinen wir nicht nur unsere Diva. In Zukunft werden gelbe und rote Karten verteilt.

Flop 6: Zahlungsmoral bei Mitgliedsbeiträgen

Hier sind nicht die Kinder, sondern die Eltern verantwortlich. Allein im letzten Jahr wurden über 1.500 Euro Mitgliedsbeitragsrückstände festgestellt. Das kann und wird nicht so weitergehen. Die Kassenwartin ist angehalten im nächsten Jahr schneller und härter durchzugreifen. Mit der Einrichtung eines Dauerauftrages erspart man den Ehrenamtlichen eine Menge Arbeit.

Flop 7: Freilassung von Brettern

Kennen Sie das auch? Man fährt sonntags viele km zum Auswärtsspiel seiner Mannschaft, man hat sich evtl. vorbereitet und ist bereit viele Stunden für eine Schachpartie zu opfern. Und dann kommt der Gegner nicht. Man hat zwar kampflos gewonnen, aber irgendwie ist das alles unbefriedigend. Deshalb unser Vorschlag: Stellt das Freilassen von Brettern einer Heimmannschaft endlich unter Geldstrafe.

Flop 8: Kostenexplosion bei Jugendturnieren

- Kosten bei einer Teilnahme an der DSJ im Hotel in Oberhof mit Betreuer/Trainer/Anreisekosten und Hotelübernachtung über 1.200.- Euro

- Gesamt-Einzelkosten (Anreise/Übernachtung/Verpflegung/diverses) für eine Teilnahme an der LJEM 2014 insgesamt ca. 300.- Euro

- Gesamtkosten für den Verein KSV Rochade bei der BJEM pro Jahr ca. 500.- Euro,

und wenn man erst an die Kosten für Europa- und Weltmeisterschaften denkt….

Muss das wirklich sein?!  

Flop 9: BJMM 2013/14

Endlich ! Nach so vielen Jahren der Enthaltsamkeit hat es dieses Jahr eine BJMM in der U20 und in der U12 gegeben. Den Rochade-Kindern hat es viel Spaß gemacht und dass, obwohl die Quali für die LJMM U12 eigentlich knapp verpasst wurde. Doch nun droht das Turnier (Stand 31.12.) auszufallen. Es gibt für einen Termin keinen Ausrichter. Vielleicht hätte man es nicht zeitgleich mit den Terminen in der Jugendliga Niedersachsen legen sollen. Aber dafür hat sich der Bezirksjugendwart etwas Neues einfallen lassen: Er hat den Meldeschluss für die Mannschaftsaufstellung auf den 2.Januar 2014, also mitten in die Weihnachtsferien, gelegt.

Flop 10: ESV –RW -Göttingen

Lange war es still um den Turnierausschluss von Thomas Post beim angeblichen ESV-Open 2011. Doch vor einigen Wochen kam ein neues und bislang unbekanntes Gerücht auf: Thomas Post, der 2010 das Turnier überlegen gewann, durfte 2011 auf keinen Fall mitspielen, weil jemand anders das Turnier unbedingt gewinnen sollte???! Wir werden diesem Gerücht nachgehen…

 Insgesamt gingen im Laufe des Jahres 47 Vorschläge für die  Flop-10-Liste ein, ganz knapp nicht geschafft (Gott sei Dank) haben es:

Flop 11: Volker Janssen

Flop 12: Unsere II.

Flop 13: Termine

Flop 14: LJEM auf Norderney

Flop 15: BSW

Flop 16: Neues Heim

Flop 17: Wo ist das Schild ?

Flop 18: KSV -Spieler in Pardubice 2013

Flop 19: Intranet

Flop 20: Chessy

u.s.w.

 

 

Die TOP 10 des Jahres 2012

 

1. Deutsche Vereinsmeisterschaft der U16 in Naumburg

Wahnsinn! Wer das miterlebt hat! Was für ein ausgeglichendes, spannendes und gut organisiertes Turnier und was für ein fantastisch kämpfendes Rochade-Team! So waren z.B. nach 5,5 Stunden Spielzeit gegen die SG Solingen alle Rochadespieler noch an ihrern Brettern. Und am Ende gab es eine Platzierung unter den besten zehn Mannschaften in Deutschland. WOW!

2. Ernennung zum TOP-Verein in Deutschland

Unserem Verein wurde schon oft der frühe Tod prophezeit. Nun gehen wir ins fünfte Jahr unseres Bestehens und gehören auf nationaler Ebene zu den Vorzeigevereinen im Jugendbereich. Dies liegt auch daran, dass bei uns eben nicht alles nur von einer einzigen Person abhängt. Zum Nachmachen wärmstens empfohlen. 

