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Das Jugend-Trainerdiplom kann nun vereinsintern erworben werden:

„Bronzenes Jugend-Trainerdiplom":

Voraussetzung: Die offizielle DWZ liegt über 1200.

a) Eine halbe Stunde muss man im Schachzimmer vor seiner Kadertrainingsgruppe (d.h. Personen, die man kennt) erklären, wie man in den technischen Endspielen mit Dame und Turm mattsetzt.

b) Die nächste halbe Stunde ist zur freien Verfügung, d.h. man zeigt etwas, was man vorher herausgearbeitet hat.

c) Danach entscheidet der Jugendwart, ob die Prüfung bestanden wurde. Im Erfolgsfalle darf der Diplominhaber zunächst unter Aufsicht U8/U10 Kinder schachlich trainieren.

„Silbernes Jugend-Trainerdiplom":

Voraussetzung: Die offizielle DWZ liegt über 1500.

a) Eine halbe Stunde muss man im Schachzimmer vor einer fremden Kadertrainingsgruppe (Personen, die man nicht kennt) erklären, wie man in den  technischen Endspielen mit zwei Läufern mattsetzt.

b) Die nächste halbe Stunde ist zur freien Verfügung, d.h. man zeigt etwas, was man vorher herausgearbeitet hat.

c) In der letzten halben Stunde stellt der Schachlehrer Fragen zu dem vorher gezeigtem Thema.

d) Man muss bei einem Jugendschachturnier als Trainer dabeigewesen sein.

e) Danach entscheidet der Jugendwart zusammen mit zwei anderen Anwesenden, ob die Prüfung bestanden wurde. Im Erfolgsfalle darf der Diplominhaber zunächst unter Aufsicht U12/ U14 Kinder schachlich trainieren.

„Goldenes Jugend-Trainerdiplom":

Voraussetzung: Die offizielle DWZ liegt über 1800.

a) Eine Stunde erklärt man in einem fremden Raum vor einem unbekannten Publikum das Mattsetzen mit Läufer und Springer.

b) In der nächsten Stunde hält man ein Referat über ein vorgegebenes schachhistorisches Thema.

c) In der letzten Stunde muss der Referent Fragen zu diesem Thema beantworten.

d) Man muss bei einem Jugendturnier als Trainer dabeigewesen sein und die Turniervorbereitung von mindestens drei Spielern gemacht haben.

e) Danach entscheidet der Vereinsvorstand, ob die Prüfung bestanden wurde. Im Erfolgsfalle darf der Diplominhaber zunächst unter Aufsicht U16/ U18 Kinder trainieren. Außerdem darf er eine Schach-AG leiten.

 

Die Tops und Flops des Schachjahres 2016

Top1: DVM u14 in Düsseldorf

Der Weg war lang, er führte uns über interne Vereinsausscheidungen in Göttingen, zur BJMM in Bad Harzburg, wo unsere u14 mit Arved Mindermann, Luca Uhlendorff, und Mathis Diederichsen nur zu dritt antrat und trotzdem souverän jeden Kampf gewann, (Pavel Mimkes, und Alexander Kanzow wurden mit der u12 am selben Tag Bezirksmeister), zur LJMM im Mai in Aurich, wo unsere u14 mit Arved Mindermann, Luca Uhlendorff, Rita Nizamova, und Tobias Schuster, sensationell den 2.Platz erringen konnte und sich damit für die NDVM in Magdeburg im September qualifizierte. Dort drohten uns nach der unglücklichen 1,5:2,5 Niederlage gegen den amtierenden Landesmeister SC Aurich bereits alle Fälle davonzuschwimmen, doch das Team, (Arved Mindermann, Luca Uhlendorff, diesmal verstärkt mit Pavel Mimkes und Alexander Kanzow) kam zurück ins Turnier, und belohnte sich, als es in der letzten Runde ausgerechnet gegen den gerade gekürten deutschen Meister Hamburger SK ging. Dort gelang Arved das entscheidende Remis (in Gewinnstellung !) und so konnten wir, zwei Jahre früher als geplant, uns für die DVM vom 26.-30. Dezember in Düsseldorf qualifizieren, wo wir übrigens auch über der Setzlistenerwartung abgeschnitten haben.

 

Top2: Schulschachjahr im Bezirk Braunschweig

Die Schulschachwettkämpfe waren geprägt von der Dominanz der Göttinger Schulen.

WK I: Sieger THG Göttingen (Manuel Drehwald, Christian Hartogh, und Arthur Semmelmaier) vor dem MPG Göttingen.

WK II: Sieger HG Göttingen (Marcel Kuhlemeyer, Luca Uhlendorff, Fynn Karstens, und Phillip Herzig)

WK III: Sieger THG Göttingen (Pavel Mimkes, Alexander Kanzow, Tobias Schuster, und Linus Ros)

WK IV: Sieger HG Göttingen (Arved Mindermann, Rita Nizamova, Lukas Kracke, und Nick Anosowitsch) vor FKG Göttingen

insgesamt holten die Göttingen Schulen THG und HG bis zum Landesfinale 46:0 Mannschaft-und 81,5: 6,5 Brettpunkte !

 

Top3: Alexander Kanzow

Alles, aber auch wirklich alles, hat er in diesem Jahr mitgespielt. Er wurde Bezirkseinzel-und in der u12 Bezirksmannschaftsmeister. Er spielte am Spitzenbrett der u12 bei der LJMM und qualifizierte sich bei der LJEM als 5. für die DJEM in Willingen, wo er auch über den Erwartungen abschnitt. Und er war am 1.Brett der Leistungsträger bei der NDVM in Magdeburg und bei der DVM in Düsseldorf. Natürlich auch nicht zu vergessen die Meisterschaften im Schulschach, wo er das THG- Team, erst ins Bezirks- und dann ins Landesfinale führte....

 

Top4: Ausrichtung LJMM in Aurich

Vom 04.-08.Mai fanden in der ostfriesischen Hauptstadt in Aurich die LJMM der u12-u16 statt. Und der ausrichtende Verein SC Aurich legte ein 1a- Ausrichtung hin. Das ganze Turnier blieb nicht nur nur aufgrund unseres sportlichen Erfolges in der U14, in positiver Erinnerung: Eine neue, erstklassige, saubere Jugendherberge mit schönem Aufenthaltsraum, leckerem Essen (z.B. wirklich frischen Brötchen), freundlicher Herbergsverwaltung, schönen Pokalen, kompetenter Turnierleitung, man hätte dem Ausrichter höchsten noch vorwerfen können, daß Aurich immer noch keinen Schienenanschluss hat. Daar kummt man ja geern weer na Huus hen.

 

Top5: Oshiwuwu-Variante

„Wie geil ist das denn“, sagte ein Großmeister bei der DJEM in Willingen, als er diese Schwachsinnseröffnung auf dem Brett sah. Sie widerspricht so ziemlich allen gängigen Eröffnungslehrbüchern. Diese Variante tauscht Überraschung gegen Tempo, dabei ist sie sehr flexibel und gegen viele Eröffnungen anwendbar. Sie leitet manchmal in die französische Vorstoßvariante, oder ins Damengambit, Orang-Utan, oder ins immer beliebter werdende Huggel-Gambit über. Unsere Weiß-Bilanz in diesem Jahr lautet: 18:3 Punkte !

 

Top6: Der Dreikampf

Man watn Spaß ! Der Göttinger Weihnachtsdreikampf war ein voller Erfolg. Erst wurde Doko gespielt, (für alle die die Regeln noch nicht können, gibts auf Norderney Sonderstunden), dann gabs Tandem mit zugelosten Gegnern und Mitspielern, und schlussendlich bekamen alle, die die Nächte in unserem Dorf überlebt haben, einen Sonderpunkt beim Werwölfeln.

Im Sommer ist ebenfalls wieder ein Spaßwettkampf angesagt. Es gibt den Göttinger Schlau-Wettkampf, (der aus Schachspielen und Wettlaufen besteht) bei dem vielleicht auch der amtierende Weltmeister Fabian Stotyn mit von der Partie sein wird.

 

Top7: Julius Rosin über DWZ 2000

Wir haben lange darauf warten müssen, aber am 05. März war es endlich soweit: Julius Rosin ist der erste Rochade-Spieler, der die magische 2000 DWZ beim Bad Wörrishofen- Open geknackt hat. Wir hoffen, daß noch weitere folgen werden. Christian Hartogh und Nelo Oshionwu sind ebenfalls bereits in Schlagdistanz, vor allem Christian ist nach seinem 2.Platz auf Schloss Mansfeld ganz nahe dran, dabei killte er beim Rintelner Open am 28.August seinen ersten IM.

 

Top8: Das Statement

Auf der Homepage des KSV Rochade ist unter dem link verschiedenes www.rochade-goettingen.de das Statement des 1.Vorsitzenden zum Vereinsortswechsel nach Veltheim zu lesen. Dafür gab es, wie könnte es anders sein, Kritik, vor allem gab es aber sehr viel Lob und auch Unterstützungsangebote von vielen Schachvereinen aus dem ganzen Bundesgebiet (auch von zwei Vereinen aus dem Bezirk III). Vielen vielen Dank.

 

Top9: LJEM 2016 in Rotenburg

Darja Rizo-Wellmann u14w, Amelie von Hugo u12w, Rita Nizamova u14, Gina Lambert u14w, Artur Balliel u16, Luan Lesser u10, Bennet Zimmermann u12, Arthur Semmelmaier u18, Tristan Fahrendorff u10, Alexander Kanzow u12, Christian Hartogh u18, Pavel Mimkes u12, Simon Zimmermann u10, Marcel Kuhlemeyer u16, Antal Mimkes u10, Luca Uhlendorff u14, und Arved Mindermann u14. Mit 17 Teilnehmern brach der KSV Rochde bei der diesjährigen LJEM den Teilnehmerrekord, und schnitt mit fast allen Spielern besser ab, als es die DWZ erwarten ließ.

 

Top10: Mehr passive Mitglieder

Toll finden wir es auch, daß immer mehr Funktionäre aus anderen Vereinen als passive Mitglieder den KSV Rochade unterstützen. Nachdem wir im letzten Jahr Karsten Bertram vom Hagener SV bei uns begrüßen konnten, sind nun auch Fabian Stotyn vom SK Nordhorn-Blanke, ein großer Fan des Mädchenschachs, und der Bad Salzdetfurther Vorsitzende Holger Buck, der sogar nun im Vorstand unseres Vereines ist, neu dazugestoßen. Noch mehr.....

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Flop10: Schachbezirk III: - Vereinssterben

KSV Rochade Göttingen, SF Uslar ,SV Freden, SV Drispenstedt. Bad Gandersheim, Einbecker SC nur noch auf dem Papier, die nächsten könnten Alfeld, Vienburg, oder Duderstadt, sein.

Einige Vereine, Bezirke und Landesverbände versuchen sich dabei gegen den Trend zu stemmen und machen mit bei doofen Werbeaktionen, fördern über die Lottostiftung wohlhabende Vereine, bezahlen Spitzentrainer für einmalige Vorführungen, engagieren langweilige Großmeister, oder versuchen jugendliche Mitglieder aus anderen Vereinen abzuwerben.

Die Lösung kann nur sein, die Schachjugendtrainer besser auszubilden und in den Schulen die Kinder für das Spiel zu begeistern. Der KSV Rochade hat verschiede Vorschläge unterbreitet, was u.a. auch ein Schachbezirk tun könnte. Bedauerlichweise sind sämtliche Ideen in den Müll gewandert.

 

Flop9: Schachbezirk III - Fehlende finanzielle Unterstützung

Jugendarbeit kostet leider, leider immer mehr Geld, u.a. auch weil die Kosten für Jugendturniere auf Bundes- und Landesebene in den letzten Jahren explodiert sind. Die Kosten für die nächste LJEM 2017 auf Norderney z.B. belaufen sich auf 225.- Euro, darin sind noch nicht mal die Reisekosten und sonstige noch anfallenden Kosten enthalten. Der KSV Rochade Göttingen hat mal ausgerechnet wie viel zusätzliche Gelder er für die ganzen Turniere seit 2008 an Reise-Trainer- und Übernachtungskosten hat aufbringen müssen, weil er von 2008-2014 und dann wieder 2016 auf eigene Kosten immer an der LJEM ohne Bezirksbetreuer teilgenommen hat. Es sind freundlich gerechnet über 30.000.- Euro, dabei wäre es nur rechtens gewesen, wenn der KSV aufgrund des extrem hohen Anteils an Teilnehmern für den Bezirk (teilweise über 50%) auch Bezirksbetreuerplätze erhalten hätte. Die gesamte finanzielle Unterstützung des Schachbezirkes III belief sich von 2008 bis 2016 auf 0.- Euro !