3. Ropte-Cup 2012

Allen hat es riesigen Spaß gemacht! Der Turnierleiter Holger Buck bezeichnete das Schachturnier des KSV, das zum allerersten Mal als Open ausgetragen wurde, als "das am besten organisierte Turnier, das er je geleitet habe". Ist dem noch etwas hinzuzufügen?

4. Die DWZ-Entwicklung beim KSV Rochade

Verglichen mit dem letzten Jahr haben 2012 die Rochadespieler einen durchschnittlichen DWZ-Zuwachs von 173(!) Punkten erreicht. Spitzenreiter war hier Nelo Oshionwu mit einem DWZ-Zugewinn von fast 500 Punkten innerhalb eines Jahres. Aber auch das Plus von Julius Rosin mit 300 Punkten, sowie das von Christian Hartogh und Manuel Drehwald mit jeweils 400 Punkten kann sich durchaus sehen lassen.

5. Erfolge bei der BEM/ BJEM 2012

Julius Rosin schmückte sich mit dem Bezirksmeistertitel der Erwachsenen, nachdem er in der U18 nur Bezirksvizemeister geworden war. Nelo Oshionwu wurde Bezirksmeister in der U18, Christian Hartogh in der U16, Arthur Semmelmeier in der U14 und Morris Schütte in der U10; Manuel Drehwald wurde Bezirksvizemeister in der U16; Artur Balliel erreichte den dritten Platz in der U14 und Mathis Diederichsen in der U12. Wie sollen wir das eigentlich noch toppen?

6. Jugendarbeit im Bezirk III

Na also, es wird doch tatsächlich besser! Obwohl immer noch fast 80 Prozent der südniedersächsischen Vereine der Meinung sind, dass Jugendarbeit doof ist, hat sie jetzt doch einige angezogen und tatsächlich: Endlich- zwar um Jahre zu spät, aber immerhin- sind sie da: Die Bezirksjugendmannschaftsmeisterschaften. Es ist großartig zu beobachten, dass auch z. B. in Hildesheim, Bad Harzburg, Bad Salzdetfurth und Goslar wieder Jugendarbeit gemacht wird. 

7. Elternmitarbeit

Beim Ropte-Cup haben bei der Organisation, dem Verkauf und der Betreuung der Kinder sage und schreibe 17 Leute mitgeholfen. Fast alle waren Eltern der Schachkinder. Einige wie z.B. Hansgeorg Schuster haben den ganzen Tag gearbeitet und nebenbei auch noch mitgespielt. Danke!

8. Aufstieg in die Bezirksklasse in der Saison 2011/2012

In unserer ersten Spielsaison gelang uns gleich der Aufstieg in die Kreisliga. Damals haben wir die Jugendlichen nur sporadisch eingesetzt. Ab 2009 bestehen die Rochade-Mannschaften fast nur noch aus Kindern und Jugendlichen. Nun spielen wir sogar in der Bezirksklasse und viele fragen sich: Wie lange noch?

9. Das Hainberggymnasium ist "Deutsche Schachschule"

Lange hat es gedauert, es gab sogar einen richtigen "Schachboom" in der Schule und nun kam endlich die verdiente Anerkennung: Das Hainberggymnasium in Göttingen gehört zu den wenigen 20 Schulen in Deutschland, die den Titel "Deutsche Schachschule" tragen dürfen.

10. Vier Teams bei der LJMM U10

18 Teams bei der LJMM der U10 in Rotenburg. Davon allein vier Mannschaften vom KSV Rochade Göttingen, wobei zwei Mannschaften unter die ersten 5 Plätze einliefen. Der einzige Wermutstropfen war nur, dass das einzige U8-Team (KSV Rochade Göttingen) nicht separat geehrt wurde, sie hätten es verdient gehabt. 

 

 

Die Flop 10 des Jahres 2012

 

1. Trainerausbildung

Bei Schulschachturnieren auf Kreis- oder Bezirksebene erlebt man es ständig, nun aber leider auch vermehrt auf Vereinsebene, so gesehen bei der LJEM der U8 und der BJMM der U12. Immer mehr Kinder greifen auf Trickschacheröffnungen zurück. Das beliebteste ist dabei das sogenannte Schäfermatt (Eröffnungen wie 1.b4, 1.g4 oder 1.d4 e5 sind keine Trickschacheröffnungen!). Dies zeigt u. a., dass wir die Trainerausbildung in Niedersachsen dringend verbessern müssen, damit die Kinder wieder ein vernünftiges Schachtraining erhalten. Es kann ja nicht sein, dass mittlerweile Leute mit einem C-Trainerschein durch die Gegend laufen, die beim KSV Rochade sogar durch das Bronzene Jugend-Trainerdiplom durchfallen würden. 