 

Flop8: Schachbezirk III - Die Sitzung in Hannover

Im Sommer diesen Jahres gab es in Hannover eine Krisensitzung, bei der NSV-Präsident Langer, die Bezirksjugendwarte Dannehr und Tietze, der damalige NSJ-Referent für Einzelmeisterschaften Bührmann, der damalige NSJ-Vorsitzende Salzmann und die beiden Rochadevorsitzenden Irene Arbeiter und Thomas Post anwesend waren. Bei dieser Sitzung, die, wie sich schnell herausstellte, überflüssig war, beschimpfte Manfred Tietze, (der übrigends auch eine kindgerechte Ausrichtung der BJEM in Hildesheim dort versprach), Thomas Post und warf ihm vor, dass er alles kaputtmachen würde, zudem fragte er ihn, ob er nicht das Training für die Kinder weitermachen und den Vereinsvorsitz abgeben könnte (so nach dem Motto: super Trainer, scheiß Vorsitzender). In der Anfangszeit des KSV Rochade war dies genau umgekehrt !

 

Flop7: Schachbezirk III - Die Harzcupjugendliga

Im April und Juni 2016 wurde die Idee einer Harzcupjugendliga wiederbelebt, so daß über 40 schachspielende Jugendliche an diesem Turnier teilnahmen. Zwar sehen es manche wohl als Erfolg an, wobei dazu gesagt werden muss, daß 2 Braunschweiger Mannschaften dabei waren und daß dieses Turnier zeitgleich angesetzt wurde mit der Jugendliga Niedersachsen und der LJMM u10, so daß der KSV Rochade nicht dabei sein konnte. Eingeladen wurden wir übrigens auch nicht.

 

Flop6: Schachbezirk III - Sanktionen

Bei der Bezirks- JHV am 18.06.2016 dachte sich der neue Vorstand etwas ganz Neues aus. In Zukunft sollte der Bezirksvorstand außerhalb der JHV und nicht nur gegen Vereine, sondern auch gegen einzelne Mitglieder in die Lage versetzt werden, mannigfache Sanktionen und Strafen wie Verwarnungen, drastische Geldbußen, Spielsperren, bis hin zum Direktausschluss zu verhängen. Gott sei Dank fanden die anderen Vereine diesen Antrag so super, daß sie ihn mit großer Mehrheit ablehnten. Strafe muss ja schließlich sein.

 

Flop5: Schachbezirk III - Der Streit

Es kam bei der Vergabe der Bezirksbetreuerplätze zur LJEM 2016 lt. Rechenschaftsbericht des 1.Bezirksvorsitzenden und Bezirksjugendwartes Manfred Tietze innerhalb des Vorstandes zu einem Streit, der unser Meinung nach auch deutlich aufzeigt, wie chaotisch es im Bezirksvorstand zuging. Bereits im Dezember 2015 informierte der damalige Bezirksvorsitzende Holger Buck Thomas Post darüber, daß die Mehrheit im Bezirksvorstand eine Betreuung durch ihn ablehnte, worauf H.Buck den Rest des Vorstandes um Nennung von Alternativen bat. Da dann aber nichts Produktives herauskam, trug SF Buck den SF Post aufgrund der NSJ-Meldefrist pro forma schon mal in die Betreuer-Liste ein, und sendete diese dem NSJ zu. Bereits vorher wurde dem Rest des Bezirksvorstandes auf dessen Wunsch hin von Holger Buck die Zugangsdaten zum NSJ-Meldesystem gegeben. Andreas Schendzielorz nutze diese aber dann dazu, unqualifiziert Eintragungen vorzunehmen und zu löschen.

SF Buck hatte keine Wahl, er musste sich ein neues Passwort für die Bezirksmeldung zulegen, damit auf der Seite nicht weiter herumgepfuscht werden konnte. Die weiteren Namensvorschläge des Bezirksvorstandes waren entweder völlig ungeeignet oder den Eltern, und teilweise den Bezirksvorstandsmitgliedern selbst völlig unbekannte Personen. Schlussendlich wurden die Hamelner Mädchen, wohl aufgrund eines Missverständnisses, ohne weibliche Betreuung, zur LJEM 2017 geschickt.

 

Flop4: Schachbezirk III - LJEM 2016 in Rotenburg

Jedes Jahr senden die 6 Schachbezirke Niedersachsens nicht nur ihre Spieler, sondern auch ihre Betreuer bzw. die Eltern zur LJEM. Solche Betreuer haben mannigfaltige Aufgaben, ihre Hauptaufgabe ist es sich um die Kinder zu kümmern, d.h., daß die Kinder und Jugendlichen keinen Unsinn veranstalten, daß sie rechtzeitig im Bett liegen, daß die Kleineren regelmäßig ihre Zähne putzen, daß die Betten bezogen werden, daß die Zimmer wieder reinlich und aufgeräumt verlassen werden, bei Niederlagen muß Trost gespendet werden u.s.w. u.s.w. Einige Betreuer konzentrieren sich nur auf diese Aufgaben, während andere Betreuer die Kinder schachlich betreuen, d.h. sie auf ihre Gegner vorbereiten und mit ihnen Fehler analysieren. Es gibt aber auch Betreuer, wie z.B. Thomas Post, die beide Aufgaben übernehmen.

Aus diesem Grund und weil der KSV Rochade-Vorsitzende seit über 30 Jahren Erfahrung im Jugendschach besitzt, hunderte von Kinder u.a. auch Bundesligaspieler zum Schach gebracht hat, und weil die große Mehrheit der Eltern ihn auch als Betreuer haben wollte, und weil der KSV Rochade Göttingen mit 17 Teilnehmern mehr Teilnehmer bei der LJEM 2017 hatte als der Rest des Bezirkes III zusammen, und weil Thomas Post die BJEM 2016 fast im Alleingang gerettet hat, wollte Holger Buck unbedingt den Rochadevorsitzenden im Betreuerteam des Bezirkes III haben.

Die Mehrheit des Bezirksvorstandes war allerdings so sehr dagegen, daß es zu einem Streit (siehe Flop 5) kam, der fast krimiartige Züge annahm. Schlussendlich beschloss der KSV Rochade auf eigene Kosten und mit zwei Betreuerinnen und zwei Betreuern, die sowohl schachlich als auch betreuungsmäßig ihren Job vorbildlich ausführten, zur LJEM zu fahren.

 

Flop3: Schachbezirk III - Die Anträge

Am 29. Januar 2016 geschah im Schachbezirk Südniedersachsen ein Novum: Zum ersten Male in der Geschichte des Schachbezirkes wurde ein Ehrengerichtsverfahren eingeleitet. Der ehemalige Bezirksturnierleiter Hartwig Hake rief dieses Gericht an, um den Ausschluss des KSV Rochade Göttingen UND dessen Ehrenvorsitzenden Thomas Post aus dem Schachbezirk III nach §3.2 BTO zu erwirken.

Wir wollen hier weder die 3 seitige Begründung von Hr. Hake, noch die mehrseitigen, polizeilich vorliegenden Gedächtnisprotokolle der 5 Zeugen, noch mehrere E-Mails, die sich mit den Aussagen des KSV Rochade Göttingen decken, hier ausführen, (bei Interesse können sie aber beim Vereinsvorsitzenden angefordert werden), und selbstverständlich hat das Ehrengericht diese Anträge wieder verworfen, weil es dafür gar nicht zuständig ist, sondern bedenkenswert fanden wir es, dass bei der Bezirks -JHV am 18.06.2016 dieser Vorgang mit keiner Silbe erwähnt wurde und sich bei der mündlichen Aussage von Hr. Hake, dass er den Ausschluss des KSV Rochade aus dem Bezirk bewirken würde, keinerlei, auch nicht vom neugewählten Bezirksvorstand mit Manfred Tietze an der Spitze, Widerspruch regte !

 

Flop2: Schachbezirk III - Der Bezirksjugendwart

Am 18.06.2016 wurde Manfred Tietze nicht nur als 1.Vorsitzender, sondern in Personalunion auch zum Bezirksjugendwart gewählt. Wobei einige von uns sich dann auch die Frage gestellt haben, was Hr. Tietze denn zu diesem Amt eigentlich qualifiziert ? Aber man hat in einer demokratischen Abstimmung immer gute Chancen gewählt zu werden, wenn man der einzige Kandidat ist. Und es ist Hr. Tietze auch nicht vorzuwerfen, daß er keine Kenntnisse im Jugendschachbereich hat, denn man kann sich in ein Amt einarbeiten und jeder hat das Recht auf eine Einarbeitungszeit.

Nun ist aber mehr als ein halbes Jahr vergangen und wir ziehen Bilanz seit seiner Einsetzung als Bezirksjugendwart:

-einen Bezirksjugendkader gibt es nach wie vor nicht.

-die BJMM ist nicht ausgeschrieben, hat bislang nicht stattgefunden, und wird wahrscheinlich auch nicht mehr stattfinden.

-die BJEM wurde dieses Jahr in Hildesheim ausgetragen. Obwohl sich das freundliche Hildesheimer Orga-Team um Dr. Freier sehr viel Mühe gab, und trotz kleinerer Mängel das Turnier im Griff hatte, hätte die BJEM dort nicht stattfinden dürfen. Warum wird deutlich, wenn man sich fragt, was Kinder bei einem Schachturnier auf Bezirksebene möchten !

Es gab bei diesem Turnier 5 Räume mit einer Maximalgröße von 25 qm. Ein Raum wurde für die Turnierorganisatoren belegt (absolut berechtigt, denn die wollen ja auch mal ihre Ruhe haben), ein Raum war die Küche (war schön, braucht man aber nicht unbedingt), zwei Turnierräume (großartig eingerichtet), und ein Raum war der Analyse- und Aufenthaltsraum (viel zu klein für diese Menge an Betreuern, Eltern und schachspielenden Kindern). Dennoch war alles soweit okay, aber wo sollten die Kinder spielen und toben ?? Der Austragungsort war mitten in der Hildesheimer Innenstadt in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen ! Nicht mal ansatzweise, und dies ist nicht die Schuld des Hildesheimer SV, der bei dieser Ausrichtung sein Bestes getan hat, hätte ein verantwortlicher Bezirksjugendwart dort eine BJEM anpfeifen dürfen, sondern er hätte vorher sich den Spielraum und die dazugehörenden anderen - kindgerechten - Räume ansehen müssen ! Dies hat er nicht getan !

Aber das alles, wäre ja noch verzeihlich, da es nur organisatorische Schwächen sind, die hier zum Vorschein kommen, obwohl das Amt des Bezirksjugendwartes im Gegensatz zu dem des Vereinsjugendwartes hauptsächlich ein Organisationsamt ist, zur Durchführung kindgerechter Schachturniere.

Der Hammer kam am 11.09.2016. Auf der Bezirkshomepage erschien die Auflistung der Qualliplätze für die LJEM 2017 auf Norderney auf der Bezirkshomepage www.schachbezirk3.de.

Zur Vorgeschichte: Der KSV Rochade bat bereits im Sommer 2016 den Schach-Bezirk Südniedersachsen mit sofortiger Wirkung verlassen zu dürfen, damit es bei zukünftigen Qualifikationsentscheidungen keine Ungereimtheiten aufkommen können und die Rochade-Spieler bereits bei der BJEM 2016 im Bezirk Braunschweig mitspielen können. Diese Bitte wurde mit Hinweis auf die Bezirkssatzung verwehrt. Die Rochadespieler mussten also, wohl oder übel, an der BJEM 2016 in Hildesheim antreten, um ihre Qualifikationen zur LJEM 2017 zu sichern.

Doch dann machte der Bezirksjugendwart Tietze einen Rückzieher und verkündete rechtswidrig, denn hier zählt die Ausschreibung zur BJEM, die nebenbei bemerkt, sowohl falsch war (es stand von vorneherein fest, dass 3 Kinder sich in der u12 für die LJEM qualifizieren würden) als auch ein klarer Verstoß gegen die Bezirkssatzung §4.3 beinhaltete, dass die qualifizierten Rochadekinder bei einem Wechsel des Bezirkes für die LJEM nicht spielberechtigt seien und er sie im Falle eines Bezirkswechsels auch nicht für die LJEM melden wird. Also zwang er erst die Rochadekinder zum Mitspielen, um ihnen anschließend öffentlich (auf der Bezirkshomepage) zu erklären, daß sie dann doch nicht qualifiziert sind.....

 

Flop1: Schachbezirk III

2008 wurde der KSV Rochade gegründet. Thomas Post sträubte sich ein halbes Jahr gegen die Gründung eines neuen Schachvereines. Er war der Meinung, daß die 20 Kinder, die damals mehr tun wollten, als nur Schulschachturniere zu spielen, sich einem bestehenden Schachverein anschließen sollten. Doch man fasst es nicht, es ist aber wirklich war, keiner der umliegenden Vereine sah sich in der Lage, aus unterschiedlichen Gründen, die Ausbildung so vieler Kinder zu gewährleisten ! Sie lehnten entweder die Aufnahme der Kinder oder ihres Schachlehrers oder beides ab !

So kam es zur Gründung des KSV Rochade Göttingen. Dass dieser Schachverein sich qualitativ und quantitativ sich so entwickeln würde, konnte man nicht vorhersehen, denn die Bedingungen waren alles andere als günstig.

Der KSV Rochade war von Anfang an im Bezirk ein Alien, ein unerwünschter Verein, der bei seiner Aufnahme nicht mal begrüßt worden ist, und wir wissen auch von mehreren Bezirksvorstandssitzungen, in denen es gar nicht mehr um die Frage ob, sondern nur noch um die Frage ging, wie, der KSV Rochade Göttingen aus dem Bezirk fliegen sollte.

Hier soll nicht nochmal alles aufgezählt werden, was in dem Bezirk III aus dem Ruder gelaufen ist, Das Maß war eigentlich 2013 schon lange übergelaufen, aber eine Entscheidung einen „Asylantrag“ zu einem weiter entfernten Bezirk zu stellen, fällt man nicht so leicht.

Unserer Meinung nach sollte dem Schach-Bezirk III die Gemeinnützigkeit aberkannt werden, oder er sollte sich auflösen.

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Statement des 1.Vorsitzenden des KSV Rochade Göttingen

Liebe Schachfreunde,                                                                              Göttingen 28.06.2016

der KSV Rochade Göttingen wird aus dem Schachbezirk Südniedersachsen austreten. Damit verlässt einer der mitgliederstärksten und erfolgreichsten Schachvereine diesen Bezirk.

Diese Entscheidung fiel nicht erst nach der letzten Bezirksmitgliederversammlung am 18.Juni und der einen Tag später durchgeführten JHV meines Vereines am 19.Juni, sondern es war immer mal wieder Thema bei Vereins-Vorstandssitzungen und anderen Gesprächen und kommt somit auch nicht sehr überraschend.

Diese Austrittsentscheidung hat nichts mit meiner Person zu tun, obwohl viele Angriffe von Bezirksvorstandsmitgliedern und anderen gegen mich, die dann auch noch unbewiesen in Schachzeitungen publiziert worden sind, weit unter die Gürtellinie gingen. Ich bin seit fast 30 Jahren Funktionär auf Vereins-Bezirks- und Landesebene und kenne solche „Schmierenkomödien“ zuhauf. Sie dienen meistens nur einem Zweck, nämlich den Ruf eines Menschen, oder einer Gruppe zu diskreditieren. Die wirkungsvollste Methode dagegen ist es in der Regel zu schweigen.

Schweigen kann und darf ich aber nicht, wenn es um die Kinder geht.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht erzählte der neue und alte 1.Vorsitzende des Schachbezirkes III Manfred Tietze, dass es innerhalb des Bezirksvorstandes zu einem Streit kam, als es darum ging die Bezirksbetreuer für die LJEM 2016 zu bestimmen.

Hier müssen wir eine kleine Pause machen und uns fragen, wer eigentlich die Kinderbetreuung für eine LJEM in erster Linie bestimmt ?

Richtig, es sind die Erziehungsberechtigten ! Sie bestimmen letztendlich durch wen ihr Kind bei einer LJEM betreut wird. Unglücklicherweise wählten die Eltern mehrheitlich den beim Bezirksvorstand „unbeliebten“ Kandidaten, nämlich mich. Die Meinung der teilnehmenden Kinder von Rochade Göttingen, von denen sich auch einige Hoffnungen auf eine Qualifikation für die deutschen Meisterschaften machen konnten, und die natürlich neben den alltäglichen Aufgaben eines Betreuers auch einen erfahrenen Trainer benötigten, wurde gar nicht erst eingeholt. So kam es, dass der KSV Rochade Göttingen bei der letzten LJEM, wie in den Jahren 2010-2014 auch, als Verein außerhalb der Bezirksdelegation mit 17 Teilnehmern und 3 Betreuern plus mehreren Eltern auf eigene Kosten an der LJEM teilnahm.

Wie wenig der damalige Bezirksvorstand auch von Jugendarbeit verstand, sah man allein schon an der Tatsache, dass einige Hamelner Mädchen ohne weibliche Betreuung zur LJEM geschickt wurden. Zum Glück fanden der NSJ- Vorsitzende Jan Salzmann und Karsten Bertram vom Hagener SV eine Lösung, und eine Betreuerin aus dem Bezirk Emsland erklärte sich vor Ort bereit sich um die Hamelner Mädchen zu kümmern.

Nachdem der Bezirksvorstand dann nach dem plötzlichen Rücktritt des damaligen Jugendwartes im September 2015 auch nicht in der Lage war für eine kindgerechte Durchführung der BJEM und der BJMM zu sorgen, zog der damalige 1.Vorsitzende Holger Buck die Notbremse und bat die NSJ um Amtshilfe, d.h. die NSJ sollte nun die Jugendturniere des Bezirkes III durchführen.

Hier hat SF Buck richtig gehandelt. Alles andere wäre den Kindern und deren Eltern gegenüber völlig verantwortungslos gewesen.

Schon aufgrund dieser Erfahrungen ist klar, dass die Jugendarbeit im Schachbezirk III äußerst mangelhaft ist.

Auch in der Vergangenheit hat es häufig Ärger im Jugendbereich gegeben. Z.B. wurde 2013 die BJEM in einem verlassenen und notdürftig renoviertem ehemaligen Industriekomplex abgehalten. Starkstromleitungen lagen dort offen herum, die Fenster schlossen nicht richtig, die Heizungen funktionierten in den ersten beiden Tagen nicht, so dass die Kinder in Winterjacken an den Tischen spielten, keine Spielräume - und Spielmöglichkeiten waren vorhanden, geschweige denn, dass es ein Rahmenprogramm gegeben hätte. Ein Jugendturnier hätte unter solchen Umständen dort nie stattfinden dürfen.

Seit 2012 gibt es überhaupt keinen Bezirksjugendkader mehr. (In dem die Rochade-Jugendlichen sowieso nicht nominiert worden sind).

Auch von 2008-2016 eskalierte es in den meisten Jahren und zwar i.d.R. auf dem Rücken der Kinder. Sie wurden in Publikationen niedergeschrieben (2011), teilweise wurde ihnen bei Siegerehrungen der Händedruck verweigert (2013), oder aber Siegerehrungen wurden ohne Wissen der teilnehmenden Rochadekinder durchgezogen (2008), oder aber Rochadekindern wurde grundlos der Ausschluss von der BJEM angedroht (2009), höchst dubiose Personen wurden bei einer BJEM als Betreuer eingesetzt (2008), ihnen wurde die Qualifikation für die LJEM entzogen (2009), die Bezirksturnierordnung (BTO) wurde beim „Handyskandal“ wissentlich außer Kraft gesetzt (2011), das Ehrengericht wurde gegen unseren Verein angerufen um die Kinder vom Spielbetrieb auszuschließen (2016), Bezirkstrainer bereiten bei der LJEM gegen die Rochade-Jugendlichen vor (2013), Ausschreibungen zur BJEM kamen viel zu spät, so dass viele Rochadekinder gar nicht an der BJEM teilnehmen konnten (2012/13), oder aber Rochadeteams, die absolut schuldlos waren, wurden mit der sportlichen Höchststrafe belegt (2014) und noch wegen vieler anderer Dinge wurden unsere Kinder nur aufgrund ihrer Vereinszugehörigkeit benachteiligt.

Besserung ist nicht in Sicht, wie die Wahlergebnisse der letzten Bezirksmitgliederversammlung und auch die Ausschreibung zur BJEM 2016 wieder beweisen. Dabei ist der ausrichtende Verein, der Hildesheimer SV schuldlos.

Dem KSV Rochade, der in diesem Schach-Bezirk nie willkommen geheißen wurde, bei dem die Bezirksvorstandsmitglieder unseren Verein nie besucht haben und ihn deshalb auch gar nicht wirklich kennen, dessen große sportliche Erfolge fast ausschließlich nur auf der Vereinshomepage zu finden sind, dessen Anträge und Verbesserungsvorschläge in der Jugendarbeit alle abgelehnt worden sind, bleibt nun nichts anderes mehr übrig, als diesen Schachbezirk, in dem wir uns nie heimisch gefühlt haben, zu verlassen.

Ich persönlich muss mir manchmal zu recht den Vorwurf gefallen lassen, dass ich zu lange an einem Verbleib in dem Bezirk III festgehalten habe. Anfangs war ich der Meinung, dass es doch alle freuen müsste, wenn ein neuer, lebendiger Schachverein entsteht. Hier war ich eindeutig zu blauäugig.

Schlussendlich möchte ich mich bei vielen Schachfreunden aus ganz Deutschland herzlich für ihre Unterstützung, kritischen Meinungen und Anregungen bedanken. Zögert bitte nicht uns auch weiter kräftig die Meinung zu sagen.

Auch für tiefgreifendere Informationen, stehe ich vertrauenswürdigen Personen gerne zur Verfügung.

1.Vorsitzender KSV Rochade Göttingen

Thomas Post

Untere Karspüle 5

37073 Göttingen

Vereinsmal:thopopost@gmx.de

P. S. Heute bekam ich vom neuen Jugendwart des Bezirkes III Manfred Tietze eine Mail, in dem er mich u.a. aufforderte ihm mitzuteilen, wer denn der Jugendwart des KSV Rochade sei, oder wer der Verantwortliche für die Jugendarbeit bei uns ist.......

 

Die Tops-und Flops des Jahres 2015

TOP-10-Liste 2015

1.Rochade-Ergebnisse BJEMs und BJMMs

Wir beginnen mit den Qualifizierten der BJEM: U18:Christian Hartogh (KSV Rochade), und Arthur Semmelmaier (KSV Rochade), U16: Fynn Karstens (KSV Rochade), und Marcel Kuhlemeyer (KSV Rochade), U14: Arved Mindermann (KSV Rochade), Luca Uhlendorff (KSV Rochade), U12: Pavel Mimkes (KSV Rochade), Alexander Kanzow (KSV Rochade), und Bennet Zimmermann (KSV Rochade). Nun die Qualifizierten der BJMMs: U16: KSV Rochade (kampflos), U14: KSV Rochade, und U12: KSV Rochade Göttingen......Noch irgendwelche Fragen ?

2.Schachmädchen aus Südniedersachsen

Bei der diesjährigen LJEM in Rotenburg vom 28.März-03.April gab es einen wahren Triumphzug der südniedersächsischen Mädchen: Lena Reichelt aus Hameln wurde souverän Landesmeisterin in der U10, Rita Nizamova (KSV Rochade) in der U12w, Franziska Schulte (Hamelner SV) in der U14w, und Katharina Boschen (Osterode) in der U16w. Und nicht zu vergessen: Fiona Sieber (ESV-RW) als Drittplatzierte in der U18. WOW !

3.FM Fiona Sieber

Apropos Fiona Sieber. Schade, dass sie nie den Kontakt zum KSV Rochade Göttingen aufgenommen hat, denn die sportlichen Erlebnisse im Kreise von Gleichaltrigen sind durch nichts zu ersetzen. Nun spielt sie für die SG Aufbau Elbe Magdeburg, und in der Damenbundesliga für den SK Lehrte, sie wurde zum wiederholten Male deutsche Meisterin, Spielerin des Jahres, sie besiegte schon Schachgroßmeister wie Arkadij Naiditsch, sie wurde vor kurzem mit dem weiblichen FM-Titel ausgestattet und wäre dieses Jahr bei den Juniorenweltmeisterschaften in Thessaloniki beinahe sogar Weltmeisterin geworden. Ihre DWZ -Kurve verläuft weiter fast im 45 Grad-Winkel nach oben, so dass wir durchaus mit einer weiteren Entwicklung nach oben rechnen dürfen. Wir drücken die Daumen.

4.NSJ-Referenten Bührmann und Krensing

Wir erwarten eigentlich gar nicht soviel von Schachfunktionären. Die wichtigsten drei Eigenschaften sind: guter Wille, Ehrlichkeit und sportliche Fairneß. Die NSJ- Referenten Torsten Bührmann (Einzel), und Jan Krensing (Mannschaft) verfügen nicht nur über diese drei Grundvoraussetzungen, sondern fielen letztes Jahr auch durch Sachkompetenz und großes Engagement auf. Der KSV Rochade könnte sich die beiden auch gut als NSJ- Vorsitzende vorstellen.....

5.Roven Vogel und seine Eltern

Deutschland hat wieder einen Weltmeister: 

Aber genauso gut, wie Rovens Leistung, hat uns die Kritik seiner Eltern an dem deutschen Schachbund gefallen. Nachzulesen ist das Statement unter: http://de.chessbase.com/post/presseerklaerung-von-roven-vogel-und-seinen-eltern.