2. Funktionäre

Der Fisch stinkt zuerst immer vom Kopf her. Die meisten können nur erahnen, was im Vorstand der FIDE los ist. Und natürlich ist der Weltschachverband für viele irritierende, teilweise sogar "bekloppte" Regelungen verantwortlich. Die Ausbildung unserer Funktionäre liegt jedoch in unserer Hand. Der Mitgliederschwund im Deutschen Schachverband ist auch hausgemacht. Ein Hauptgrund dafür sind viele lustlose und unfähige Vorsitzende (bzw. Beauftragte), die Turniermanipulationen begehen, falsche Versprechungen machen, sich in Dinge einmischen, die sie gar nichts angehen, nicht mehr erreichbar sind und ebenso wenig in der Lage sind, Neuankömmlinge zu begrüßen. Unser Tipp: Geht doch in die Politik!

3. Bezirksmitgliederversammlung

Der KSV Rochade Göttingen war indirekt zum ersten Mal auch dabei. Irene Arbeiter und Thomas Post schauten mal kurz hinein. Ihre schlimmsten Erwartungen wurden dabei noch übertroffen. Weder begrüßte man sie, noch wurden sie in den Kreis der anwesenden Vereine aufgenommen (man hätte z.B. noch einen Tisch dazustellen können...). Der NSJ-Vorsitzende Jan Salzmann, der gar nicht Mitglied des Bezirkes III ist, hielt eine flammende Verteidigungsrede für den Bezirksjugendwart, dem der KSV die Entlastung verweigert hat. Am Ende wurde uns auch noch unser Grundrecht auf eine geheime Abstimmung genommen. Unser Tipp an den neuen Bezirksvorstand: Statt sich darüber zu unterhalten, wie man den KSV Rochade Göttingen am besten aus dem Schachbezirk wirft, sollte man geschlossen antreten, sich bei den Kindern entschuldigen und mit ihnen die Jugendarbeit verbessern!

4. ESV-RW Göttingen

Wir wissen immer noch nicht, warum Thomas Post Hausverbot bekommen hat. Gerüchte über Gerüchte kursieren weiterhin durch die Göttinger Schachszene. Der Vorstand des ESV äußert sich zu diesem Thema nicht. Wir bleiben aber weiter am Ball und werden die Angelegenheit weiter verfolgen. Ein Verein, der schachspielende Kinder ablehnt und sich weiterhin so unsportlich verhält, erwartet nur eins: Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit!

5. Jugendserie in Hildesheim 2012

Dieses Turnier muss organisatorisch eine einzige Katastrophe gewesen sein. Vom KSV-Vorstand war zwar niemand da, aber noch heute erhalten wir eine Beschwerde-Mail nach der anderen. Meine Güte, was muss da alles schiefgelaufen sein...

6. Bestrafung von Kindern

Am 14. Oktober, dem ersten Spieltag der Kreisklasse West, sollten die II. und die III. Mannschaft von Rochade Göttingen aufeinandertreffen. Alle Spieler waren auch da, aber sie kamen nicht in den Spielsaal hinein, da der Vereinsvorsitzende mit dem Schlüssel in der Tasche in Bad Salzdetfurth weilte. Der Mannschaftskampf konnte also nicht stattfinden. Sämtliche anderen Mannschaftsführer- einschließlich der Staffelleiter- hatten nichts dagegen, dass die Begegnung nachgeholt werden kann. Doch der Bezirksturnierleiter ließ Recht vor Gnade ergehen und so wurden damit die unschuldigen Kinder aus der II. Mannschaft mit einer 0:4 Niederlage bestraft. Musste das wirklich sein? 

7. Anrufe nach 20 Uhr

Thomas Post ist jeden Tag von 9 Uhr bis 20 Uhr für alle Eltern und Kinder erreichbar. Beste Erreichbarkeit (18 Uhr bis 20 Uhr) Falls er mal nicht da sein sollte, ruft er in der Regel zurück. Wir bitten alle darum, ihm auch ein wenig Freizeit zu gönnen. Also bitte keine Anrufe um 23 Uhr wegen Turniermodalitäten oder Anrufe um 24 Uhr wegen verschwundener Handschuhe. Vielen Dank!