6.Hainberggymnasium Göttingen

Die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften des Bezirkes III drohten völlig auszufallen, weil 3 Wochen vor dem Beginn der Herbstferien, wo das Turnier ja auch traditionell stattfinden muss, nach dem plötzlichen Rücktritt des Bezirksjugendwartes, es immer noch keinen Spielort, keinen Ausrichter, u.s.w. gab. Wie ein rettender Engel erschien das Göttinger Hainberggymnasium, das seit einigen Jahren die Auszeichnung -Deutsche Schachschule- trägt und bot den Kindern mitten in den Herbstferien ihre Schulräume zur Austragung der BJEM an. Vielen Dank im Namen aller teilnehmenden Kinder !

7.Luan Lesser

Süße 11 ist er vor kurzem erst geworden. Und noch vor einem Jahr war Luan der Lieblingsgegner vieler gleichaltriger Rochadekinder. Er spielte mit großer Begeisterung und wenig Fortune Schach. Das hat sich mittlerweile geändert. Seine Bilanz in diesem Jahr: Aufstieg in die C-Gruppe. Aufstieg in die B-Gruppe der Vereinsschnellschachmeisterschaften, und Topscorer der II.Mannschaft des KSV Rochade bei der DVM u10 in Magdeburg. Wir vermuten, daß in absehbarer Zeit es für Luan neue Lieblingsgegner gibt, nämlich die in der A-Gruppe.

8.LJMM u10

Im letzten Jahr wollten wir den Landesmeistertitel unbedingt, und obwohl viele uns bescheinigten, daß das Rochade-u10-Team das Turnier dominierte, vergeigten wir es in der letzten Runde gegen Aurich und wurden nur dritter. In diesem Jahr wollten wir eigentlich nur teilnehmen und ein wenig mitspielen. Doch unsere I. mit Antal Mimkes, Lukas Kracke, Matti Gargulla und Bennet Zimmermann wuchs über sich hinaus und in einem weiteren Herzschlagfinale wurde man am Ende hinter dem Hagener SV sensationell zweiter und so verdienten sich unsere Kinder die Teilnahme an der DVM u10.

9.Schulschachlandesfinale WK I in Hannover

Ein letztes, ein allerletztes Mal konnte das Hainbergteam, das vor 2 Jahren beinahe sensationell deutscher Meister geworden wäre, zusammenspielen. Da es in dieser Wettkampfklasse der Oberstufenschüler kein Bundesfinale mehr gibt, wollten Nelo Oshionwu, Julius Rosin, und Alexander Vinnen, verstärkt mit Arnd Schmid nochmal ihre Klasse zeigen und holten sich am 18.März in Hannover souverän den Landesmeistertitel. Auch hier war die Bilanz von Alexander Vinnen beeindruckend, der in seiner „Schulschachlaufbahn“ zumeist an Brett 3 des Hainberggymnasiums 88 Siege, 6 Remisen und nur 10 Niederlagen vorzuweisen hat.

10.DVM u10 in Magdeburg

Herzlichen Glückwunsch an die Schachzwerge Magdeburg, die dieses Turnier vor dem Hamburger SK und dem SC Erlangen gewonnen haben. Den Kindern hat es großen Spaß gemacht: Einen Turnierraum vom Allerfeinsten, kompetente Schiedsrichter, faires Verhalten der Teilnehmer, Schwimmbad, Fußballturnier, Sauna und weitere Freizeitangebote. Fazit: Großartig, wir kommen wieder.

FLOP-10-Liste 2015

1.Das Tribunal

Nachdem Benjamin Löhnhardt am 10. Januar von seinem Amt als Bezirksjugendwart zurückgetreten war, wollte der kommissarische Bezirksvorsitzende SF Buck Thomas Post kommissarisch als neuen Bezirksjugendwart einsetzen, doch die Mehrheit des Bezirksvorstandes lehnte dies ab. Also erzwang SF Buck am 13. Februar eine außerordentliche Mitgliederversammlung, um u.a. SF Post als neuen Bezirksjugendwart wählen zu lassen. Doch was an diesem Tag in Bad Harzburg geschah, kann man nur als tribunalistisch bezeichnen:

Der Mehrheit dieser Versammlung ging es auch gar nicht darum die Jugendarbeit zu fördern, sondern nur darum den mit Abstand besten Kandidaten zu verhindern. Hartwig Hake, den man bis dahin noch nie während irgendeines offiziellen Jugendturnieres gesehen hat, verlas die Anklageschrift. Er warf Thomas Post öffentlich u.a. den Boykott von Bezirksveranstaltungen, das Fehlen auf Bezirksversammlungen, Verletzung der Aufsichtspflicht, Beleidigung von Bezirksfunktionären, DWZ- Manipulation, und verbale Entgleisungen vor. (Trotz späterer brieflicher Nachfrage konnte SF Hake keinen einzigen Beweis für seine Behauptungen erbringen). SF Tietze wirft auch die Frage auf nach dem Hausverbot, das gegen Thomas Post vom ESV-RW Göttingen verhängt worden ist, SF Löhnhardt, der ebenfalls auf der Versammlung zugegen war, warf SF Post mangelhafte Kommunikation, und der Bad Harzburger Jugendbetreuer warf SF Post psychische Erkrankungen vor. Thomas Post reagierte auf keine dieser verlogenen Anschuldigungen, sondern stellte nur sein Konzept vor, trotzdem glaubte die Versammlungsmehrheit den Lügen und SF Post wurde abgelehnt. Anschließend wurden alle Anschuldigungen gegen SF Post auch noch genüsslich im Internet und in der Schachzeitung verbreitet.....(Darüber, daß der neue Bezirksvorsitzende Holger Buck den ehemaligen Bezirksfunktionär Benjamin Löhnhardt aufforderte: "Benni, hör endlich auf zu lügen", stand im abschließenden Protokoll nichts.) Die Versammlung des Schachbezirkes III zeigte seine hässlichste Fratze, und ausbaden dürfen dies wieder die Kinder !

2.SF Björn Rohde

Bei der besagten außerordentlichen Mitgliederversammlung in Bad Harzburg wurde Björn Rohde vom Schachverein in Osterode zum neuen Bezirksjugendwart gewählt. Wir alle haben uns große Hoffnungen gemacht, nach dem Rücktritt von Benjamin Löhnhardt konnte es eigentlich doch nur besser werden, und der neue Bezirksjugendwart Rohde wirkte von Anfang an integer, menschlich, begeisterungsfähig und sehr kompetent. Doch dann trat er für alle völlig überraschend am 07. September 2015 von seinem Amt zurück. Dabei waren weder die Organisationsarbeiten für die BJEM, noch für die BJMM abgeschlossen. In seiner Rücktrittserklärung per Mail, die gespickt war mit rechtschreiblichen und grammatikalischen Fehlern, warf Lehrer Björn Rohde dem Bezirksvorstand mangelhafte Unterstützung vor, und obwohl er zugesagt hatte, zumindest als Schiedsrichter zwei Tage bei der BJEM auszuhelfen, erschien er ohne Absage nicht und ließ die Turnierorganisatoren im Stich.

3.Einstellung zu Mannschaftsmeisterschaften

Vor jeder Mannschaftssaison werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Wer möchte Mannschaftsführer sein ? (d.h. nur 1 mal fehlen während der Saison), wer möchte Stammspieler sein ? (nur 2-3 mal fehlen während der Saison), wer möchte Gelegenheitsspieler sein ? (immerhin 4-5 mal mitspielen während der Saison), wer möchte Ersatzspieler sein ? (d.h. eigentlich 2-3 mal mitspielen während einer Saison), und wer möchte gar nicht mitspielen ? Alle diese Fragen gilt es vor einer Mannschaftssaison zu klären, nur was soll ein Vereinsvorsitzender tun, wenn Gelegenheits- und Ersatzspieler kurz vor der Saison die Mitteilung herausgeben, dass sie nie mitspielen können, wenn Spieler, die sich als Stammspieler gemeldet haben, dann sagen, dass sie nur für Heimspiele in Frage kommen, und wenn Mannschaftsführer dann erklären, dass sie für das gesamte Jahr ausfallen, was soll er dann tun ? Sicherlich ist Schach in erster Linie eine Individualsportart, aber nur individualistisch zu denken, bedeutet den Tod jeglichen Teamgeistes, der auch im Schachsport immer wichtiger wird..….

4.NSJ-Vollversammlung in Verden

Am 25.April 2015 fanden in Verden die Vollversammlung der niedersächsischen Schachjugend statt. Die Versammlung wurde geprägt, wie könnte es anders sein, von größter Harmonie und Zärtlichkeit. Die wirklichen Matadoren des niedersächsischen Jugendschachs (Hauschild, Bertram, Kahlenberg, Helmhold....) waren fast alle nicht anwesend. Sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten kamen bei der Wahl fast widerstandslos durch, nur nicht der 1.Vorsitzende Jan Salzmann, der sich sowohl die 10 Gegenstimmen des Hagener SV, als auch die 11 Gegenstimmen des KSV Rochade Göttingen einfing. Und einer, der störte die harmonische Versammlung: Er stellte unangenehme Fragen, wie z.B.: Wie kann jemand eine BJEM als kindgerecht bezeichnen, wenn am Spielort Starkstromleitungen offen herumliegen, die Kinder keinerlei Spielmöglichkeiten haben, und in den Anfangstagen nur in Winterjacken dort sitzen konnten, weil die Heizung ausfiel ?!..., oder jemand bewirbt sich als Referent für Leistungsschach und kennt weder den amtierenden u12 noch den vorherigen u10 -Landesmannschaftsmeister, und der bei uns bislang nur durch Fehlinformationen, und Beleidigungen aufgefallen ist ?!

5.Das Comeback

Am 04.Januar trat Manfred Tietze überraschend als Bezirksvorsitzender zurück. Es wurde auch keine besondere Begründung angegeben. SF Tietze hat sich immer hinter Bezirksjugendwart Löhnhardt gestellt, der jahrelang Amtsmissbrauch begangen hat, und dem weder die FIDE- Regeln noch die Bezirksstatuten wichtig waren. Doch am 13.Februar bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung ließ sich SF Tietze als 2.Vorsitzender wieder in den Bezirksvorstand wählen. Häääää ??

6.Kein Trainer

Schon vor Jahren prangerte der KSV Rochade die mangelhafte Trainerausbildung an. Besonders gibt es immer weniger qualifizierte Trainer für Jugendliche und Kinder, und so ist es auch klar, dass dem deutschen Schachverband Nachwuchssorgen plagen. Der KSV Rochade hat Vorschläge zur Überwindung gemacht, bislang hat die NSJ nichts davon umgesetzt. Auch die versprochene C-Trainer- Ausbildung der NSJ in Göttingen kam nicht, so dass der KSV Rochade fast 8 Jahre nach seiner Gründung bislang überhaupt keinen offiziellen Trainer hat. (Darum sind wir auch so schlecht.....)

7.ESV-RW Göttingen

Es ist alles raus. Das Geheimnis um das Hausverbot um Thomas Post hat sich gelüftet. Die Wahrheit ist erschreckend: Ein einziger Spieler, nämlich Ingram Braun setzte dem Vorstand die Pistole auf die Brust und drohte mit Nichtteilnahme, wenn Thomas Post, der das Turnier 2010 gewann, weiter mitspielen dürfe. Und man fasst es nicht: Sowohl der Spartenleiter Dr. Arnold Otten, als auch der Vereinsvorsitzende Peter Heimbs haben sich erpressen lassen, und der Rest des Vorstandes hat geschwiegen.

8.Jugendarbeit im Schachbezirk III

Mit 37 Teilnehmern ist die Teilnehmer-Zahl bei der BJEM trotz des Orgachaos im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht angestiegen. Dennoch es haben insgesamt nur 4 Vereine am wichtigsten Jugendturnier im Schachbezirk teilgenommen. Am 04. April trafen sich in Northeim viele Jugendschachinterressierte, um über die Probleme im Schachbezirk zu reden. Dabei wurde viel über Strukturprobleme und die Steigerung des Attraktivitätsgrades des Harzcups diskutiert.

So ein Bullshit ! Wir sprechen jetzt die wirklichen Probleme offen an:

  1. Der Schachbezirk hat keinen Jugendwart mehr und wird wahrscheinlich mittelfristig auch niemanden finden.

  2. Viele Vereine haben gar keinen Jugendwart.

  3. Und wenn sie jemanden haben, dann schicken diese die Kinder nicht zu Turnieren.

  4. Die Vereine müssen die Füße in die Schulschach-AGs bekommen. Das ist die Basis, aber wie ? und was dann ?

  5. Die Vereine müssen den Kindern etwas bieten, nur Training, oder nur Schachspielen ist zu wenig. Aber was ?

  6. Viele Vereine haben gar keine Kinder und wollen auch keine. Woran liegt das und wie gewinnt man die Jugendlichen und was ist das richtige Training ?

  7. Sollen Kinder, die aus einem anderen Ort kommen, wieder weggeschickt werden ? D.h. Soll z.B. der KSV Rochade Göttingen Kinder aus Duderstadt, Hann.-Münden, Nörten-Hardenberg und Bovenden wieder wegschicken ? Dort gibt es auch Schachvereine.

  8. Kinderabwerbung ohne Wissen der Eltern, was tut man dagegen ?

  9. Können Spielgemeinschaften helfen, wenn man in einer Altersklasse zu wenig Kinder hat?

  10. Mädchenschach spielt bislang im Schachbezirk überhaupt keine Rolle, oder ?

Das wären die Fragen gewesen, die einige Vereine bewegt hätten.....

9.Protokolle

Es ist gar nicht so einfach eine Versammlung mitzuprotokollieren. Warum macht man das überhaupt? Dazu belehrt uns Wikipedia „Ein Protokoll hält oder legt fest, zu welchem Zeitpunkt oder in welcher Reihenfolge welcher Vorgang durch wen oder durch was veranlasst wurde oder wird. Protokollierung bezeichnet dabei die Niederlegung der drei Protokollbestandteile Zeitpunkt, beteiligte Personen und Vorgang.“ Oder anders ausgedrückt: An eine Protokollierung werden deshalb hohe Anforderungen gestellt. Darunter fallen insbesondere folgende Gesichtspunkte:

  1. die inhaltliche Richtigkeit

  2. die Vollständigkeit

  3. die Erheblichkeit der erfassten Vorgänge oder Ereignisse

  4. die Echtheit der Urheberschaft

  5. die Gültigkeit des Protokolls

Deshalb wird der KSV Rochade bei der nächsten NSJ- Mitgliederversammlung die Genehmigung des letzten Protokolls ablehnen (Verstoß gegen Punkt I), und wir werden ebenfalls die Genehmigung des Protokolls des „Tribunals“ vom 13.02. nochmal zur Debatte bringen (Verstöße gegen gegen die Punkte I, II, und III).

10.Zusagen

Wie oft haben Sie das schon erlebt ? Man verlässt sich auf Zusagen von oberen Funktionären und richtet sich dann darauf ein. Dem KSV Rochade wurde schon viel zugesagt, z.B. dass ein C-Trainerlehrgang in Göttingen stattfindet, dass der KSV Rochade die BJEM ausrichten darf, dass das KSV Rochade Mädchenteam an der nächsten LJMM u14w teilnehmen kann, dass dieser Spieler garantiert einen Freiplatz bekommt u.s.w. u.s.w. Wenn man solche Zusagen nicht einhält, ist irgendwann das ganze Vertrauen weg.

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Liebe Funktionäre, Jugendwarte und Jugendliche,

ich bin vom Amt des Bezirksjugendwartes zurückgetreten. Der Hauptgrund,
aus meiner Sicht, sind die vielen Aufgaben, die geregelt werden müssen,
die entweder nicht alleine geregelt werden können oder Unterstützung
benötigen. So ist bspw. die BJEM in Gefahr. Aufgrund mangelner
Übernachtungen macht der Betreiber lieber dicht, da es sich nicht im
Ansatz lohnen kann. Übernachtungen in der JH Göttingen waren machbar,
doch keine Räumlichkeiten. Alle meine Ansprechpartner konnten mir dann
auch keine Zusagen machen. Darunter litt nun die geplante
Bezirksjugendmannschaftmeisterschaft und auch die Planungen für den
Kader. Dass ich für die BJEM im Rahmenprogramm dem Kletterteam des ADAV,
die sich ebenso ehrenamtlich wie die angefragte Deutsche Meisterin fürs
Simultan, sei nur am Rand erwähnt.

In dieser Form ist eine Bezirksjugendarbeit einer Person nicht möglich.
Meines Erachtens benötigt dies ein Mandat von 3-4 Leuten, wenn man
Ressorts haben will meinetwegen Einzel, Mannschaft, Lehr/Kader. Hier
könnt ich mir auch eine Mitarbeit vorstellen. Aber alles alleine, werde
ich nicht machen. Falls es doch eine Einzelperson gibt, die das
übernehmen will, der biete ich meine vollste Unterstützung an.

Ich werde mich nun auf ein strukturiertes und leistungsorientiertes
Training im Verein konzentrieren.

mit schachlichen Grüßen

Björn Rohde
Neue Mitteilung von Björn Rohde per Mail vom 07.09.2015:

 

Die Top- und Flop-Liste des Jahres 2014

Die Top 10 des Jahres 2014

  1. Landesjugendeinzelmeisterschaft auf Norderney

Es war das sportliche Highlight des Jahres 2014: Obschon er bei der LJEM 2013 mit der höchsten Buchholz des Turniers aufwarten konnte und unter den ersten 10 Plätzen einlief, galten eher andere als Aspiranten für eine Qualifikation für die deutschen Meisterschaften. Doch die Show, die der 9 jährige Pavel Mimkes auf Norderney dem Publikum bot, war absolut sehenswert. Hochmotiviert und hochkonzentriert fegte er durchs Feld und machte fast keine Fehler. Am Ende standen 7 Siege 4 Remisen und 0 Niederlagen und die Qualli für die Deutschen Meisterschaften hatte er in der Tasche. (Übrigens: Sein letztes Ergebnis vor wenigen Tagen in Verden vom 20.-21.Dezember beim U10-Schnellschachpokal lautete 5 Siege 2 Remisen und 0 Niederlagen).

2. Unser Mädchenteam

Den KSV Rochade Göttingen gibt es jetzt seit 6 Jahren und auch wir hatten Probleme mehr Mädchen zum Schach zu bewegen. Doch unsere jahrelange fleißige Arbeit hat endlich Früchte getragen: Die Mädchen spielen jetzt (von wenigen Ausnahmen abgesehen) immer zusammen. In der Kreisklasse und bei der BJMM u12 wurde das Team schon eingesetzt. Unser Ziel ist ein gutes Abschneiden bei der LJMM u14w 2016. Die Damenbundesliga darf also schon mal zittern vor: Darja Rizo-Wellmann, Rita Nizamova, Gina Lambert, Melanie Muxfeldt, Amelie von Hugo, unterstützt von den Betreuerinnen/Spielerinnen Irene Arbeiter und Thu Ha Nguyen.

 

  1. Norddeutsche Vereinsjugendmeisterschaft u12 in Magdeburg

Als krasse Außenseiter fuhr unsere u12 vom 10.-14.September nach Magdeburg, eine Qualifikation für die deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften galt als reine Wunschträumerei. Und in den ersten beiden Runden musste der Trainer Schwerstarbeit leisten unser Team aus dem Ferienmodus herauszukommen. Statt Schach gab es Doppelkopf, statt Partieanalysen Erdbeereis mit Schlagsahne…, doch dann ab der 3.Runde drehte unsere u12-Mannschaft (Pavel Mimkes, Alexander Kanzow, Tobias Schuster und Mathis Diederichsen) auf und es hat am Ende nur eine halber Brettpunkt gegen den SV Empor Berlin gefehlt, um die Qualli für die deutschen Meisterschaften klar zu machen.   

 

  1. Manuel Drehwald

Wir haben nachgeforscht. Genau 80 Mannschaftskämpfe hat der KSV Rochade von der Kreisliga bis zur Bezirksliga seit 2009 ausgefochten. Er hat sie fast alle mitgespielt, in nur 4 Begegnungen war er nicht dabei. Seine Bilanz in allen Ligen: 52 Siege, 10 Remisen und 14 Niederlagen. Nicht mitgerechnet sind dabei die Teilnahmen an den Jugendmannschaftsmeisterschaften (Bezirks- bis Bundesebene). Als einziger Rochadespieler besitzt er bisher das silberne Jugendtrainerdiplom und ist sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenvorstand des Vereins. Der Aufstieg des KSV Rochade Göttingen hat einen Namen:

 

  1. Das Jugendtrainerdiplom von Alexander Kanzow

Unser Jugendtrainerdiplom hat sich bewährt. Die Jugendlichen nehmen es gerne an und manches pädagogische Talent haben wir bereits entdeckt. Doch am 11.Dezember schoss Alexander Kanzow den Vogel ab. Der 10 jährige und 12. der LJEM 2014 präsentierte uns eine bekannte Partie von Steinitz gegen von Badeleben. Er stellte die gesamte Partie mit allen Nebenvarianten ohne Hilfsmittel, alles aus dem Kopf vor. Falls Sie nun denken, das wäre ja einfach….machen sie es doch mal nach…..

 

  1. Unsere erste Bezirksligasaison (I. Mannschaft)

2008: Neugründung. 2008/09: Aufstieg von der Kreisklasse in die Kreisliga. 2009/10: Klassenerhalt in der Kreisliga, 2010/11: Mittelfeldplatz in der Kreisliga, 2011/12: souveräner Aufstieg in die Bezirksklasse. 2012/13: Aufstieg in die Bezirksliga. 2013/14: Mittelfeldplatz in der Bezirksliga (mit Tendenz nach oben….) 2014/15: ?

 

  1. Professor Dr. Günther Beck

Ja, er ist Mitglied beim ESV-RW Göttingen. Und er spielt fast jeden Montag im BSW. Und er verfolgt die Entwicklung der Schachjugendlichen im Bezirk sehr genau. Und er ist bisher nur durch höfliches Benehmen und schachlich kompetentes Verhalten aufgefallen. Und er hat sich in der Kreisklasse West immer kinderfreundlich und kooperativ gezeigt. Und er ist der zweite ESV-Spieler, dem das lebenslängliche Hausverbot ohne Begründung gegen den KSV- Vorsitzenden mittlerweile ziemlich merkwürdig vorkommt. Und er hat diebesbezüglich Fragen gestellt (eine Antwort hat er allerdings nicht bekommen) …Unser Vorschlag an alle ESV-Mitglieder: Macht diesen Herrn zum Spartenleiter, oder noch besser zum Vereinsvorsitzenden !

 

  1. Hildesheimer SV

Oh, oh, der KSV Rochade Göttingen hat zwar bei der letzten BJEM weitestgehend durch Abwesenheit geglänzt, aber wir haben dennoch mitbekommen, dass es nun noch einen Schachverein im Bezirk Südniedersachsen gibt, der sowohl qualitativ als auch quantitativ durch gute Jugendarbeit auffällt. Wir halten es zwar für ein wenig übertrieben, dass der Hildesheimer SV auf seiner Homepage gleich verkündet, dass ihm nun die Zukunft gehört, aber nichtsdestotrotz: Der Hildesheimer SV betreibt hervorragende Jugendarbeit und wir freuen uns bereits auf spannende Kämpfe bei BJMM/BJEM 2015.

 

  1. Volker Liestmann

Seit dem 26.September 2013 ist sein Sohn Marius und seit dem 25. Juni 2014 er persönlich, Mitglied beim KSV Rochade Göttingen. Seitdem hat er sich gleich bereit erklärt die Mannschaftsführung in der III. Mannschaft zusammen mit Hans Georg Schuster zu machen, das Mädchenteam mit zu betreuen und als Fahrer zur Verfügung zu stehen. Nebenbei hat er sich als sportlicher Leistungsträger erwiesen: Von vier Mannschaftspartien hat er nur eine einzige verloren, hat einen Sieg in seiner allerersten Turnierpartie und das gleich in der Bezirksliga geholt, und sein Sohn Marius (inoffizieller u6-Landesmeister) spielt bereits gegen zum Teil wesentlich Ältere. WOW !

 

  1. Antal und Pavel als AG-Leiter

Nun ja. Die beiden gehören schachlich tatsächlich zur Landespitze. Pavel Mimkes ist Landesvizemeister in der u10 und sein Bruder 3. in der u8, was auch gleich schon ihr Alter verrät. Beide zusammen leiten seit ungefähr 2 Jahren die Schach-AG in der Montessori-Schule in Göttingen !! Sicherlich kann man das nicht mit Schachtraining eines Erwachsenen vergleichen. In der AG wird viel mehr gelacht und so..., aber ist das so schlimm ?