8. Opens zeitgleich gelegt mit Jugendspieltagen

Leider hat auch diese Unart im letzten Jahr zugenommen. Immer mehr werden lukrative Opens an Spieltagen der Jugenliga Niedersachsen und den Jugendlandesklassen gelegt. Wie soll man da eigentlich noch mit einer schlagkräftigen Mannschaft auftauchen? Was würden denn die Erwachsenen sagen, wenn es immer mehr Schachturniere an Spieltagen der Verbandsliga oder Landesliga gäbe?

9. Förderung von reichen Vereinen

Das ist der neuste Hit. Direkt kopiert von der nsj-Site (nsj-online.de):

"In Kooperation mit der Lottostiftung Niedersachsen bezuschusst die Niedersächsische Schachjugend diejenigen Schachvereine, die im U10- oder U12-Bereich ein kontinuierliches  Gruppentraining durchführen. Bis zur Höchstgrenze von 500 € pro Verein wird die Hälfte der Trainerhonorare (maximal 10 € pro Stunde) übernommen. Sollten sich mehr als acht Vereine bewerben, entscheidet der NSJ-Vorstand über die Anträge."

Dadurch werden nur die Vereine gefördert, die sich auch das Ausgeben von Trainerhonoraren leisten können! Der KSV Rochade, der eigentlich alle Anforderungen übererfüllt, wird sich daran nicht beteiligen.

10. Intranet

Kennen Sie das auch? Jedes Jahr der gleiche Ärger: Das Eingeben der Mitgliederdaten für den Landessportbund im Intranet. Unser Vorschlag: Vereinfachung. Der niedersächsische Schachverband hat es vorgemacht...

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Das Jugend-Trainerdiplom kann nun vereinsintern erworben werden:

„Bronzenes Jugend-Trainerdiplom":

Voraussetzung: Die offizielle DWZ liegt über 1200.

a) Eine halbe Stunde muss man im Schachzimmer vor seiner Kadertrainingsgruppe (d.h. Personen, die man kennt) erklären, wie man in den technischen Endspielen mit Dame und Turm mattsetzt.

b) Die nächste halbe Stunde ist zur freien Verfügung, d.h. man zeigt etwas, was man vorher herausgearbeitet hat.

c) Danach entscheidet der Jugendwart, ob die Prüfung bestanden wurde. Im Erfolgsfalle darf der Diplominhaber zunächst unter Aufsicht U8/U10 Kinder schachlich trainieren.

„Silbernes Jugend-Trainerdiplom":

Voraussetzung: Die offizielle DWZ liegt über 1500.

a) Eine halbe Stunde muss man im Schachzimmer vor einer fremden Kadertrainingsgruppe (Personen, die man nicht kennt) erklären, wie man in den technischen Endspielen mit zwei Läufern mattsetzt.

b) Die nächste halbe Stunde ist zur freien Verfügung, d.h. man zeigt etwas, was man vorher herausgearbeitet hat.

c) In der letzten halben Stunde stellt der Schachlehrer Fragen zu dem vorher gezeigtem Thema.

d) Man muss bei einem Jugendschachturnier als Trainer dabeigewesen sein.

e) Danach entscheidet der Jugendwart zusammen mit zwei anderen Anwesenden, ob die Prüfung bestanden wurde. Im Erfolgsfalle darf der Diplominhaber zunächst unter Aufsicht u12/ u14 Kinder schachlich trainieren.

„Goldenes Jugend-Trainerdiplom":

Voraussetzung: Die offizielle DWZ liegt über 1800.

a) Eine Stunde erklärt man in einem fremden Raum vor einem unbekannten Publikum das Mattsetzen mit Läufer und Springer.

b) In der nächsten Stunde hält man ein Referat über ein vorgegebenes schachhistorisches Thema.

c) In der letzten Stunde muss der Referent Fragen zu diesem Thema beantworten.

d) Man muss bei einem Jugendturnier als Trainer dabeigewesen sein und die Turniervorbereitung von mindestens drei Spielern gemacht haben.

e) Danach entscheiden mindestens drei unabhängige Juroren, die KEINE aktiven Rochademitglieder sind, ob die Prüfung bestanden wurde. Im Erfolgsfalle darf der Diplominhaber zunächst unter Aufsicht U16/ U18 Kinder trainieren. Außerdem darf er eine Schach-AG leiten.