Die Flop 10 des Jahres 2014

  1. Das Ehrenamt

Hier nun einige Aussagen, die nicht nur dem Ehrenvorsitzenden des KSV Rochade Göttingen in den letzten Jahren um die Ohren geflogen kamen: „Dreckiges Arschloch“(ein gegnerischer Mannschaftsführer im Schwimmbad in Göttingen 2011) - „Mit dir unterhält sich doch eh keiner über Schach….“ ein Delegationsleiter der NSJ–bei der DJEM 2014 in Magdeburg, nachdem dieser vorher behauptete, dass in Braunschweig ja eh keine Jugendarbeit mehr passiert) (Anmerkung: die Braunschweiger Schachfreunde wurden 2013 u10 Landesmannschaftsmeister)- „Psychopath“ –Ein Bezirksjugendwart am 08.08. 2009 vor den Ohren von über 20 Kindern. - „Da kommt Rochade Göttingen…. unsere Erzfeinde.“- Ein Schachkind aus Hildesheim am 28.Juni 2014, als es Thomas Post erblickte. „Rochade Göttingen überlebt keine 5 Jahre“- Ein Bezirksfunktionär, während einer Bezirksmitgliederversammlung 2010. Des weiteren haben wir noch zu bieten: „Nigger“,(2008) „Dummköpfe.“,(2012) „Abschaum.“,“(2013) „Du widerst mich an.“ (2009). u.s.w. . Soviel zum Thema Ehrenamt….

 

  1. Schachbezirk III

Obwohl die BJEM in diesem Jahr vom SK Goslar gut organisiert wurde und es zur Abwechselung  keine unerfreulichen Zwischenfälle gab, stimmen die Teilnehmerzahlen bei den Einzelmeisterschaften bedenklich: 2008: 68, 2009: 51, 2010: 47, 2011: 43, 2012: 38, 2013: 30, 2014: 27 Teilnehmer. Auch bei der BEM merkt man es schon, so haben in diesem Jahr nur noch 10 Teilnehmer mitgemacht. Natürlich liegt das auch an der Bevölkerungsentwicklung in dieser Region, aber die meisten Probleme sind hausgemacht. Vor Jahren schon hat der KSV Rochade Göttingen aus vielen Gründen die Abwahl des Bezirksjugendwartes Benjamin Löhnhardt gefordert. Herausgekommen sind jedoch nur Vorstandsverweise, und die Schachkinder müssen jetzt den Preis bezahlen. Aber Schuld hat unserer Meinung nach hier nicht wirklich der Bezirksjugendwart, sondern der Bezirksvorsitzende, denn wenn es ihm um die Zukunft des Schachbezirkes geht und er merkt, dass ein Vorstandsmitglied in seinem Amt versagt und von der Mehrheit der Kinder abgelehnt wird, dann muss er ihn auswechseln, ansonsten macht er sich hauptschuldig !

 

  1. Schulschachbezirksfinale in Bad Harzburg

Am 04. und 05.Februar wurden in Bad Harzburg alle Altersklassen zusammengefasst. Diese an und für sich gute Idee in einem schönen Saal wurde aber leider überschattet von einer mangelhaften Organisationsleistung. So konnten die Göttinger Schulen z.B. das günstige Niedersachsenticket nicht nutzen, weil das Turnier zu früh angesetzt wurde; die Turnierleitung bekam den Spielsaal nicht ruhig, es fiel auch auf, dass der einzige Schiedsrichter im großen Saal völlig überfordert und auch nicht regelfest war; wäre z.B. ein erfahrener Funktionär wie Christian Helmhold nicht dagewesen, wäre das Chaos noch größer gewesen; und warum lässt man Schulkinder nur wegen zweier Schnellschachpartien, die zudem sportlich wertlos waren, so weit anreisen ? Hier hätte man durchaus die Wettkampfklassen I und II zusammenlegen können.

 

  1. TOP-Verein

2012 bekam der KSV Rochade Göttingen vom deutschen Schachbund nach jahrelanger Arbeit die Auszeichnung als TOP-VEREIN im Jugendbereich. Und man erhält natürlich auch was dafür. Auf der Homepage der deutsche Schachjugend kann man nachlesen was es alles dafür gibt: Insgesamt 7 „Geschenke“ packt die DSJ aus (nachzulesen unter: http://www.deutsche-schachjugend.de/1032.html.) Das Problem ist nur, dass diese an und für sich gute Idee dadurch demoliert wird, dass die deutsche Schachjugend einige ihrer Geschenke erst Jahre später und nur unter Druck, oder gar nicht auspackt. Wir sind der Meinung, dass die wenigen Vereine, die noch gute Jugendarbeit leisten, von den Bundesfunktionären ein anderes Verhalten verdient haben !

 

  1. Göttinger Grundschulmeisterschaften

Jedes Jahr erlebt man es wieder aufs Neue, so auch am 15.Dezember im Aulavorraum des Hainberggymnasiums in Göttingen. Und man predigt es Jahr für Jahr, und immer und immer wieder können es einige nicht sein lassen: Schachkinder, die nicht regelfest sind, d.h. nicht die Gangart der Figuren beherrschen, haben auf einem Schachturnier nichts zu suchen, man tut weder den Kindern, noch den Betreuern, noch dem Schiedsrichter, der z.B. entscheiden muss, welche der beiden weißen Könige nun vom Brett soll, einen Gefallen. Lasst das sein !

 

  1. TASS (Anmerkung unten)

Die TASS ist die Abkürzung für Turnierausschuss. Er ist ein Landesausschuss. Er setzt sich zusammen aus dem Referenten für Einzelmeisterschaften, dem Referenten für Mannschaftsmeisterschaften, der Mädchenwartin, und aus 6 Bezirksvertretern, in der Regel sind dies die Bezirksjugendwarte. Und dieser TASS hat sich etwas besonderes einfallen lassen: Er hat die Freiplatzbestimmungen für eine Teilnahme an der LJEM deutlich verschärft. D.h. in Zukunft wird es für die Spitzenspieler von der u12 bis zur u18 nicht mehr so leicht sein die BJEM zu „schwänzen“, weil man ja eh einen Freiplatz für die LJEM bekommt. Hier muss man genau hinschauen und sich fragen, warum „schwänzte“ der Stader SV jahrelang die BJEM ? Warum will der Hagener SV bei der BJEM nicht mehr mitmachen ? Warum haben nur 2 Spieler des KSV Rochade Göttingen ihre BJEM mitgespielt ? Woran liegt das wirklich ?

Die Probleme liegen in den Bezirken selber und es ist grundsätzlich falsch von oben herab den Druck zu erhöhen. Das trifft wieder nur die Unschuldigen. Zudem ist die Entscheidung des TASS sogar rechtswidrig und kann erst bei der LJEM 2016 zum Tragen kommen, weil diese Änderung erst nach den Bezirksausschreibungen publiziert wurde.

Anmerkung: Wie wir nun aus sicheren Quellen erfahren haben, war nicht der TASS verantwortlich für die Änderung der Freiplatzrichtlinien, der TASS war nur das ausführendes Organ, sondern der NSJ-Vorstand.

 

  1. Schachförderungswürdigkeit

Schach wurde wie jede andere anerkannte Sportart auch, finanziell gefördert. Doch am 07. Mai erhielt der Deutsche Schachbund eine Mitteilung vom Bundesinnenministerium, dass alle Fördergelder gestrichen worden sind. (Dies führte u. a.  dazu, dass viele Qualifikanten nach der DJEM 2014 nicht wussten wie sie ihre Teilnahme an den Welt- oder Europameisterschaften überhaupt bezahlen können). Am 05.Juni revidiert der Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages jedoch die Fördermittelkürzung, um sie dann am 26.Juni wieder einzusetzen. Das Bundesinnenministerium erklärte die Entscheidung des Haushaltausschusses für null und nichtig. Am 06.Dezember wurden einige Satzungsinhalte der DOSB aber geändert, so dass der Schachsport nun wieder als „förderungswürdig“ gelten kann.

Wir würden der Bundesregierung empfehlen erstmal alle Schachspielen zu lernen, das würde zwar ihren IQ auch nicht mehr erhöhen, aber dann würden endlich mal einige Politiker lernen, wie hart geistige Arbeit sein kann !

 

  1. Öffentlichkeitspolitik/Intransparenz

Haben Sie es schon gemerkt ? Möchten Sie mal auf der Homepage der niedersächsischen Schachjugend eine Anmerkung einbringen ?  Oder Ihre Meinung kundtun ? Früher ging das nämlich. Da konnte man zu jedem der NSJ -Artikel seine Meinung veröffentlichen. Doch vor einigen Wochen wurde das Ganze eingestellt. Warum können wir nicht genau sagen. Der NSJ -Vorstand hat auf Nachfragen des KSV Rochade nicht reagiert. Tatsache jedoch ist, dass einen Tag, nachdem eine aufgebrachte Mutter und der KSV- Vorsitzende ein einziges Mal etwas geschrieben hatten, die Chatmöglichkeit auf der NSJ- Homepage abgeschaltet worden ist.

Zudem wurden wir vom Schulschachlandesreferenten Volker Janssen auf Norderney dazu aufgefordert auf unserer Homepage keine Namen mehr zu veröffentlichen. Wir werden dieser Bitte nicht nachkommen, auch weil es bei uns keine Pressezensur gibt !  

 

  1. LJMM u14w

In diesem Jahr konnten wir leider nicht teilnehmen, obwohl wir es gerne mit unserem Mädchenteam getan hätten, aber es ist 12 Jährigen nun wirklich nicht zuzumuten 10 Stunden im Zug zu sitzen, nur um ein paar Schnellschachpartien zu spielen. Für 2015 hoffen wir, dass das Turnier zentraler durchgeführt wird, oder aber an mehreren Tagen stattfindet. Die neue Mädchenreferentin hat Abhilfe versprochen. Wir sind optimistisch.

 

  1. Vereinsblitzturnier 2014

Selbstverständlich spielen wir einmal im Jahr unser Vereinsblitzturnier. Im letzten Jahr konnte es aufgrund widriger Umstände nicht stattfinden, es wird deswegen im Januar 2015 nachgeholt. Und wer jetzt immer noch meckert…..

 

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                                     Die Top - und Flop-Liste des Jahres 2013

 

TOP 1: Sieger beim Vereinswettbewerb des LSB 2013

In den Sommermonaten erhielten wir einen Aufruf vom Stadtsportbund Göttingen, 2013 am Vereinswettbewerb des LSB teilzunehmen. Da wir so etwas noch nie gemacht hatten, probierten wir es einfach mal. Unsere Bewerbung war dementsprechend kurz, knapp und knackig, und auch ein wenig provokativ. Sie gipfelte u. a. darin, dass wir die Erwachsenen beschimpften, dass Jugendliche sehr wohl ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen können. Man muss Ihnen aber auch eine Chance dazu geben! Dafür gab es nach der Ernennung zum TOP-Verein im Jugendbereich 2012, nun am 21.November 2013 in Hannover im Haus des Sports die Anerkennung vom LSB als Landessieger des Vereinswettbewerbes. Wir sind sprachlos…

TOP 2: LJMM u10 vom 24.-25.08.2013 in Rotenburg

Wer gedacht hat Schach und insbesondere Kinderschach sei langweilig, wurde bei diesem hervorragend organisierten Turnier eines besseren belehrt. Man war das spannend, man war das megaspannend, man war das scheiße! Nach dem halben Fehlstart mit einem 2:2 gegen Wolfenbüttel, folgten souveräne Siege gegen unsere II., gegen die Schachakademie am Deister, gegen Peine und gegen den Hildesheimer SV, unser erster Landesmeistertitel schien also nur noch reine Formsache. Doch in der vorletzten Runde unterlagen wir knapp den Braunschweiger Schachfreunden, und so kam es zum Endspiel in der letzten Runde gegen den DWZ-Favoriten SC Aurich. Der Sieger war in jedem Falle Landesmeister. Wir führten mit 2:1 und Arved hatte an Brett 3 einen Läufer und drei Bauern mehr, zudem hatte er bereits den gegnerischen schwarzen König mit 9 Schachs in Serie von g8 nach a1 getrieben, aber all seine noch übrig geblieben Figuren konnten das Matt auf g2 nicht mehr verhindern. Glückwunsch an die Braunschweiger.

TOP 3: Herausragende Einzelleistungen bei großen Turnieren

Darja Rizo-Wellmann startete bei der DJEM in Oberhof vom 18.-29.Mai mit 0 aus 5 und viele dachten schon, dass sie bei einer deutschen Meisterschaft wohl völlig überfordert sei. Doch dann legte sie los und holte aus den 6 letzten Runden 4 Punkte, dabei spielte sie das bislang beste Schach ihres Lebens.

Den Vogel schoss aber Nelo Oshionwu bei der LJEM in Rotenburg vom 23.-29. März in Rotenburg ab. Am Anreisetag erkrankte er bereits, sodass wir ihn schon wieder nach hause schicken wollten. Am zweiten Tag wurde es trotz verabreichter Tabletten noch schlimmer. Am morgen des dritten Tages, eine Rückfahrmöglichkeit war bereits organisiert, erwachte Nelo völlig verschlafen, mit Pudelmütze auf dem Kopf, mit den Worten: „Ich bin wieder fit. Gaaanz schlecht für meine Gegner !“ Das stimmte weitestgehend. Bis zur letzten Runde kämpfte er mit Spartak Grigorian und Thorben Koop um den Titel. Am Ende war es nach Stichkampf mit Felix Hampel Platz 4.

TOP 4: Unsere I. Mannschaft

In unserer Debütsaison 2008/09 stiegen wir gleich von der Kreisklasse in die Kreisliga auf, damals allerdings war die Konstellation noch 3 zu 1, ein Erwachsener und mindestens ein Jugendlicher. Doch seit der Saison 2009/10 spielt die I. Mannschaft des KSV Rochade fast ausschließlich mit Jugendlichen. 3 Jahre hat es gedauert bis der Aufstieg in die Bezirksklasse endlich gelang. Und im letzten Jahr gelang uns gleich der 3.Platz. Am 28.April platzte dann durch eine Mitteilung des Bezirksturnierleiters die Bombe: Denn diese Platzierung reichte nach dem Verzicht der Duderstädter zum direkten Aufstieg in die Bezirksliga. Und da wir gemerkt haben, dass die Teams dort nicht unschlagbar sind, gefällt es uns da auch ganz gut. Erstmal…

TOP 5: DWZ-Verbesserungen 2013

Auch in diesem Jahr gab es wieder ordentlich Zuwachs. Nicht in der absoluten Spitze, obwohl Christian Hartogh und Mark Gorbach die 1800er Grenze bereits geknackt haben. Nelo Oshionwu und Julius Rosin sind momentan im Abistress, dennoch haben beide locker das Potenzial die 2100er Grenze zu nehmen. Aber auch Thu Ha Nguyen, Mathis Diederichsen, Pavel und Antal Mimkes, Fynn Karstens, Morris Schütte, Arved Mindermann, Alexander Vinnen, Tobias Schuster, Alexander Kanzow, Jannik Dornbusch, Nick Anosowitsch, Bennet Zimmermann, Melanie Muxfeldt, Tjade Keydel, Tim Bräuer, Nils Siegelkow, Nils Sudratjat, Rita Nizamova, Melanie Muxfeldt, Florian Schinke, Felix Nitschmann, Julian John u. a. sind im Kommen. 

TOP 6: Organisation zur BJEM in Osterode

Trotz vieler Widrigkeiten haben wir die An - und Abreise zahlreicher Schachkinder nach Osterode hinbekommen. Da hat sich gezeigt, wie gesund die Vereinsstrukturen beim KSV Rochade bereits sind. Ein Rädchen griff ins andere und unser Dank gilt allen Eltern, die Fahrten auf sich genommen haben. Insbesondere müssen wir unseren Dank an HansGeorg Schuster aussprechen, der nicht nur jeden Tag gefahren ist, sondern auch die Betreuung der Kinder übernommen hat. Supi!

TOP 7: Schachtraining am THG in Göttingen

Manuel Drehwald (U18) und Christian Hartogh (U16) leiten seit einem Jahr gemeinsam die Schach -AG am Theodor-Heuß-Gymnasium in Göttingen. Und wer gedacht hat, das kann nicht gut gehen, sieht sich auch hier eines besseren belehrt. Ihr macht das toll, weiter so!

TOP 8: Unsere Pressewartin Thu Ha Nguyen

Thu (oder Thu Ha) wurde erst bei der JHV am 07.April 2013 in den Jugendbeirat gewählt. Seitdem hat sie dem Hauptvorstand schon eine Menge Arbeit abgenommen und sich als großes Organisationstalent erwiesen. Als Spielerin hat sie sich rasant verbessert und nebenbei auch am 10.Dezember das Bronzene Jugendtrainerdiplom bestanden. Ihr Lieblingsspieler ist Magnus Carlsen. Wir könnten sie uns auch als Bezirksjugendwartin vorstellen, oder 2016 als Vereinsvorsitzende  (psssst!)

TOP 9: La Melle -Cup in Peine am 15.September

Trotz einiger Computerpannen zu Beginn: Ein Superturnier, das sowohl für die Erwachsenen als auch für die Kinder geeignet war. Schöne Turnieratmosphäre, mit vielen tollen Preisen, Großmeister zum Anfassen und leckeren Würstchen. Wir kommen nächstes Jahr wieder.

TOP 10: Die Oshiwuwu -Variante

Legendenträchtig ist sie jetzt schon und viele fragen sich: „Was soll das? “ Eigentlich ist sie zu den halboffenen Eröffnungen zu zählen, aber sehr oft bekommen Stellungen doch offenen oder nicht selten auch geschlossen Charakter. Unsere Bilanz damit ist bislang makellos: 4 Siege aus 4 Partien und bei den nächsten großen Turnieren (LEM/LJEM/LJMM) werden wir sie mit Sicherheit wieder bewundern können. Sie wird die Eröffnungsbücher revolutionieren. Sie wird kommen: Die Oshiwuwu -Variante.

Insgesamt gingen im Laufe des Jahres 36 Vorschläge für die TOP -10-Liste ein, ganz knapp nicht geschafft haben es: 

Top 11: Die DSJ

Top 12: Frank Pfeiffer

Top 13: Unser armenischer Wonneproppen

Top 14: Neues Heim

Top 15: LEM in Verden

Top 16: Karsten Bertram

Top 17: Mark Gorbach

Top 18: Baguettes in Verden

Top 19: Geiles Coaching

Top 20: Der Stadtsportbund

u. s. w.  

 

Flop 1: BJEM 2013

Die Bezirkjugendeinzelmeisterschaften waren für uns in der Vergangenheit schon des Öfteren ein Stein des Anstoßes. Doch was vom 03. – 06. Oktober in Osterode, ohne Osteroderer, ausgetragen wurde, verschlug selbst einem erfahrenen Funktionär wie dem KSV -Vorsitzenden den Atem. Das Turnier, dessen Ausschreibung erst 2 Wochen vorher veröffentlicht wurde, fand in einem stillgelegten Industriegebäude, das nur notdürftig renoviert war, statt. Auffällig waren dabei der knatschende Holzfußboden, die lieblose Einrichtung, die schlecht schließenden Fenster und die offen herumliegenden Stromleitungen. In den ersten beiden Spieltagen war es zudem so kalt, dass die Kinder in Wintermänteln an den Brettern saßen. Alle Altersgruppen wurden in einem Raum zusammengefasst und ein Rahmenprogramm, oder wenigstens einen Raum, wo die Kinder auch mal spielen konnten ohne gleich für Lärmbelästigung im Turniersaal zu sorgen, gab es nicht. Zudem fiel der Turnierleiter durch parteiisches Verhalten auf: In der Zeitnotphase der sehr wichtigen U18 - Begegnung zwischen Manuel Drehwald und Robin Mai untersagte der Turnierleiter dem KSV -Trainer das verdeckte Mitschreiben, obwohl Manuel ihn darum bat, und bei der Siegerehrung verweigerte der Bezirksjugenwart allen U18-Jugendlichen von Rochade Göttingen den Händedruck.

Wie lange glauben die Erwachsenen eigentlich noch, dass man Kinder so behandeln kann?

Flop 2: Die NSJ

Guten Tag, wir sind der KSV Rochade Göttingen, wir sind ein Schachverein, der hauptsächlich aus Kindern besteht, und der 2008 gegründet wurde. Seit einigen Jahren spielen wir auch (mit immer größeren Erfolgen) auf Landesebene mit. Warum stellen wir uns überhaupt hier vor? Nun ja, der NSJ -Vorstand hat es bis zum heutigen Tage nicht geschafft uns im Kreis der bestehenden Vereine willkommen zu heißen. Nun hätte man das auf der letzten NSJ -Vollversammlung nachholen können. Das ging aber nicht, denn die fand mitten in den Sommerferien statt. Zum LSB-Preis hat uns auch niemand gratuliert (nur der ehemalige NSJ -Vorsitzende Frank Pfeiffer). Auch unsere vielen Vorschläge zur Verbesserung der Jugendarbeit im Landesverband sind alle abgelehnt worden. Stattdessen mischt sich der NSJ -Vorsitzende immer dann massiv in die Bezirksangelegenheiten ein, wenn es gegen den KSV Rochade geht. Damit man uns auch hier nicht missversteht, wir sehen das durchaus differenziert, denn es gibt im NSJ -Vorstand auch Leute, (z. B. Bührmann, Krensing, Martens, Debbeler und Schulze, über May und Kuschnerus kann man noch nichts sagen) die ihre Arbeit sehr gut machen und uns noch nie durch falsche Versprechungen und respektloses Benehmen aufgefallen sind.

Herr Salzmann treten Sie zurück!!

Flop 3: Schulschachbezirksfinale in Bad Harzburg im Februar 2014

Meine Güte, was haben wir schon für tolle Schulschachturniere in Göttingen gehabt, das superspannende Finale zwischen THG und HG in der WK IV 2009, oder das grandiose Turnier 2011 in der WKGS mit 16 Teams in 4 Gruppen und anschließenden Platzierungsspielen und K. O. –Runde. Das hat den Kindern großen Spaß gemacht. 2012 wurden die Göttinger Gruppen schon vorher festgelegt, was leider dazu geführt hat, dass z. B. die Herman-Nohl-Grundschule, die nur aus Vereinsspielern bestand, bereits in der Vorgruppe ausschied, während komplette Anfänger, die teilweise nicht mal die Schachregeln beherrschten, im Bezirksfinale dabei waren. Dennoch war auch das ganz ansprechend:

All dies konnte 2013 nicht mehr passieren, denn in diesem Jahr wurden die Kreisfinals gleich ganz gestrichen und alles für das Bezirksfinale im Februar 2014 (!) zusammengefasst. Aber dafür hat der Schulschachbezirk jetzt eine schöne neue Homepage.

Flop 4: Jugendserie in Hameln am 02.November

Eigentlich hätte das Turnier in der Flop-Liste gar nicht aufgenommen werden dürfen, denn es war gut organisiert. Es hat uns nur eins gestört: Der Ausschluss der Öffentlichkeit. Was hat es denn für den Schachtrainer für einen Sinn seine Schützlinge zu einem Schnellschachturnier zu begleiten, ohne dass er auch nur irgendetwas erkennen kann?! Manchmal, besonders bei wichtigen Meisterschaften ist es sinnvoll die Öffentlichkeit auszuschließen.  Der Ausschluss der Öffentlichkeit bedeutet für die verantwortlichen Funktionäre erhebliche Arbeitsentlastung, aber sie bedeutet auch auf die Dauer den Tod jeder Sportart.

Flop 5: Ständige Zuspätkommerei

Jeder der schon mal Mannschaftsführer war, oder eine Vorstandssitzung geleitet, oder eine Trainingssitzung durchgeführt hat, weiß, was wir meinen: ES NERVT!  Und damit meinen wir nicht nur unsere Diva. In Zukunft werden gelbe und rote Karten verteilt.

Flop 6: Zahlungsmoral bei Mitgliedsbeiträgen

Hier sind nicht die Kinder, sondern die Eltern verantwortlich. Allein im letzten Jahr wurden über 1.500 Euro Mitgliedsbeitragsrückstände festgestellt. Das kann und wird nicht so weitergehen. Die Kassenwartin ist angehalten im nächsten Jahr schneller und härter durchzugreifen. Mit der Einrichtung eines Dauerauftrages erspart man den Ehrenamtlichen eine Menge Arbeit.

Flop 7: Freilassung von Brettern

Kennen Sie das auch? Man fährt sonntags viele km zum Auswärtsspiel seiner Mannschaft, man hat sich evtl. vorbereitet und ist bereit viele Stunden für eine Schachpartie zu opfern. Und dann kommt der Gegner nicht. Man hat zwar kampflos gewonnen, aber irgendwie ist das alles unbefriedigend. Deshalb unser Vorschlag: Stellt das Freilassen von Brettern einer Heimmannschaft endlich unter Geldstrafe.

Flop 8: Kostenexplosion bei Jugendturnieren

- Kosten bei einer Teilnahme an der DSJ im Hotel in Oberhof mit Betreuer/Trainer/Anreisekosten und Hotelübernachtung über 1.200.- Euro

- Gesamt-Einzelkosten (Anreise/Übernachtung/Verpflegung/diverses) für eine Teilnahme an der LJEM 2014 insgesamt ca. 300.- Euro

- Gesamtkosten für den Verein KSV Rochade bei der BJEM pro Jahr ca. 500.- Euro,

und wenn man erst an die Kosten für Europa- und Weltmeisterschaften denkt….

Muss das wirklich sein?!  

Flop 9: BJMM 2013/14

Endlich ! Nach so vielen Jahren der Enthaltsamkeit hat es dieses Jahr eine BJMM in der U20 und in der U12 gegeben. Den Rochade-Kindern hat es viel Spaß gemacht und dass, obwohl die Quali für die LJMM U12 eigentlich knapp verpasst wurde. Doch nun droht das Turnier (Stand 31.12.) auszufallen. Es gibt für einen Termin keinen Ausrichter. Vielleicht hätte man es nicht zeitgleich mit den Terminen in der Jugendliga Niedersachsen legen sollen. Aber dafür hat sich der Bezirksjugendwart etwas Neues einfallen lassen: Er hat den Meldeschluss für die Mannschaftsaufstellung auf den 2.Januar 2014, also mitten in die Weihnachtsferien, gelegt.

Flop 10: ESV –RW -Göttingen

Lange war es still um den Turnierausschluss von Thomas Post beim angeblichen ESV-Open 2011. Doch vor einigen Wochen kam ein neues und bislang unbekanntes Gerücht auf: Thomas Post, der 2010 das Turnier überlegen gewann, durfte 2011 auf keinen Fall mitspielen, weil jemand anders das Turnier unbedingt gewinnen sollte???! Wir werden diesem Gerücht nachgehen…

 Insgesamt gingen im Laufe des Jahres 47 Vorschläge für die  Flop-10-Liste ein, ganz knapp nicht geschafft (Gott sei Dank) haben es:

Flop 11: Volker Janssen

Flop 12: Unsere II.

Flop 13: Termine

Flop 14: LJEM auf Norderney

Flop 15: BSW

Flop 16: Neues Heim

Flop 17: Wo ist das Schild ?

Flop 18: KSV -Spieler in Pardubice 2013

Flop 19: Intranet

Flop 20: Chessy

u.s.w.

 

 

Die TOP 10 des Jahres 2012

 

1. Deutsche Vereinsmeisterschaft der U16 in Naumburg

Wahnsinn! Wer das miterlebt hat! Was für ein ausgeglichendes, spannendes und gut organisiertes Turnier und was für ein fantastisch kämpfendes Rochade-Team! So waren z.B. nach 5,5 Stunden Spielzeit gegen die SG Solingen alle Rochadespieler noch an ihrern Brettern. Und am Ende gab es eine Platzierung unter den besten zehn Mannschaften in Deutschland. WOW!

2. Ernennung zum TOP-Verein in Deutschland

Unserem Verein wurde schon oft der frühe Tod prophezeit. Nun gehen wir ins fünfte Jahr unseres Bestehens und gehören auf nationaler Ebene zu den Vorzeigevereinen im Jugendbereich. Dies liegt auch daran, dass bei uns eben nicht alles nur von einer einzigen Person abhängt. Zum Nachmachen wärmstens empfohlen. 

3. Ropte-Cup 2012

Allen hat es riesigen Spaß gemacht! Der Turnierleiter Holger Buck bezeichnete das Schachturnier des KSV, das zum allerersten Mal als Open ausgetragen wurde, als "das am besten organisierte Turnier, das er je geleitet habe". Ist dem noch etwas hinzuzufügen?

4. Die DWZ-Entwicklung beim KSV Rochade

Verglichen mit dem letzten Jahr haben 2012 die Rochadespieler einen durchschnittlichen DWZ-Zuwachs von 173(!) Punkten erreicht. Spitzenreiter war hier Nelo Oshionwu mit einem DWZ-Zugewinn von fast 500 Punkten innerhalb eines Jahres. Aber auch das Plus von Julius Rosin mit 300 Punkten, sowie das von Christian Hartogh und Manuel Drehwald mit jeweils 400 Punkten kann sich durchaus sehen lassen.

5. Erfolge bei der BEM/ BJEM 2012

Julius Rosin schmückte sich mit dem Bezirksmeistertitel der Erwachsenen, nachdem er in der U18 nur Bezirksvizemeister geworden war. Nelo Oshionwu wurde Bezirksmeister in der U18, Christian Hartogh in der U16, Arthur Semmelmeier in der U14 und Morris Schütte in der U10; Manuel Drehwald wurde Bezirksvizemeister in der U16; Artur Balliel erreichte den dritten Platz in der U14 und Mathis Diederichsen in der U12. Wie sollen wir das eigentlich noch toppen?

6. Jugendarbeit im Bezirk III

Na also, es wird doch tatsächlich besser! Obwohl immer noch fast 80 Prozent der südniedersächsischen Vereine der Meinung sind, dass Jugendarbeit doof ist, hat sie jetzt doch einige angezogen und tatsächlich: Endlich- zwar um Jahre zu spät, aber immerhin- sind sie da: Die Bezirksjugendmannschaftsmeisterschaften. Es ist großartig zu beobachten, dass auch z. B. in Hildesheim, Bad Harzburg, Bad Salzdetfurth und Goslar wieder Jugendarbeit gemacht wird. 

7. Elternmitarbeit

Beim Ropte-Cup haben bei der Organisation, dem Verkauf und der Betreuung der Kinder sage und schreibe 17 Leute mitgeholfen. Fast alle waren Eltern der Schachkinder. Einige wie z.B. Hansgeorg Schuster haben den ganzen Tag gearbeitet und nebenbei auch noch mitgespielt. Danke!

8. Aufstieg in die Bezirksklasse in der Saison 2011/2012

In unserer ersten Spielsaison gelang uns gleich der Aufstieg in die Kreisliga. Damals haben wir die Jugendlichen nur sporadisch eingesetzt. Ab 2009 bestehen die Rochade-Mannschaften fast nur noch aus Kindern und Jugendlichen. Nun spielen wir sogar in der Bezirksklasse und viele fragen sich: Wie lange noch?

9. Das Hainberggymnasium ist "Deutsche Schachschule"

Lange hat es gedauert, es gab sogar einen richtigen "Schachboom" in der Schule und nun kam endlich die verdiente Anerkennung: Das Hainberggymnasium in Göttingen gehört zu den wenigen 20 Schulen in Deutschland, die den Titel "Deutsche Schachschule" tragen dürfen.

10. Vier Teams bei der LJMM U10

18 Teams bei der LJMM der U10 in Rotenburg. Davon allein vier Mannschaften vom KSV Rochade Göttingen, wobei zwei Mannschaften unter die ersten 5 Plätze einliefen. Der einzige Wermutstropfen war nur, dass das einzige U8-Team (KSV Rochade Göttingen) nicht separat geehrt wurde, sie hätten es verdient gehabt. 

 

 

Die Flop 10 des Jahres 2012

 

1. Trainerausbildung

Bei Schulschachturnieren auf Kreis- oder Bezirksebene erlebt man es ständig, nun aber leider auch vermehrt auf Vereinsebene, so gesehen bei der LJEM der U8 und der BJMM der U12. Immer mehr Kinder greifen auf Trickschacheröffnungen zurück. Das beliebteste ist dabei das sogenannte Schäfermatt (Eröffnungen wie 1.b4, 1.g4 oder 1.d4 e5 sind keine Trickschacheröffnungen!). Dies zeigt u. a., dass wir die Trainerausbildung in Niedersachsen dringend verbessern müssen, damit die Kinder wieder ein vernünftiges Schachtraining erhalten. Es kann ja nicht sein, dass mittlerweile Leute mit einem C-Trainerschein durch die Gegend laufen, die beim KSV Rochade sogar durch das Bronzene Jugend-Trainerdiplom durchfallen würden. 

2. Funktionäre

Der Fisch stinkt zuerst immer vom Kopf her. Die meisten können nur erahnen, was im Vorstand der FIDE los ist. Und natürlich ist der Weltschachverband für viele irritierende, teilweise sogar "bekloppte" Regelungen verantwortlich. Die Ausbildung unserer Funktionäre liegt jedoch in unserer Hand. Der Mitgliederschwund im Deutschen Schachverband ist auch hausgemacht. Ein Hauptgrund dafür sind viele lustlose und unfähige Vorsitzende (bzw. Beauftragte), die Turniermanipulationen begehen, falsche Versprechungen machen, sich in Dinge einmischen, die sie gar nichts angehen, nicht mehr erreichbar sind und ebenso wenig in der Lage sind, Neuankömmlinge zu begrüßen. Unser Tipp: Geht doch in die Politik!

3. Bezirksmitgliederversammlung

Der KSV Rochade Göttingen war indirekt zum ersten Mal auch dabei. Irene Arbeiter und Thomas Post schauten mal kurz hinein. Ihre schlimmsten Erwartungen wurden dabei noch übertroffen. Weder begrüßte man sie, noch wurden sie in den Kreis der anwesenden Vereine aufgenommen (man hätte z.B. noch einen Tisch dazustellen können...). Der NSJ-Vorsitzende Jan Salzmann, der gar nicht Mitglied des Bezirkes III ist, hielt eine flammende Verteidigungsrede für den Bezirksjugendwart, dem der KSV die Entlastung verweigert hat. Am Ende wurde uns auch noch unser Grundrecht auf eine geheime Abstimmung genommen. Unser Tipp an den neuen Bezirksvorstand: Statt sich darüber zu unterhalten, wie man den KSV Rochade Göttingen am besten aus dem Schachbezirk wirft, sollte man geschlossen antreten, sich bei den Kindern entschuldigen und mit ihnen die Jugendarbeit verbessern!

4. ESV-RW Göttingen

Wir wissen immer noch nicht, warum Thomas Post Hausverbot bekommen hat. Gerüchte über Gerüchte kursieren weiterhin durch die Göttinger Schachszene. Der Vorstand des ESV äußert sich zu diesem Thema nicht. Wir bleiben aber weiter am Ball und werden die Angelegenheit weiter verfolgen. Ein Verein, der schachspielende Kinder ablehnt und sich weiterhin so unsportlich verhält, erwartet nur eins: Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit!

5. Jugendserie in Hildesheim 2012

Dieses Turnier muss organisatorisch eine einzige Katastrophe gewesen sein. Vom KSV-Vorstand war zwar niemand da, aber noch heute erhalten wir eine Beschwerde-Mail nach der anderen. Meine Güte, was muss da alles schiefgelaufen sein...

6. Bestrafung von Kindern

Am 14. Oktober, dem ersten Spieltag der Kreisklasse West, sollten die II. und die III. Mannschaft von Rochade Göttingen aufeinandertreffen. Alle Spieler waren auch da, aber sie kamen nicht in den Spielsaal hinein, da der Vereinsvorsitzende mit dem Schlüssel in der Tasche in Bad Salzdetfurth weilte. Der Mannschaftskampf konnte also nicht stattfinden. Sämtliche anderen Mannschaftsführer- einschließlich der Staffelleiter- hatten nichts dagegen, dass die Begegnung nachgeholt werden kann. Doch der Bezirksturnierleiter ließ Recht vor Gnade ergehen und so wurden damit die unschuldigen Kinder aus der II. Mannschaft mit einer 0:4 Niederlage bestraft. Musste das wirklich sein? 

7. Anrufe nach 20 Uhr

Thomas Post ist jeden Tag von 9 Uhr bis Uhr für alle Eltern und Kinder erreichbar. Beste Erreichbarkeit (18 Uhr bis 20 Uhr) Falls er mal nicht da sein sollte, ruft er in der Regel zurück. Wir bitten alle darum, ihm auch ein wenig Freizeit zu gönnen. Also bitte keine Anrufe um 23 Uhr wegen Turniermodalitäten oder Anrufe um 24 Uhr wegen verschwundener Handschuhe. Vielen Dank!

8. Opens zeitgleich gelegt mit Jugendspieltagen

Leider hat auch diese Unart im letzten Jahr zugenommen. Immer mehr werden lukrative Opens an Spieltagen der Jugenliga Niedersachsen und den Jugendlandesklassen gelegt. Wie soll man da eigentlich noch mit einer schlagkräftigen Mannschaft auftauchen? Was würden denn die Erwachsenen sagen, wenn es immer mehr Schachturniere an Spieltagen der Verbandsliga oder Landesliga gäbe?

9. Förderung von reichen Vereinen

Das ist der neuste Hit. Direkt kopiert von der nsj-Site (nsj-online.de):

"In Kooperation mit der Lottostiftung Niedersachsen bezuschusst die Niedersächsische Schachjugend diejenigen Schachvereine, die im U10- oder U12-Bereich ein kontinuierliches  Gruppentraining durchführen. Bis zur Höchstgrenze von 500 € pro Verein wird die Hälfte der Trainerhonorare (maximal 10 € pro Stunde) übernommen. Sollten sich mehr als acht Vereine bewerben, entscheidet der NSJ-Vorstand über die Anträge."

Dadurch werden nur die Vereine gefördert, die sich auch das Ausgeben von Trainerhonoraren leisten können! Der KSV Rochade, der eigentlich alle Anforderungen übererfüllt, wird sich daran nicht beteiligen.

10. Intranet

Kennen Sie das auch? Jedes Jahr der gleiche Ärger: Das Eingeben der Mitgliederdaten für den Landessportbund im Intranet. Unser Vorschlag: Vereinfachung. Der niedersächsische Schachverband hat es vorgemacht...